Für Kämpfertypen
Irmgard Bensusan posiert in Südafrika

Das sagen die Bayer-Athlet*innen zur Paralympics-Verschiebung

Die für dieses Jahr geplanten Paralympics in Tokio werden erst 2021 stattfinden. Das sagen David Behre, Irmgard Bensusan, Taliso Engel, Markus Rehm, Johannes Floors und Léon Schäfer zur Verschiebung durch die aktuellen Auswirkungen des Coronavirus.


David Behre: „Ich bin froh, dass die Hängepartie vorbei ist und wir Gewissheit haben. Die Gesundheit ist das höchste Gut. Ich wollte ja eigentlich nach den Paralympics Schluss machen, jetzt passiert das eben 2021: Ich möchte meine Karriere in einem coolen, ausverkauften Stadion in Tokio beenden.“

Irmgard Bensusan: „Leider werden die Paralympics um ein Jahr verschoben, aber in diesem Zustand der Welt ist das absolut notwendig. Keine Goldmedaille ist wichtiger als ein Menschenleben.“

Taliso Engel: „Ich bin auf der einen Seite nicht ganz so froh, dass die Olympischen und Paralympischen Spiele verschoben werden, weil ich nächstes Jahr Fachabi schreibe – das wäre im Mai und ich hoffe, dass sich das nicht in die Quere kommt. Auf der anderen Seite finde ich es gut, dass die Spiele verschoben wurden um ein Jahr, weil uns Sportlern viel Training fehlt, man das nachholen müsste und da ist es gut, dass wir jetzt ein Jahr extra Zeit haben. Zudem weiß niemand, wie lange das mit dem Coronavirus noch geht. Vielleicht geht es ja viel länger und wir können dann noch länger nicht in die Schwimmhallen. Deshalb bin ich echt froh, dass das Ganze jetzt verschoben wurde.“

Markus Rehm: „Richtige Entscheidung, aber irgendwie auch heftig und surreal!“

Johannes Floors: „Ich habe davon erfahren, als ich für meine ältere Nachbarin einkaufen war. Das Sportlerherz blutet, aber die Spiele sind ja nur verschoben. Eine richtige Entscheidung, weil Gesundheit und Sicherheit in dieser Phase einfach wichtiger sind.“

Léon Schäfer: „Ich finde es sehr schade, dass die Paralympics verschoben und somit dieses Jahr nicht stattfinden werden. Ich denke, es sollte nicht nur für mich, sondern auch für viele andere Athleten sportlich gesehen „das Jahr“ werden. Die Entscheidung, die Spiele zu verschieben, ist jedoch die einzig richtige Lösung, da niemand weiß, wie lange wir wirklich mit dem Virus zu tun haben werden und unter den aktuellen Umständen ist eine optimale Vorbereitung definitiv nicht möglich.“


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