Für Wissbegierige
Für Mateusz Przybylko war bei der WM in der Qualifikation Schluss. Foto: Chai
Für Mateusz Przybylko war bei der WM in der Qualifikation Schluss. Foto: Chai

| Leichtathletik

Przybylko: „Abhaken und weitermachen“

Hochsprung-Europameister Mateusz Przybylko ist bei der WM in Doha schon in der Qualifikation ausgeschieden.


Hochsprung-Europameister Mateusz Przybylko hat am Dienstag bei der WM in Doha nach seinem Scheitern in der Qualifikation angekündigt, dass er in der nächstjährigen Olympia-Saison fokussierter auftreten wolle. Auch sein Klubkollege Douwe Amels muss am Freitag beim Finale zuschauen.
Sportlicher Tiefschlag nach dem Höhenflug im vergangenen Jahr - kein Wunder, dass Mateusz Przybylko nach seinem frühen Aus frustriert wirkte und den Tränen nah war. Von Beginn an lief es nicht nach Plan, bei der Anfangshöhe von 2,17 Meter fiel die Latte zweimal. „Er ist auf den letzten Schritten sehr tief gegangen“, analysierte die WM-Neunte Imke Onnen in der ARD. Kurz danach beendete der 27-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen allerdings die Zitterpartie und nahm die Höhe ohne Probleme.

Aber auch bei 2,22 Meter fand der Europameister nicht in den Wettkampf. Dreimal versuchte er sich vergebens. Der Abstand zur Latte stimmte nicht, die Konzentration fehlte allem Anschein nach. Das WM-Aus kam bei einer Höhe, die Mateusz Przybylko sonst selten Probleme bereitet.
„Ich bin einfach traurig und kann keine Worte dafür finden, was da gerade passiert ist. Ich habe mich gut gefühlt, war gut vorbereitet, aber es hat nicht funktioniert. Es lag nicht am Körper, sondern am Kopf. Ich war mental nicht ganz da“, kommentierte der Schützling von Hans-Jörg Thomaskamp. „Ich hake das jetzt ab, so etwas passiert eben im Sport. Dafür greife ich im nächsten Jahr richtig an. Wir müssen uns zusammensetzen und sehen, was wir besser machen können“, sagte Mateusz Przybylko. „Ich nehme mir jetzt zwei Wochen Auszeit, aber dann geht es los mit der Vorbereitung auf Tokio.“

Douwe Amels, der für die Niederlande startende zweite Leverkusener im Wettbewerb, hatte mit 2,17 Meter und 2,22 Meter keine Probleme. Auch bei 2,26 Metern sah er alles andere als aussichtlos. Liegen bleiben wollte die Latte aber nicht.

Mehr aus dem Bereich Leichtathletik lesen.


Zurück

Telefon Ort E-Mail Navigation aufklappen Prev Next Häkchen Listenpunkt Navigation schließen Suche