Ruth Hildebrand verpasst EM-Finale trotz 13,90 Metern
Trotz einer guten Leistung verpasste die Dreispringerin den Finaleinzug.
Die Europameisterschaften in Birmingham sind in vollem Gange: Vom 10. bis 16. August trifft sich Europas Leichtathletik-Elite im Alexander Stadium zum internationalen Kräftemessen. Für Dreispringerin Ruth Hildebrand stand am ersten Wettkampftag in der Abendsession die Qualifikation auf dem Programm.
Die Athletin von Charles Friedek sprang im ersten Durchgang auf 13,70m und steigerte sich folglich auf gute 13,90m. Hiermit kam sie bereits nah an ihre persönliche Bestweite heran (13,92m) und bot eine Weite, die bei vergangenen Europameisterschaften meist für die Finalqualifikation reichte. Im letzten Durchgang sprang sie auf 13,84m. In der Addition der beiden Qualifikationsgruppen belegte die Deutsche U23-Meisterin hiermit Rang 17. Für den Einzug in das EM-Finale reichte es nicht, insgesamt qualifizierten sich zwölf Athletinnen für den Endkampf.
Im Anschluss bilanzierte Ruth im DLV-Interview: „Ich habe ein lachendes und ein weinendes Auge. Weil 13,90 Meter normalerweise für ein EM-Finale reichen – und hier nicht. Das war eine super starke Quali und die Mädels haben starke Weiten gezaubert. Das war meine zweitbeste Weite und ich wäre gern im Finale gewesen. Jetzt nehme ich die Erfahrung mit und dann schauen wir mal, wohin die Reise geht. Hoffentlich werde ich noch etwas besser und konstanter."
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