Für Kämpfertypen

Deutsche Meisterschaft Sitzvolleyball 2026

Bayer-Sitzvolleyballer streben zuhause DM-Titel Nummer 30 an

Ein Jahr nach dem Champions Cup gibt es das nächste Sitzvolleyball-Highlight in Leverkusen: Am 6. und 7. Juni wird die Deutsche Meisterschaft im Mixed und der Damen ausgetragen – und der TSV Bayer 04 Leverkusen hofft auf beide Titel in der heimischen Herbert-Grünewald-Halle.

Das WM-Jahr im Sitzvolleyball ist bereits in vollem Gange, die Bayer-Sitzvolleyballer belegten beim Champions Cup in Neapel Anfang April schon Platz fünf, die zweite Mannschaft des TSV Bayer 04 spielte sich beim Kraichgau-Cup in Hoffenheim ein. Mit der WM im chinesischen Hangzhou vom 10. bis zum 17. Juli und der ersten Qualifikations-Möglichkeit für die Paralympics 2028 in Los Angeles steht der Saisonhöhepunkt fest und bei der Deutschen Meisterschaft in Leverkusen werden sich vor allem die Nationalspielerinnen und -spieler präsentieren wollen.

„Für die DM sind wir gut aufgestellt“, hatte Bayer-Trainer Jürgen Schrapp nach dem Champions Cup schon gesagt: „Dennoch erwarte ich einen Dreikampf um den Titel.“ Der langjährige Rivale Dresdner SC hat sich für die DM mit dem Leipziger BRS zusammengetan und will Rekordmeister Leverkusen dieses Mal als SG Sachsen herausfordern, auch das Team aus Rheinland-Pfalz wird hochmotiviert sein. Nach drei deutschen Meistertiteln in Folge und 29 insgesamt möchte der TSV Bayer Leverkusen beim Heimspiel die 30 vollmachen.

In der Gruppe A trifft der Gastgeber auf die Bayer-„Zweite“, Leipzig II und den SCC Berlin, in Gruppe B duellieren sich Rheinland-Pfalz, die SG Sachsen, der SC Potsdam und Anpfiff Hoffenheim. Zudem spielt der SV Esslingen im Mixed-Turnier außer Wertung mit. Die Erst- und Zweitplatzierten spielen in einer Vierer-Runde den deutschen Meistertitel aus.

Ähnlich spannend dürfte es bei den Frauen werden. Das Frauen-Turnier wird erst zum vierten Mal ausgetragen, die ersten beiden Ausgaben 2023 in Leipzig und 2024 in Bremen hatten die Leverkusenerinnen mit Unterstützung der Zweitliga-Volleyballerinnen der BayerVolleys gewonnen, im vergangenen Jahr mussten sie sich erstmals den Potsdamerinnen geschlagen geben, die in eigener Halle den Pokal holten und jetzt als Titelverteidigerinnen ausgerechnet nach Leverkusen reisen.

Die Bayer-Frauen spielen in diesem Jahr gemeinsam mit Anpfiff Hoffenheim als SG, zudem mischt der Leipziger BRS als drittes Team mit. „Im Frauen-Turnier ist alles offen, das dürfte sehr spannend werden“, hofft Leverkusens Parasport-Geschäftsführer Jörg Frischmann. Nach zwei Runden Jeder-gegen-Jeden gibt es am Sonntag um 13 Uhr das Finale der zwei besten Frauen-Mannschaften.

Der Eintritt in die Herbert-Grünewald-Halle ist an beiden Tagen frei, am Samstag startet das Turnier um 10 Uhr und dauert bis ungefähr 19 Uhr. Am Sonntag steigen die ersten Partien um 9 Uhr, das Endspiel der Frauen beginnt um 13 Uhr, sodass gegen 14 Uhr die Deutsche Meisterschaft 2026 Geschichte sein wird – und der Blick in Richtung WM geht.

 

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