Für Wissbegierige
Die Handball-Elfen waren bei der HSG Blomberg-Lippe chancenlos. Foto: Dembinski
Die Handball-Elfen waren bei der HSG Blomberg-Lippe chancenlos. Foto: Dembinski

| Handball

Werkselfen sind in Blomberg ohne Chance

Die Handballfrauen des TSV Bayer 04 Leverkusen haben am 4. Spieltag der HBF eine herbe Packung einstecken müssen.


Bei der noch verlustfreien HSG Blomberg-Lippe setzte es ein deutliches 24:36 - die bisher höchste Niederlage der Werkselfen im direkten Duell mit den Ostwestfälinnen.

„Wir haben heute jeden Zweikampf verloren. Egal ob wir eine 6:0-, 5:1- oder 4:2-Deckung probiert haben, es hat nichts funktioniert. Dazu haben wir elf Siebenmeter gegen uns erhalten, das ist unglaublich“, so ein enttäuschter TSV-Trainer Robert Nijdam.

In der ersten Halbzeit, in der Nele Kurzke im Tor begann, konnten die Elfen zumindest bis zur 10. Minute, Anna Seidel verkürzte zum 6:7, die Begegnung offen halten. Doch zu viele technische Fehler im Angriff verhinderten weitere Torerfolge. Im Gegenteil, die Fehler der Bayer-Mädels wurden im Umschaltspiel von den Hausherrinnen eiskalt bestraft.

Zudem hatten die Leverkusenerinnen große Probleme in der Deckung, die die Blombergerinnen immer wieder über den Kreis aufzeigten. Elf Siebenmeter, allesamt von der überragenden Kamila Kordovská verwandelt, sprechen eine deutliche Sprache.

„Normalerweise ist die Abwehr unsere Stärke, doch heute war ein sehr schlechter Tag. Wir haben völlig zu Recht verloren“, so der niederländische Coach: „Morgen werden wir den Tag nutzen, um die Köpfe frei zu bekommen. Am Freitagmorgen geht es schon mit dem Flieger nach Ungarn.“

Dann wartet am Ende der englischen Woche im EHF-Pokal der DVSC Schaeffler aus Debrecen auf die Werkselfen. „Zum Glück gibt es bis zum nächsten Spiel keine längere Pause, das ist das Schöne am Sport. Man kann direkt wieder spielen und sich beweisen“, blickt Nijdam positiv nach vorne.


Die Spielstatistik:
HSG Blomberg-Lippe - TSV Bayer 04 Leverkusen 36:24 (18:14)
Blomberg: Monz-Kühn (1.-30.), Veith (31.-60.); Schnack (3), Rüffieux (5), Heidergott, Smits (1), van Zijl (3), Lazarevic, Kordovska (15/11), Michielsen (1), Agwunedu, Franz (4), Petersen (4); Trainer: Steffen Birkner.
Leverkusen: Fehr (31.-50.), Kurzke (1.-30., 50.-60.); Thomaier, Jurgutyte (1), Seidel (3), Zschocke (2), Souza, Bruggeman (1), Kinlend (1), Einarsdottir, Huber (4/3), Adams, Joanna Rode (6/1), Jennifer Rode (6), Elaine Rode; Trainer: Robert Nijdam.
SR: Otto/Piper (Syke-Barrien/Kiel). – Z: 780. – Zeitstrafen: 4:6 Minuten (Rüffieux(zweimal - Zschocke, Bruggeman, Joanna Rode). – Siebenmeter: 11/11:5/4 (Veith hält gegen Huber /54.) – Spielfilm: 0:1 (1.), 3:1 (4.), 4:2 (5.), 4:5 (5.), 7:5 (9.), 10:6 (13.), 10:9 (18.), 14:9 (22.), 16:13 (26.), 18:14 (29.) – 20:15 (37.), 23:15 (41.), 25:17 (44.), 25:19 (46.), 26:20 (48.), 29:21 (51.), 30:23 (55.), 34:23 (59.), 34:24 (60.), 36:24 (EN).

 

DHB-Pokal: Werkselfen im Achtelfinale beim BVB

Direkt im Anschluss an die Partie Blomberg gegen Leverkusen folgte die Auslosung des Achtelfinals im DHB-Pokal. Ex-Nationalspielerin Franziska Müller zog dabei einige direkte Bundesliga-Duelle, so auch die Partie BVB Borussia Dortmund gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen. Die Werkselfen werden am 2./3. November die Reise nach Dortmund antreten.

Achtelfinale
Sa./So., 02./03. November 2019
Kurpfalz Bären – Neckarsulmer Sportunion
TSV Nord Harrislee – VfL Waiblingen
SV Union Halle Neustadt – HSG Bensheim/Auerbach
Buxtehuder SV – TuS Metzingen
HSG Blomberg-Lippe – Thüringer HC
Borussia Dortmund – TSV Bayer 04
HSG Marpingen-Alsweiler – FRISCH AUF! Göppingen
SG 09 Kirchhof – SG BBM Bietigheim

Knut Kleinsorge

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