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Die Faustball-Männer schafften den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Die Faustball-Männer schafften den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

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TSV krönt starke Leistung mit Bundesliga-Aufstieg

Bei den Aufstiegsspielen am 19. / 20. Februar in Hamburg schafften die Farbenstädter den ersehnten Aufstieg mit einer starken Leistung und spielen in der kommenden Hallensaison 22/23 in der 2. Bundesliga Nord der Männer.


Die Farbenstädter starteten am Freitagnachmittag die Reise nach Hamburg zu den Aufstiegsspielen und wollten dort als ungeschlagener Rheinischer Meister den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen. Zunächst ging es am Samstag in die Gruppenphase, an der sechs Vereine der Regionalligen aus dem Rheinland, Westfalen und Niedersachsen sowie der Gastgeber aus Hamburg in zwei Gruppen teilnahmen:

Im ersten Spiel der Gruppe B trafen die Leverkusener auf den TSV Burgdorf (Meister Regionalliga Nord Niedersachsen). Mit Oliver Schaper und Tom Heller im Angriff, Christian Steffens im Zuspiel und Lars Vollmann sowie Christoph Cymera in der Abwehr startete das Team ins Auftaktspiel.

Gleich der erste Satz zeigte das Potential der Leverkusener – aus einer starken Abwehr konnte der Angriff immer wieder Punkte verwerten, sodass der Satz folgerichtig 11:5 gewonnen wurde. Auch danach setzte sich dieser Trend fort und das Werksteam konnte sich erneut klar durchsetzen (11:5) und man brauchte nur noch einen Satzgewinn zum Sieg im ersten Spiel.

Doch plötzlich war ein Bruch im Angriffsspiel des Bayer-Teams zu erkennen und es wurde nicht mehr genug Druck auf den Gegner erzeugt (9:11).  Einige unnötige Eigenfehler des Angriffs sorgten dann im 4. Satz dafür, dass das Spiel in den entscheidenden 5. Satz gehen musste (9:11). Beide Mannschaften kämpften auch weiterhin um jeden Ball und keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Dadurch ging der Satz in die Verlängerung, bei der sich Bayer knapp mit 14:12 durchsetzen und damit das Spiel 3:2 gewinnen konnte.

Die Leverkusener holten sich so schonmal einen wichtigen Sieg zum Überstehen der Gruppenphase und hatten vor dem letzten Gruppenspiel erst noch die Gelegenheit den kommenden Gegner und Gastgeber der Veranstaltung, den ETV Hamburg, im Spiel gegen den TSV Burgdorf zu beobachten. Dort setzten sich die Hansestädter nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2 durch und Bayer war damit zumindest bereits als Gruppenzweiter qualifiziert, aber auch vorgewarnt, dass es kein leichtes letztes Spiel werden könnte.

Das Bayer-Team startete wieder mit Aufstellung aus dem ersten Gruppenspiel: Der erste Satz gestaltete sich wie erwartet sehr knapp und die Satzführung zwischen beiden Teams wechselte hin und her. Erst zum Ende des Satzes konnte sich Bayer absetzen und verwandelte beim 10:9 den entscheidenden Punkt zum Satzgewinn (11:9).

Im Folgesatz verletzte sich beim Gegner aus Hamburg der Hauptangreifer bei einem Blockversuch und musste ausgewechselt werden, wodurch bei den Hamburgern kaum noch Punkte aus dem Angriff erzielt wurden.  Die Sätze 2 und 3 gewann die Farbenstädter daher souverän jeweils mit 11:5 und das gab dem Werksteam die Chance auch den Auswechselspielern noch Spielpraxis zu geben.

Dank dieses 3:0-Sieges gegen den ETV Hamburg war das Team nun als Gruppenerster qualifiziert und konnte das Ergebnis gegen den Gruppenzweiten Hamburg für die Spiele gegen die ersten beiden Teams aus Gruppe A für den Sonntag mitnehmen, sodass die Farbenstädter vor den Spielen am Sonntag bereits zwei Punkte und 3:0-Sätze auf dem Konto hatten.

Das Team bekam zudem am Sonntag Schützenhilfe des ebenfalls mit zwei Punkten aus der Gruppenphase ausgestatteten TSV Bardowick, die im ersten Spiel 3:2 gegen den ETV Hamburg gewannen und damit dafür sorgten, dass Bayer mit einem Sieg gegen den rheinischen Lokalrivalen Ohligser TV bereits den Aufstieg sicherstellen könnte:

Und die Leverkusener ließen sich diese Gelegenheit nicht nehmen: Mit Oliver Schaper und Tom Heller im Angriff, Lars Vollmann im Zuspiel und Finn Dercks sowie Christoph Cymera in der Abwehr wurde der Auftaktsatz gegen Ohligs mit einer fast fehlerfreien Leistung 11:1 gewonnen. Die anschließenden zwei Sätze holte sich das Werksteam ähnlich souverän (11:5, 11:6) und feierte dank dieser tollen Leistung bereits vor dem letzten Spiel den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Durch den Sieg der Leverkusener stand auch bereits der zweite Aufsteiger, der TSV Bardowick, fest und man nutzte auf beiden Seiten das letzte unbedeutende Spiel gegeneinander, um durchzuwechseln und auch den Auswechselspielern nochmal Einsatzzeiten zu geben. Bayer verlor zwar mit 0:3 (7:11, 7:11, 10:12), konnte aber im Anschluss zusammen mit dem Gegner aus Bardowick den Aufstieg feiern.

Neben der starken Abwehrleistung des Teams konnten sich die Farbenstädter bei den Aufstiegsspielen auch auf das Angriffsduo Tom Heller und Oliver Schaper verlassen, die über weite Strecken eine überragende Leistung ablieferten: „Bis auf die kurze schlechte Phase im ersten Spiel haben wir eine tolle und geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und uns den Aufstieg dadurch verdient. Wir freuen uns nun auf das Abenteuer 2. Bundesliga!“ zeigte sich Kapitän Tom Heller begeistert vom Auftritt seines Teams.

Das Werksteam bereitet sich nun auf die Feldsaison 2022 vor, in der das Team auch den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen möchte.

Kader: Christian Steffens, Thorsten Jezoreck, Oliver Schaper, Tom Heller, Finn Dercks, Lukas Braun, Lars Vollmann, Christoph Cymera, Janik Müller

Trainer: Sebastian Pynappel

Niklas Hodel

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