Für Wissbegierige
Mia Zschocke präsentierte sich in Abwehr und Angriff in Spiellaune. Foto: Dembinski
Mia Zschocke präsentierte sich in Abwehr und Angriff in Spiellaune. Foto: Dembinski

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Starke Werkselfen mit 25:23-Erfolg in Metzingen

Im dritten Auswärtsspiel in Folge konnten die Werkselfen vom TSV Bayer 04 Leverkusen erstmalig mit einem Sieg die Heimreise antreten.


Auf dem neuverlegten Hallenboden der Metzinger Öschhalle – aufgrund der Renovierung wurde die Partie vom 2. Spieltag auf Mitte Oktober verlegt – gewannen die Schützlinge von Trainerduo Michael Biegler und Renate Wolf verdient mit 25:23 (13:13).

„Wir müssen an den Abläufen im Angriff weiterarbeiten und uns auch im Gegenstoß der ersten und zweiten Welle deutlich steigern“, so Renate Wolf im Vorfeld der Partie. Im Rückspiegel hatte sie dabei das 16:17 vom Sonntag in Buxtehude, als den Elfen in der Offensive nicht viel gelang.

In Metzingen, wo die Leverkusenerinnen zuletzt in der Saison 2014/15 gewinnen konnten, fielen die Worte Wolfs offenbar auf fruchtbaren Boden. Aus einer erneut engagierten Defensive kämpfte sich die Bayer-Sieben in die Partie und ließ sich auch von Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen.

So wie in der ersten Hälfte, als man einen mehrfachen Zwei-Tore-Rückstand noch in einen 13:13-Halbzeitstand verwandeln konnte. Die gut aufgelegte Hildigunnur Einarsdottir am Kreis und Fanta Keita, beide am Ende mit fünf Toren erfolgreichste Werferinnen, waren für die Treffer verantwortlich.

Ebenfalls in Spiellaune präsentierte sich Mia Zschocke, die Verantwortung in Abwehr und Angriff übernahm und den Tussies aus Metzingen einige Bälle abjagen konnte, um so gefährliche Gegenstöße inszenieren zu können.

„Wir haben auch verdient gewonnen, weil wir nach dem Wechsel die Fehler der ersten Halbzeit nicht mehr gemacht haben. Wir konnten dann unsererseits aus den Fehlern des Gegners im Gegenstoß Kapital schlagen. Auch waren wir heute über den Kreis gefährlich“, freute sich Renate Wolf über „die geschlossene Mannschaftsleistung“ sowie den ersten Auswärtssieg der noch jungen Saison.

„Dieser Sieg war gut für unser Selbstvertrauen. Jetzt können wir uns voll und ganz auf den kommenden Sonntag konzentrieren“, so Wolf abschließend.

Dann haben die Werkselfen zum Ende der „englischen Woche“ ihr zweites Saison-Heimspiel. Zu Gast in der Ostermann Arena ist dann die HSG Bad Wildungen Vipers (Anwurf: 16.00 Uhr).

Die Spielstatistik:

TuS Metzingen - TSV Bayer 04 Leverkusen 23:25 (13:13)

Metzingen: Kohorst, Roth; Zapf (11/5), Pandza, Quist, van Wetering (1), Degenhardt (1), Albek, Niederwieser (3), Weigel (1), van der Baan, Hübner, Brons Petersen (1), Haggerty (4), Rott, Korsos (1/1); Trainer: Edina Rott.

Leverkusen: Fehr (bei zwei 7m), Graovac; Jurgutyte (1), Hinkelmann (n.e.), Sprengers (3), Zschocke (4), Holste (n.e.), Souza (2), Kämpf (n.e.), Bruggeman (1), Keita (5), Einarsdottir (5), Huber (4/1); Trainer: Michael Biegler/Renate Wolf.

SR: Köppel/Denis Regner (Darmstadt/Nieder-Olm) – Z: 180. – Zeitstrafen: 10:8 Minuten (Quist, Weigl, Niederwieser, Haggerty, Korsos – Sprengers/zweimal, Souza, Bruggeman). – Siebenmeter: 7/6:3/1 (Petersen an die Latte/7. – Huber scheitert an Roth/25., Huber am Tor vorbei/42.) – Spielfilm: 0:1 (1.), 3:4 (8.), 5:4 (10.), 5:5 (13.), 7:5 (14.), 8:5 (15.), 8:8 (18.), 9:9 (19.), 11:9 (21.), 12:10 (23.), 13:11 (28.), 13:13 (30.) – 14:13 (31.), 16:14 (36.), 16:16 (39.), 18:17 (41.), 18:20 (47.), 19:20 (47.), 19:21 (47.), 20:21 (48.), 20:24 (52.), 21:25 (58.), 23:25 (59./EN).

 

Knut Kleinsorge

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