Für Wissbegierige
Konstanze Klosterhalfen im Interview. Foto: Heuser
Konstanze Klosterhalfen im Interview. Foto: Heuser

| Leichtathletik

„WM-Medaille gibt mir in schweren Zeiten Motivation“

Unsere neue Reihe "#Road2Tokyo" startet mit einem Interview mit Konstanze Klosterhalfen.


Sie ist DIE deutsche Mittelstrecklerin! Mit gerade einmal 23 Jahren hat Konstanze Klosterhalfen Rekorde wie am Fließband aufgestellt, eine bronzene WM-Medaille und zwei Silbermedaillen bei Halleneuropameisterschaften gewonnen. In unserem Interview von Ende September, geführt von Denise Krebs, spricht sie unter anderem über ihre Wahlheimat Portland (USA), warum die Verschiebung der Olympischen Spiele für sie nicht ungelegen kam und ihren Rekordlauf über 5.000 Meter.

Erfolgreicher kann man als junge Mittelstrecklerin wohl kaum sein. Schon als Jugendliche lief Konstanze Klosterhalfen ihrer kontinentalen Konkurrenz auf und davon. Egal, bei welcher internationalen Nachwuchsmeisterschaft sie antrat - sie brachte Edelmetall in jeder verfügbaren Farbe mit nach Hause. Und beim Übergang in den Erwachsenenbereich machte sie genau dort weiter. Bei den Halleneuropameisterschaften 2017, mit gerade einmal 20 Jahren, gewann sie Silber über 1.500 Meter; zwei Jahre später ließ „Koko“ wieder Hallen-EM-Silber über 3.000 Meter folgen. Deutsche und sogar europäische Rekorde pulverisierte sie reihenweise. 2019 machte die Studentin des Sportjournalismus es den vermeintlich übermächtigen Läuferinnen aus Kenia und Äthiopien bei den Weltmeisterschaften in Doha schwer und gewann mit bronzenem Edelmetall ihre erste Medaille auf globaler Ebene. Das alles ist nur ein kurzer Auszug ihres Erfolgskontos und ganz sicher noch lange nicht das Ende...  

Während ihres einwöchigen Heimaturlaubes in Königswinter fand Konstanze Klosterhalfen Zeit für ein Interview mit Denise Krebs. Darin berichtet sie über ihren „perfekten“ Trainingsalltag in Portland - ihrer Wahlheimat seit knapp zwei Jahren. Außerdem sind natürlich die schwierige, coronabedingte Situation, sowie die Waldbrände in Portland Thema. Auch über den Genesungsprozess ihres Überlastungssyndroms im Becken und ihren Umgang mit nicht immer nur positiver Presse spricht die 1,74 Meter große Athletin. Ob der deutsche Rekord über 5.000 Meter oder die WM-Medaille im letzten Jahr für sie emotionaler war, verrät sie ebenfalls im Interview.  

Das rund 12-minütige Interview finden Sie hier!

Mareike Brischke

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