Für Wissbegierige
Die Gewinner der Youth-Awards: Viktoria Bernstein (Fechten), Finn Torbohm (Stabhochsprung), Julia Nikolic (Handball) und Luzie Maesmann (Parasport, v.l.) mit den weiteren Nachwuchshoffnungen.
Die Gewinner der Youth-Awards: Viktoria Bernstein (Fechten), Finn Torbohm (Stabhochsprung), Julia Nikolic (Handball) und Luzie Maesmann (Parasport, v.l.) mit den weiteren Nachwuchshoffnungen.

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Würdiger Rahmen für Nachwuchsathleten

Licht aus – Spot an! Die große Bühne in der Kurt-Rieß-Halle 2 gehörte an diesem Abend dem Nachwuchs des TSV Bayer 04 Leverkusen.


Mit viel Applaus wurden die Einlagen der Rhythmischen Sportgymnastinnen bedacht. Fotos: Faßbender
Mit viel Applaus wurden die Einlagen der Rhythmischen Sportgymnastinnen bedacht. Fotos: Faßbender

Licht aus – Spot an! Die große Bühne in der Kurt-Rieß-Halle 2 gehörte an diesem Abend dem Nachwuchs des TSV Bayer 04 Leverkusen. 74 Jugendliche hatten im vergangenen Jahr insgesamt 109 nationale oder internationale Medaillen gewonnen – Grund genug, sich vom Verein im feierlichen Ambiente als „Young Stars“ feiern zu lassen.

In acht verschieden Sportarten waren die TSV-Hoffnungen erfolgreich, eines hatten sie bei der Ehrung gemein: Sie alle mussten im Vorfeld die Hürde nehmen, national mindestens eine Bronzemedaille zu gewinnen oder international einen Platz unter den ersten fünf zu belegen.

Letztlich konnte die verantwortliche Jugendausschuss-Vorsitzende des TSV Bayer 04, Silke Theisen, die Gewinner von sechs internationalen Titeln, drei Silber- und drei Bronzemedaillen einladen, dazu noch je einen Viert- und Fünfplatzierten. Auf nationaler Ebene gab es mit 44-mal Gold, 30-mal Silber und 23-mal Bronze eine wahre Flut an Medaillen. Ihren Ruf Erfolgsgaranten verteidigten einmal mehr die Rhythmischen Sportgymnastinnen mit insgesamt 26 Medaillen. International waren es mit Taliso Engel, Maurice Wetekam (beide Schwimmen) sowie Luzie Maesmann (Kugelstoßen) drei Parasportler, die 2019 Gold bejubeln konnten. Zudem hatte Faustballerin Maya Mehle mit der U18-Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft gewonnen.

Darbietungen der Fechtabteilung sowie der Rhythmischen Sportgymnastik hatten die von Geschäftsführerin Anne Wingchen unterhaltsam moderierte Ehrung wieder stilvoll eingerahmt. Zwischen den einzelnen Ehrungen sorgten spannende Videoclips sowie kurzweilige Interviews für Auflockerung.

Mit Spannung erwartet wurden vor allem die Auszeichnungen mit den verschiedenen Awards. Als „Beste Nachwuchssportlerin“ hatte die Jury Luzie Maesmann auserkoren, die bei den Junioren-Weltmeisterschaften Gold im Kugelstoßen gewonnen hatte. Den Stern erhielt sie aus den Händen von Doppel-Weltmeisterin über 100 und 200 Meter Irmgard Bensusan. „Irmgard ist auf jeden Fall ein Vorbild für mich“, erklärte die 17-Jährige.

Zum Titel als „Bester Nachwuchssportler“ gratulierte Olympia-Kandidat Torben Blech dem Leichtathleten Finn Torbohm, Deutscher U18-Meister im Stabhochsprung. „Finn ist unheimlich fleißig und hat noch viel Potential“, erklärt dann auch sein Trainer Marvin Caspari.

Die A-Jugend der Fechtabteilung mit Ian Kolditz, Kilian Kolditz, Tim Kirchner und Tobias Schulz freute sich aus der Distanz über die Auszeichnung als „Bestes Nachwuchsteam“. Die Deutschen Meister waren bereits wieder auf einem Turnier und wurden durch Stützpunktleiter Dieter Schmitz vertreten, der den Stern aus den Händen Bürgermeister Bernhard Marewski entgegennahm.

Eine besonders gute Perspektive sieht die Jury bei Fechterin Viktoria Bernstein, die vom langjährigen Jugendausschuss-Mitglied Gero Steinmetz mit dem „Talent-Award“ ausgezeichnet wurde. Die Zwölfjährige war Dritte geworden bei den Deutschen Meisterschaften.

Durch ihr besonderes Engagement zeichnet sich Handballerin Julia Nikolic aus. Die 19-Jährige hat die Trainerlaufbahn eingeschlagen und nicht zuletzt Handball-Geschäftsführerin Renate Wolf überzeugt, die das Nachwuchstalent im Rahmen von „Coach the Coach“ in der weiblichen D-Jugend unterstützt. „Es ist eine absolute Ehre, von einer so gestanden Persönlichkeit wie Renate Wolf lernen zu dürfen“, gab sich Nikolic bei der Verleihung des Kolibri-Awards durch Teammanagerin Jutta Ehrmann-Wolf zurückhaltend.

Uwe Pulsfort

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