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Die Handball-Elfen wollen gegen die Bad Wildungen Vipers nachlegen. Foto: Dembinski
Die Handball-Elfen wollen gegen die Bad Wildungen Vipers nachlegen. Foto: Dembinski

| Handball

Werkselfen empfangen die Bad Wildungen Vipers

Nach dem beeindruckenden Erfolg über Metzingen wollen die Elfen im zweiten Heimspiel hintereinander nachlegen.


Zu Gast sind die Bad Wildungen Vipers (Sonntag, 16 Uhr, Ostermann-Arena). Der aktuelle Tabellenzehnte aus dem Heilbäderzentrum und Staatsbad im Waldecker Land ist sportlich noch nicht ganz gesichert, aber auf dem besten Wege dazu. Mit dem jüngsten 31:30 in Göppingen gelang den Vipers der sechste Saisonsieg, nicht zuletzt dank der Treffsicherheit von Sabine Heusdens, Mariel Beugels und Sina Ritter, die zusammen auf 25 Treffer kamen. Nimmt man noch Anouk Nieuwenweg hinzu, gilt es für die Elfen, auf ein sehr torgefährliches Quartett zu achten. Im Hinspiel ließ Bayer nur 23 Gegentore zu und erzielte selbst 27, sechs davon Mia Zschocke. Insbesondere das Verletzungspech setzte den Vipers in den letzten Monaten arg zu, eine kleine Parallele zu den Elfen. Immer wieder mussten oder müssen Leistungsträgerinnen wie Laura Vasilescu, Maxime Struijs, Lisa-Marie Preis oder Romy Bachmann-Morf ersetzt werden. Am vergangenen Wochenende beim Coup in Göppingen standen Trainerin Tessa Bremmer lediglich neun Feldspielerinnen zur Verfügung. Mit dem Schlusspfiff traf Mariel Beugels zum vielumjubelten Siegtor und damit zu einem wichtigen Schritt in Richtung Klassenverbleib. Mit einem erneuten Heimsieg wollen die Elfen unbedingt die Chance auf Platz vier wahren.

Für Leverkusens A-Juniorinnen wird es indes langsam ernst.
Am Samstag (13 Uhr) steht für den Titelverteidiger das Hinspiel im Viertelfinale um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft bei der HSG Blomberg-Lippe an. Jörg Hermes, Coach der Juniorelfen, rechnet mit einer engen Angelegenheit: “Ich denke, das wird eine Geschichte auf Augenhöhe. Leider lief das Training bei uns in den letzten beiden Wochen alles andere als optimal, da immer wieder Leistungsträgerinnen, wie Alex Humpert, Jule Polsz, Sophia Cormann oder Celine Sold krank oder verletzt ausfielen. Gut trainiert wurde schon, aber halt etwas holprig. Dennoch wollen wir uns eine gute Grundlage für das Rückspiel schaffen”, meint Hermes, der das Hinspiel als erste Halbzeit von insgesamt 120 Minuten sieht. Wer am Samstag im Bayer-Trikot aufläuft, wird sich in einigen Fällen erst kurzfristig entscheiden können.

Frank Graf

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