Für Wissbegierige
Die Handball-Elfen haben in Mainz deutlich mit 30:21 gewonnen. Foto: Dembinski
Die Handball-Elfen haben in Mainz deutlich mit 30:21 gewonnen. Foto: Dembinski

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"Heimsieg" im Auswärtsspiel

Mit dem bisher höchsten Auswärtssieg in dieser Saison haben die Handball-Elfen ihrem Trainer Martin Schwarzwald eine Art „Heimsieg in der Fremde“ beschert.


Der 34 Jahre alte A-Lizenzinhaber, der erst seit Anfang Dezember in Leverkusen auf der Kommandobrücke steht und derzeit noch in Mainz wohnhaft ist, konnte sich neben einer kurzen Anreise über einen verdienten 30:21-Sieg bei Schlusslicht Mainz 05 sowie darüber hinaus über den Ausbau seiner persönlichen Erfolgsserie auf 8:0-Punkte freuen.

„In der Anfangsphase haben wir noch im Angriff zu viel liegen gelassen, uns aber immer dann immer mehr ins Spiel reingearbeitet“, so Schwarzwald über den Beginn der Partie, als die „Meenzer Dynamites“ den Elfen bis Mitte der ersten Hälfte Paroli bieten konnten.

Doch das bisher stimmige Abwehr-Torhüterinnen-Paket der Bayer-Sieben - Vanessa Fehr hütete bis kurz zur Pause den Kasten - stimmte auch in Mainz, sodass sich die Elfen, die auf die angeschlagene Mariana Lopes in Gänze verzichteten, sich bereits bis zur Pause bei einer 15:9-Führung etwas absetzen konnten.
Schwarzwald packte in Mainz die Gelegenheit beim Schopf und gab vor allem den jungen Spielerinnen viel Spielpraxis. Sei es die im rechten Rückraum mit sieben Tore erfolgreichste Werferin Lilli Holste oder auch Kim Hinkelmann und Jennifer Kämpf, die ihren Job über nahezu 60 Minuten ebenfalls gut ausfüllten.

So war nach dem Wechsel die Vorentscheidung zugunsten der Gäste recht schnell gefallen. Mit einem Zwischenspurt zogen die Elfen von 21:14 auf 27:14 (45.) davon und ließen bis zum Ende nichts mehr anbrennen.

„Wir haben heute einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Das gilt auch für unser Tempospiel. Wenn ich der Mannschaft überhaupt einen Vorwurf machen kann, dann die nicht konsequente Chancenverwertung sowie die letzten etwas fahrigen zehn Minuten. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Es war ein gutes Spiel mit einem verdienten Sieg“, so Schwarzwald abschließend.
Mit dem vierten Auswärtssieg der laufenden Saison kletterte der Rekordmeister der Handballbundesliga der Frauen bei nunmehr 16:8-Punkten in der Tabelle vorerst auf den 5. Rang. Am Sonntag geht am Ende der englischen Woche erneut in die Fremde. Dann steht um 16.30 Uhr der Klassiker beim VfL Oldenburg auf dem Programm.

Die Spielstatistik:
1. FSV Mainz 05 – TSV Bayer 04 Leverkusen 21:30 (9:15)
Mainz: N. Kolundzic, Janssen; Gangel (1), Dorsz (2), Michailidis, Hampel (2), Hartstock, Schulze, Jacobs (6/5), Adeberg (1), Grossheim, Burkholder (5), Fischer, T. Kolundzic (2), Klobucar (2); Trainer: Florian Bauer.
Leverkusen: Fehr, Graovac; Thomaier, Jurgutyte (3), Hinkelmann (2), Sprengers (4), Holste (7), Souza (3), Kämpf (2), Bruggeman (1), Polsz, Einarsdottir (2), Huber (6/1), Cormann; Trainer: Martin Schwarzwald.
SR: Kuschel/Senk (Ludwigshafen) – Z: keine. – Zeitstrafen: 4:6 Minuten (Adeberg, Burkholder – Hinkelmann/zweimal, Souza). – Siebenmeter: 7/5:1/1 (Jacobs an den Pfosten/44., Jacobs scheitert an Graovac/59.). – Spielfilm: 1:0 (2.), 1:3 (4.), 4:3 (6.), 5:4 (8.), 5:7 (11.), 7:7 (15.), 7:10 (21.), 8:12 (24.), 9:12 (25.), 9:15 (30.) – 10:16 (33.), 10:18 (35.), 12:19 (37.), 12:21 (38.), 14:21 (40.), 14:27 (45.), 17:28 (50.), 18:30 (57.), 21:30 (60./EN).

Knut Kleinsorge

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