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Die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler im Spiegelsaal. Fotos: Pulsfort
Die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler im Spiegelsaal. Fotos: Pulsfort

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Stimmungsvoller Abend mit den Besten der Besten

Glanzvoller Abend im Schloss Morsbroich für die Leverkusener Sportwelt: Zahlreiche nationale und internationale Medaillengewinner waren auf Einladung von Oberbürgermeister Uwe Richrath und dem Sportpark Leverkusen zu Gast, um gemeinsam mit Betreuerinnen und Betreuern und weiteren Gästen aus den Vereinen, der Wirtschaft und der Politik auf die Erfolge des vergangenen Sportjahres zurückzublicken.


Nele Moos, Ella Köhler und Mia Schmidt (v.r.) mit Moderator Sebastian Hempfling.
Nele Moos, Ella Köhler und Mia Schmidt (v.r.) mit Moderator Sebastian Hempfling.

Beim traditionellen „Kamingespräch“ mit Moderator Sebastian Hempfling standen zunächst die aufstrebenden jungen Athletinnen im Mittelpunkt. Mit einer herausragenden Leistung errang Nele Moos die Bronzemedaille im Weitsprung bei der Para Leichtathletik WM. Nach ganz oben aufs Treppchen ging es für Mia Schmidt und Ella Köhler, die Junioren-Teamweltmeisterinnen mit dem Rhönrad wurden.

Auf dem grünen Sofa gaben die drei Nachwuchsathletinnen einen unterhaltsamen Einblick in ihre noch jungen Erlebnisse im Spitzensport. Nele Moos beispielsweise beschrieb eindrucksvoll die Atmosphäre im WM-Stadion von Paris, nachdem sie zuvor Pandemie-bedingt vor allem leere Arenen kennengelernt hatte. Im Sommer soll es wieder nach Paris gehen, die Paralympics sind das große Ziel. „Aber ich weiß, dass ich als erstes Mal die Norm erreichen muss“, schmunzelte sie mit Blick zu ihrem Trainer Erik Schneider. Das Datum ihres potenziellen Wettkampfs hat sie gleichwohl im Kopf: „5. September“.

Ella Köhler und Mia Schmidt berichteten von ganz anderen Erfahrungen: „Die Bedingungen bei der WM in Chicago waren wenig professionell, zum Beispiel waren die Bodenflächen falsch abgeklebt“ erinnern sich die beiden Rhönrad-Turnerinnen, die erklärten, dass das Wichtigste im Rhönradsport sei, „das richtige Rad-Gefühl zu haben.“

Auch im Fußball lief es rund: Bayer 04-Kapitänin Elisa Senß feierte ihr erfolgreiches Debüt in der Nationalelf. Der Nachwuchs steht schon parat: Delice Boboy und Estrella Merino Gonzalez wurden U-17 Meisterinnen mit Bayer 04 Leverkusen. Auch dieses Trio wusste beim Kamingespräch die Anwesenden jede auf ihre Art zu unterhalten.

Die Leichtathletik-Abteilung konnte sich 2023 über die Silbermedaille von Konstanze Klosterhalfen über 3.000 Meter bei der Hallen-EM sowie über Bronze bei der Team-EM für Jennifer Montag (4x100 Meter Staffel) und Lea Meyer (5.000 Meter) freuen.

Mit überragenden Leistungen sammelten die Stars der Para-Leichtathletik in ihren jeweiligen Startklassen Titel und Rekorde: Wiederholtes WM-Gold gab es für Irmgard Bensusan über 200 Meter, für Johannes Floors über 400 Meter und für Léon Schäfer im Weitsprung (mit Weltrekord). Léon Schäfer gewann dazu noch Bronze über 100 Meter und wurde zum Para Sportler des Jahres gewählt. Gekrönt wurde die Rekord-Bilanz durch den unfassbaren 6. IPC-Weltmeistertitel in Folge für Weitspringer Markus Rehm, der im selben Jahr in Rhede mit 8,72 Metern auch noch einen Fabelweltrekord aufstellen konnte.

Erfolge feierten auch die Para-Schwimmer des TSV: Maurice Wetekam holte in seiner Startklasse sein 2. WM-Silber über 100 Meter Brust, erneut mit Deutschem Rekord. Teamkollege Taliso Engel verteidigte ebenfalls seinen Weltmeistertitel über seine Paradestrecke 100 Meter Brust.

EM-Silber erkämpfte sich das Sitzvolleyball-Team um Dominik Albrecht, Magnus Fischer, Stefan Hähnlein, Thomas Renger, Lukas Schiwy, Jürgen Schrapp und Mathis Tigler. Wenige Wochen später gewannen sie beim Weltcup in Kairo die Goldmedaille.

TSV-Degenfechterin Alexandra Ndolo, die mittlerweile für Kenia startet, holte Gold bei der Afrika-Meisterschaft. Bronze mit dem Degen gab es außerdem für Alexandra Ehler bei den European Games und für Marco Brinkmann bei den Einzel-Europameisterschaften.

Auch der Nachwuchs des TSV legte 2023 eine blendende Bilanz hin: 128 junge Athletinnen und Athleten belegten national Platz 1-3 oder international Platz 1-5.

Auch andere Leverkusener Vereine wussten im Jahr 2023 zu überzeugen: Eine sehr erfolgreiche Saison verzeichnete die Ruderabteilung des RTHC: Youngster Nikita Mohr gewann bei der U-23 WM die Goldmedaille im Leichtgewichts-Doppelzweier. Im Para Rudern konnten sich Kathrin Marchand und Marc Lembeck im Mixed-Vierer über die Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften und gleichzeitig über das Ticket für die Paralympics in Paris freuen.

Medaillen sammelte das Kickboxing-Team um Altmeister Guido Rödel. Er selbst war bei der WM mit 2x Silber und 1x Bronze erfolgreich. Teamkollegin Nadine Flöper holte ihren 10. WM Titel und 1x Silber im Teamwettkampf. Philipp Kahls wurde bei seiner ersten WM-Teilnahme gleich Vizeweltmeister.

Oberbürgermeister Uwe Richrath zollte den Sportlerinnen und Sportlern seinen Respekt, bevor er die sympathischen Aushängeschilder zu den Eintragungen ins Goldene Buch der Stadt bat.

TSV-Geschäftsführerin Anne Wingchen bedankte sich im Namen aller Vereine für die Einladung zu der Sportlerehrung und gratulierte den Athletinnen und Athleten zu ihren Leistungen, bevor der Abend im Spiegelsaal gemütlich-unterhaltsam ausklang.

Text: Stadt Leverkusen / Uwe Pulsfort

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