Marike Steinacker verpasst EM-Finale
Die Diskuswerferin schaffte es in Birmingham nicht, ihre Fähigkeiten in den Ring zu transportieren.
Diskuswerferin Marike Steinacker kam bei der EM in Birmingham nicht über die Qualifikation hinaus. Die 34-jährige hatte bereits im Vorfeld eine alles andere als einfache Vorbereitung hinter sich. Bei den Deutschen Meisterschaften musste sie den Wettkampf wegen Wadenproblemen abbrechen. Als die Verletzung auf dem Weg der Besserung war, wurde sie krank. Hiermit verpasste sie den letzten Feinschliff für die EM.
Nach zwei ungültigen Versuchen kam sie im dritten Durchgang auf 54,05m. Für eine Top-12-Platzierung und das Finale hätten 58,48m gereicht. Eine Weite, die Marike in diesem Jahr in jedem Wettkampf übertraf.
Entsprechend enttäuscht zeigte sie sich im Anschluss beim DLV-Interview: „Mein erster hat sich eigentlich technisch gar nicht so schlecht angefühlt, ich war einfach zu lang dran. Dann ist er im Netz gelandet. Beim zweiten wollte ich einfach zu viel. Und dann hast du eben nur noch einen Versuch. Dementsprechend muss dann alles zusammenpassen und das hat es heute nicht. Da war definitiv auch der Druck zu hoch. Ich bin körperlich fit, habe in keinem Moment irgendwo meine Wade gespürt, die ist auf jeden Fall fest und intakt. Ob man hier performt oder nicht, liegt in erster Linie daran, ob du mental fit bist oder eben nicht. Eigentlich hätte ich im Vorfeld gesagt, ich habe das drauf und ich kann das auch von der Mentalität her."
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