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Knapper als erwartet

Die Leverkusener Werkselfen fuhren am 18. Spieltag den zehnten Saisonsieg in der Handball Bundesliga Frauen (HBF) ein.


Nach 60 Minuten feierte der Tabellenachte einen denkbar knappen 20:19-Sieg über das bislang punktlose Schlusslicht aus Rödertal vor heimischem Publikum. Während Rückraumspielerin Kim Berndt mit acht Treffern (davon zwei Siebenmeter) zur erfolgreichsten Werferin bei den Rheinländerinnen avancierte, erzielte bei den Gästen Sarolta Selmeci (5/2) die meisten Tore.

Neben der Langzeitverletzten Jennifer Rode fehlte auf Elfen-Seite auch die litauische Nationalspielerin Zivile Jurgutyte.

Noch im Vorfeld der Partie hatte Renate Wolf vor den Sachsen gewarnt, schließlich wartete das Team des HC Rödertal nach 17 Spielen in der höchsten Spielklasse auf den ersten Punktgewinn. So fanden die Rödertalbienen auch den besseren Start in die Begegnung und führten nach vier Minuten bereits mit 3:0, ehe Kim Berndt drei Minuten später den Ausgleich zum 3:3 erzielen konnte. Dann kam der Bayer-Express ins Rollen. Aus einer stabilen Abwehr heraus machten die Elfen Tempo nach vorne, ganz nach dem Geschmack ihrer Chefin. Über 7:4 (15.) und 9:4 (20.) setzten sich die Rheinländerinnen bis zur Halbzeit auf 14:7 ab. „Nach dem 0:3 haben wir ordentlich in die Partie gefunden und den Gegner bis zur Halbzeitpause gut im Griff gehabt“, analysiert Renate Wolf den überzeugenden Auftritt ihrer Sieben im ersten Durchgang.

Das Blatt sollte sich jedoch in den zweiten 30 Minuten wenden, sodass Julia Mauksch für die Gäste in der 55. Minute sogar zum 19:19 einnetzte. „Es ist sehr schade, dass wir in der zweiten Halbzeit unsere Linie verlieren und so Rödertal zurückkommen lassen“, resümiert Wolf im Anschluss an die Partie. Insbesondere im Angriff zeigten die Elfen beim Abschluss vermehrt Defizite. Letztlich verhalf nicht nur eine starke Einzelleistung von Kim Berndt, sondern auch eine exzellente Abwehr des gesamten Teams zum zehnten, denkbar knappen Saisonsieg in der Spielzeit 2017/18. „Ich möchte vor allem Kim Berndt für ihre Angriffs- und Abwehrleistung sowie Geburtstagskind Katja Kramarczyk, die erneut ein starker Rückhalt war, loben“, so das Sonderlob der Chefin.

Für die Schützlinge von Renate Wolf geht es im Ligaalltag erst am 8. April mit einem Heimspiel gegen Borussia Dortmund weiter. Das besagte NRW-Derby wird um 16 Uhr in der Leverkusener Ostermann-Arena angepfiffen.


Text: Elfenpresse

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