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Mateusz Przybylko eröffnet aus TSV-Sicht die Hallen-EM in Polen. Foto: Chai
Mateusz Przybylko eröffnet aus TSV-Sicht die Hallen-EM in Polen. Foto: Chai

| Leichtathletik

Hallen-EM in Torun: Die Erwartungen

Am heutigen Abend fällt der erste Startschuss bei den Hallen-Europameisterschaften in Torun (Polen).


Bis Sonntag dauern die Titelkämpfe an und mit dabei vom TSV Bayer 04 Leverkusen sind: Stabhochspringer Torben Blech und Bo Kanda Lita Baehre, Hochspringer Mateusz Przybylko und Sprinterin Jennifer Montag.

Insgesamt 50 Athletinnen und Athleten vertreten bei den Hallen-Europameisterschaften (Polen; 04-07.03.2021) die Farben des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Darunter befinden sich vier Topathleten des TSV Bayer 04 Leverkusen.

Den Auftakt macht am Abend (19:00 Uhr) Hochspringer Mateusz Przybylko. „Meine Erwartungen bei den Hallen-Europameisterschaften sind sehr hoch angesetzt! Ich will ins Finale kommen und dort eine Medaille holen. Ich bin bestens vorbereitet und bin mir sicher, dass bei den Europameisterschaften was geht. Ich fühle mich sicher und topfit!“

Geht in der Qualifikation alles nach Wunsch des 28-Jährigen, kann er sich bis Sonntag (11:25 Uhr) ausruhen. Dicht ist das gemeldete Feld um Mateusz Przybylko, der eine Saisonleistung von 2,28 Metern aufweist. Die beste Hallenleistung 2021 erbrachte Titelverteidiger Tamberi Gianmarco (ITA) mit überflogenen 2,35 Meter.

Die Qualifikationsrunde am Samstag (10:04 Uhr) wollen auch die Stabhochspringer Torben Blech und Bo Kanda Lita Baehre überstehen. „Ich freue mich sehr, dass ich nominiert worden bin. Es ist meine zweite internationale Meisterschaft, die ich im Stabhochsprung bestreite. Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Doha musste ich aufgrund von Rückenproblemen die Quali abbrechen. Deshalb ist mein erstes großes Ziel das Finale zu erreichen. Ich möchte einfach gute Sprünge zeigen, denn dann könnte es auch hoch werden. Am Ende möchte ich mit meiner gezeigten Leistung zufrieden sein. Zu welchem Platz das reichen wird, werden wir sehen,“ erklärt Torben Blech seine Taktik.

Bei den letzten Weltmeisterschaften in Doha 2019 war Bo Kanda Lita Baehre Vierter mit übersprungenen 5,70 Meter und auch er möchte das Finale erreichen:
„In erster Linie bin ich sehr froh, dass ich an den Hallen-Europameisterschaften teilnehmen darf und dass ich gesund bin. Im Fokus liegt erst einmal der Finaleinzug. Ich möchte meine beste Leistung abrufen und bin sehr stolz, Deutschland vertreten zu können.“
Als Jahresbester angekündigt ist Weltrekordler Armand Duplantis (SWE) mit 6,10 Meter vor Renaud Lavillenie (FRA) mit 6,06 Meter. Dass Torben Blech und Bo Kanda Lita Baehre in Form sind, haben sie in der aktuellen Hallensaison mit Leistungen von 5,86 Meter und 5,72 Meter bereits bewiesen.
Bewiesen, dass sie gut drauf ist, hat auch Sprinterin Jennifer Montag. Konstant schnell war die 23-Jährige unterwegs und steigerte bei den Deutschen Hallenmeisterschaften noch einmal ihre persönliche Bestleistung auf 7,19 Sekunden.

Der Startschuss zu den Vorläufen fällt am Sonntag (10:18 Uhr). „Ich möchte auf jeden Fall zeigen, was ich die ganze Saison schon gezeigt habe. Ich möchte eine Runde weiterkommen. Das Finale wäre natürlich die Krönung, aber damit möchte ich mich nicht unter Druck setzen. Es ist mein erster Einzelstart bei den Frauen, das ist schon etwas anderes als ein Staffeleinsatz. Da die Aufregung zu kontrollieren und in Freude umzuwandeln, wird eine große Herausforderung.“

Sollten sich die Ziele von Jennifer Montag erfüllen, hat die Athletin ein straffes Programm am 07.03. 12:40 Uhr Halbfinale und 18:46 Uhr Finale vor sich. Als Titelanwärterin gilt die Titelverteidigerin Ewa Sowobda (POL), die in diesem Jahr 7,10 Sekunden auf die Bahn zaubern konnte. Allerdings ist ihr Start aktuell fragwürdig, da sie positiv auf Corona getestet wurde.

Denise Krebs

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