Für Wissbegierige
Dennis Heinzmann und die GIANTS konnten in Schwenningen nicht gewinnen. Foto: Fleschenberg
Dennis Heinzmann und die GIANTS konnten in Schwenningen nicht gewinnen. Foto: Fleschenberg

| Basketball

Schmerzhafte Niederlage in Schwenningen

Die BAYER GIANTS Leverkusen unterlagen bei den wiha Panthers Schwenningen mit 80:85 und kassierten damit die dritte Niederlage in Folge.


Bereits am Freitag brachen die Rheinländer in Richtung Villingen-Schwenningen auf, um bestmöglich vorbereitet in die Partie zu gehen. So war in den ersten Minuten deutlich zu merken, dass die Leverkusener bei den Panthers gewinnen wollten. Zwar haderten beide Seiten mit ihren eher mäßig genutzten Wurfchancen (es stand 5:4 für BAYER nach fünf Minuten), doch die Einstellung bei den Farbenstädtern stimmte. Es wurde um Rebounds gekämpft und jedem noch so verloren geglaubten Ball nachgegangen. Nach einem erfolgreichen Dunk von Dennis Heinzmann führten die GIANTS gar mit 12:4 (6. Spielminute) und konnten so die erste deutliche Führung erringen. Doch leider brachten einige einfach Fehler die „Giganten“ aus dem Rhythmus und so kam Schwenningen aufgrund eines 9:0-Laufs zurück. Das erste Viertel endete beim Ergebnis von 18:18.

Der zweite Abschnitt ähnelte den ersten zehn Minuten zuvor in großen Teilen. Diesmal konnte sich zwar kein Team absetzen, aber beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe. Dennoch waren die GIANTS immer einen kleinen Schritt voraus. Erst in der 17. Spielminute sorgte Ivan Mikulic für die erste Führung der Panthers (33:31). Doch die „Riesen vom Rhein“ ließen ihre Köpfe nicht hängen und kamen zurück. Sie gingen umgehend wieder in Front und bewiesen Moral. Zwar lag man zur Halbzeit mit 40:41 knapp zurück, dennoch zeigten die Schützlinge von Trainer Hansi Gnad eine bis dahin doch engagierte Vorstellung.

Zur Mitte des dritten Durchgangs schien es so, als würden die GIANTS nun die Begegnung zu ihren Gunsten entscheiden können. Schwenningen traf einige schlechte Entscheidungen, die BAYER nun zu nutzen wusste. Auch die eigenen Würfe wurden nun hochprozentig abgeschlossen. Haris Hujic war es, der mit einem erfolgreichen Korbleger zum 53:46 aus Sicht der Rheinländer traf (26. Spielminute). Die Hoffnung war nun da, dass der Schwenninger Widerstand gebrochen war und die Leverkusener sich mit weiteren guten Aktionen ein größeres Punktepolster erspielen können. Doch diese Hoffnung währte leider nicht lange. Die Farbenstädter verloren in der Folge leider ohne großes Dazutun des Gegners einige Male den Ball und ließen sich so aus dem Konzept bringen. Eine Folge von Punkten der Panthers sorgte für den Viertelendstand von 58:58. Es schien also alles auf ein enges „Showdown“ im Schlussabschnitt hinauszulaufen.

Doch schnell wurde allen Beteiligten in den letzten zehn Minuten klar, dass es für die Leverkusener nicht zum Sieg reichen würde. Die Gastgeber legten auf einmal los wie die Feuerwehr, trafen sehr schwierige Würfe von „Downtown“ und auch in Brettnähe waren die Hausherren nur schwer zu bremsen. Die GIANTS fanden in dieser Phase einfach nicht ins Spiel. Auf jede erfolgreiche Aktion wusste Schwenningen prompt eine Antwort zu liefern. Als der oben bereits erwähnte Mikulic für die Orangenen zum 77:65 in der 35. Minute traf, schwanden die Hoffnungen auf einen Sieg der „Giganten“ in der Fremde merklich. Zwar verkürzte Dennis Heinzmann den Abstand auf sechs Zähler (74:80 – 37. Spielminute), doch der Dreier durch Rytas Pipiras sorgte endgültig für die Entscheidung zu Gunsten der Heimmannschaft. Am Ende trat BAYER die Heimreise mit einer 80:85-Niederlage im Gepäck an.

Bester Scorer auf Leverkusener Seite war J.J. Mann, der 14 Punkte erzielen konnte. Haris Hujic kam auf 13 Zähler. Auch Eddy Edigin Jr. markierte 13 Punkte und griff zusätzlich noch 10 Rebounds ab. Es war das insgesamt zweite „Double-Double“ des Power Forwards in 2020/21.

Nach der Begegnung zeigte sich Hansi Gnad enttäuscht: „Das ist ein ernüchterndes Ergebnis, mit dem ich natürlich nicht zufrieden bin. Wir haben uns einige Male einen Vorsprung erarbeiten können und haben im Anschluss leider locker gelassen, was Schwenningen konsequent ausgenutzt hat. Die Panthers haben unsere Fehler eiskalt bestraft und die richtigen Entscheidungen getroffen. Wir konnten am Ende nicht mehr zurückfinden und haben schließlich verloren.“

Am kommenden Wochenende kommt das TEAM EHINGEN URSPRING in die Ostermann-Arena. Ein wichtiges Spiel für den Rekordmeister: „Wir wollen diese Partie unbedingt gewinnen und wieder auf die Erfolgsspur finden“, so Coach Gnad. „Die Jungs arbeiten im Training unglaublich hart und der Trainerstab weiß, dass sie es besser können. Wir erhoffen uns eine Leistungssteigerung, um am 7. Spieltag als Sieger vom Parkett zu gehen.“

Scoring BAYER GIANTS Leverkusen: J.J. Mann (14 Punkte), Haris Hujic (14), Eddy Edigin Jr. (13), Wyatt Lohaus (9), Sheldon Eberhardt (8), Grant Dressler (7), Dennis Heinzmann (7), Marko Bacak (5), Luca Kahl (4), Michael Kuczmann, Valentin Blass und Thomas Fankhauser.

Christopher Kwiotek

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