Für Wissbegierige
Die Handball-Elfen haben sich in Bietigheim teuer verkauft. Foto: Dembinski
Die Handball-Elfen haben sich in Bietigheim teuer verkauft. Foto: Dembinski

| Handball

Werkselfen verkaufen sich beim Meister teuer

Der TSV Bayer 04 Leverkusen hat in der Handballbundesliga der Frauen (HBF) eine Reaktion gezeigt.


Eine Woche nach der deutlichen 26:35-Heimpleite gegen den Buxtehuder SV verkauften sich die Werkselfen beim Deutschen Meister SG BBM Bietigheim teuer, unterlagen aber am Ende mit 20:25 (10:12).

In der ersten Halbzeit bewegte sich die Mannschaft von Trainerduo Renate Wolf und Michael Biegler nahezu auf Augenhöhe mit dem Favoriten von der Enz. Aus einer deutlichen verbesserten Abwehr heraus sowie einem disziplinierten Angriff hielten die Gäste die Partie lange offen. Zwar führte die SG BBM zur Pause mit 12:10, doch schon direkt nach der Pause gelang Rechtsaußen Svenja Huber per Strafwurf – die Ex-Nationalspielerin verwandelte sechs ihrer sieben Siebenmeter - der erneute Anschlusstreffer.

Erst nach 35 Minuten gelang es der SG erstmals, die Werkselfen auf drei Tore Abstand zu halten, aber Leverkusen kämpfte sich mehrfach wieder bis auf einen Treffer heran. Doch ausgerechnet in Überzahl ließen die Gäste entscheidend abreißen. Bietigheim setzte sich in einem Zwischenspurt auf 22:17 (51. Minute) ab und brachte den Vorsprung letztlich mit der Routine einer international erfahrenen Mannschaft ins Ziel.

„Es war eine klare Steigerung zur Vorwoche. Das Team hat gut gekämpft und sehr lange auf Augenhöhe mitgehalten“, so eine nicht unzufriedene Renate Wolf: „Leider sind uns in Überzahl die nötigen Tore nicht gelungen. Daran werden wir weiter arbeiten. Rückzug und Disziplin haben mir heute sehr gut gefallen.“

Diesen Aufwärtstrend wollen die Werkselfen, bei denen Mia Zschocke als beste Spielerin der Partie ausgezeichnet wurde, am kommenden Sonntag vor eigenem Publikum bestätigen. Dann erwartet der Tabellensechste mit der HSG Blomberg/Lippe den Vierten in der heimischen Ostermann Arena (Anwurf: 16.00 Uhr).

 

Die Spielstatistik:
SG BM Bietigheim – TSV Bayer 04 Leverkusen 25:20 (12:10)
Bietigheim: Eckerle, Salamakha; Visser (1/1), Lauenroth (2), Berger (1), Loerper (1), van der Heijden (4), Schulze (1), Kudlacz-Gloc (7/1), Naidzinavicius (4/3), Gautschi, Woller (2), Malestein (2), Braun; Trainer: Martin Albertsen.

Leverkusen: Fehr, Kurzke; Thomaier (3/1), Jurgutyte (1), Seidel (3), Hinkelmann, Zschocke (6), Holste, Souza (1), Kämpf, Bruggeman, Huber (6/6), Adams, Joanna Rode, Jennifer Rode, Elaine Rode; Trainer: Michael Biegler/Renate Wolf.

SR: Merz/Kuttler (Oberteuringen/Meckenbeuren).– Z: 983. – Zeitstrafen: 6:4 Minuten (Visser/zweimal, van der Heijden - Jennifer Rode/zweimal). – Siebenmeter: 7/5:9/7 (Kurzke hält gegen Visser, Fehr hält gegen Naidzinavicius – Eckerle hält gegen Huber, Thomaier an die Latte). – Spielfilm: 0:1 (1.), 1:1 (2.), 2:3 (6.), 5:3 (11.), 6:5 (17.), 8:6 (20.), 10:8 (24.), 11:10 (26.), 12:10 (30./HZ) – 12:11 (31.), 14:11 (35.), 17:14 (37.), 17:16 (40.), 18:16 (41.), 18:17 (42.), 21:17 (47.), 22:17 (51.), 22:19 (53.), 23:19 (54.), 23:20 (55.), 25:20 (59./EN).

Knut Kleinsorge

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