Für Kämpfertypen
Stefan Hähnlein zeigt Einsatz (c) Daniele Celesti / Paravolley Europe
Stefan Hähnlein zeigt Einsatz (c) Daniele Celesti / Paravolley Europe

Männer und Frauen Gruppensieger bei Sitzvolleyball-EM

Die Sitzvolleyballer des TSV Bayer 04 Leverkusen sind mit der Nationalmannschaft bei der EM in Budapest Gruppensieger geworden und dürfen wie die ebenfalls ungeschlagenen Frauen weiter vom Paralympics-Ticket träumen.


Ronja Schmölders und Sonja Scholten jubeln (c) Szilvia Hoffer, Hungarian Volleyball Federation

Mit 3:0-Siegen gegen Ungarn, Lettland und Litauen startete das deutsche Team um die Leverkusener Dominik Albrecht, Stefan Hähnlein, Mathis Tigler und Lukas Schiwy perfekt in die Vorrunde, gegen Serbien folgte ein 3:1 am Dienstagabend.

Am Mittwochmorgen stand dann das Endspiel um den Gruppensieg gegen die bis dato ungeschlagenen Ukrainer an. Auch hier behielt das Team die in einem packenden und engen Match mit 3:1 die Oberhand, angetrieben von Albrecht mit 25 Punkten.

„Es ist auf jeden Fall schön, dass wir die in diesem Jahr schon gezeigte Mannschaftsleistung mit Bayer Leverkusen auch in der Nationalmannschaft sehr positiv umsetzen können und die Emotionen stark zusammen aufs Feld gebracht haben. Mit der Leistung haben wir überzeugt“, sagte der deutsche Topscorer.

Nun wartet im Viertelfinale die Niederlande, die beim Vorbereitungsturnier in Leverkusen jedes Mal ohne Satzverlust besiegt werden konnte. „Im Halbfinale könnte es dann gegen Russland zum entscheidenden Spiel um das Ticket für die Paralympics in Tokio kommen, da der andere Gruppensieger Bosnien-Herzegowina vermutlich ins Finale einzieht und als Weltmeister bereits für Tokio qualifiziert ist“, sagt Parasport-Geschäftsführer Jörg Frischmann, der auch von den Frauen begeistert ist.

Nach einem starken 3:1 im ersten Spiel gegen den stärksten Gegner Slowenien folgte ein 3:0 gegen Kroatien und Gastgeber Ungarn. Im Viertelfinale trifft das Team um die starken Leverkusenerinnen Ronja Schmölders und Sonja Scholten nun auf Finnland. „Im Halbfinale gäbe es die ähnliche Konstellation wie bei den Männern. Italien würde dort wohl warten und der Gewinner bei den Paralympics dabei sein, weil Russland als Weltmeister zu stark scheint“, sagt Frischmann.


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