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Die Handball-Elfen spielen in der kommenden Saison wieder europäisch. Foto: Dembinski
Die Handball-Elfen spielen in der kommenden Saison wieder europäisch. Foto: Dembinski

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Werkselfen sind zurück in Europa

Hallo Europa, wir sind zurück! Die Handball-Elfen haben endgültig einen Startplatz für den EHF-Cup sicher.


Sie gehören zu den gesetzten Teams für Runde 1, die Anfang September ausgetragen wird. Der Gegner wird am kommenden Dienstag in der Zentrale der EHF in Wien ausgelost. Dafür in Frage kommen unter anderem Österreichs Rekordmeister Hypo Niederösterreich, Xenia Hodels letzter Verein Spono Eagles Nottwil aus der Schweiz, Hildigunnur Einarsdottirs Stammverein Valur Reykjavik, H65 Höörs aus Schweden, Metalurg Skopje (Mazedonien), PAOK Saloniki aus Griechenland oder auch eher exotisch anmutende Clubs wie Maccabi Arazim Ramat Gan (Israel) und AC Latsia Nikosia aus Zypern.

Die Vorfreude in Reihen der Werkselfen ist jedenfalls riesig, weshalb dann auch egal ist, auf wen man in der Auftaktrunde treffen wird. “Die Mannschaft hat sich die Teilnahme am EHF-Cup mehr als verdient und damit auch unterstrichen, dass die Werkselfen insgesamt eine positive Entwicklung von den Minis bis zur Bundesliga vorweisen können. Nun wollen wir natürlich auch alles daran setzen, in die nächste Runde einzuziehen, in der dann schon richtige Kracher-Gegner warten würden”, erklärt Werkselfen-Geschäftsführerin Renate Wolf und freut sich auf den ersten internationalen Auftritt der Elfen seit Februar 2015. „Der EHF-Cup bietet unseren Spielerinnen eine zusätzliche Plattform für die weitere Entwicklung. Bei allem was wir machen, verlieren wir unseren Fokus nicht aus dem Auge, denn die Ausbildung von Nachwuchsspielerinnen verbunden mit der Integration und Heranführung an die nationale und internationale Spitze ist unsere Kernaufgabe“, zeigt das Urgestein Wolf den Weg der Abteilung auf. Durch den Abstieg des oberbergischen Rekordmeisters VfL Gummersbach aus der Männer-Bundesliga sind die Bayer-Handballerinnen der letzte Verein, der seit der Gründung der Bundesligen noch immer in dieser Liga spielt. Das Prädikat „Rekordmeister“ darf übrigens auch in der Visitenkarte getragen werden.

Frank Graf

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