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Gold und Bronze für Kluth und Schlund

Die TSV-Mehrkämpfer haben bei den Hallen-Titelkämpfen in Halle (Saale) zugeschlagen.


Eine Medaille war für Maximilian Kluth im Vorfeld der Mehrkampf-DM in Halle (Saale) das erklärte Ziel. Henri Schlund liebäugelte ebenfalls im Optimalfall mit Edelmetall. Am Ende von zwei langen Siebenkampftagen standen beide U20-Athleten auf dem Podest: Maximilian Kluth gewann Gold, Henri Schlund Bronze. Bei den Männern erkämpfte sich Lennard Biere einen starken fünften Rang.

Maximilian Kluth bewies von Beginn an, dass er beim Kampf um den Sieg ein Wörtchen mitreden wird. Nach vier guten Disziplinen an Tag eins, ging der Athlet von Stefan Press als Gesamtführender (3.089 Punkte) in den zweiten Wettkampftag. Nach einer persönlichen Bestzeit von 8,42 Sekunden über die 60 Meter Hürden und 4,00 Metern im Stabhochsprung folgte zum Abschluss eine seiner Paradedisziplinen. Die 1.000 Meter lief der 18-Jährige in starken 2:35,35 Minuten. In der Endabrechnung sammelte Maximilian Kluth 5.511 Punkte und blieb damit elf Zähler über seiner Zielsetzung. Der klare Sieg in seinem ersten Hallen-Mehrkampf war ihm damit nicht mehr zu nehmen. „Über die 1.500 Meter musste ich unter 2:36,00 Minuten laufen, um die 5.500 Punkte zu knacken. Anschließend war ich echt fertig aber natürlich auch total happy. Das wichtige ist, dass ich keinen Ausrutscher nach unten und mit dem Kugelstoßen und den 1.000 Metern zwei sehr gute Disziplinen hatte“, freute sich Maximilian Kluth im Anschluss.  

Eine beeindruckende Aufholjagd startete Henri Schlund. Nachdem auch er einen guten ersten Wettkampftag zeigte und zur Halbzeit mit 2.712 Punkten auf Rang acht lag, bewies der 18-Jährige, dass die Endabrechnung im Mehrkampf eben erst nach dem abschließenden 1.000-Meter-Lauf gemacht wird. Vor der letzten Disziplin lag Henri Schlund noch auf Rang acht, startete dann aber seine Aufholjagd und lief die drittschnellste Zeit im gesamten Feld über 1.000 Meter (2:40,36 Minuten). Damit sammelte er insgesamt 5.067 Punkte und wurde mit der Bronzemedaille belohnt.

Eine doppelte Punktlandung feierte Lennard Biere in der Männerwertung. Seine Zielsetzung im Vorfeld war eine Top-Fünf-Platzierung – er wurde Fünfter und stellte mit 5.444 Zählern seine persönliche Bestleistung auf den Punkt genau ein. Nachdem er an Tag eins 3.098 Punkte sammelte und auf Rang sechs übernachtete, lief er an Tag zwei mit 8,31 Sekunden über die Hürden wieder eine starke Zeit und blieb nur vier Hundertstel über seinem Hausrekord. Nach 4,50 Metern im Stabhochsprung und 2:58,30 Minuten über die 1.000 Meter standen 5.444 Punkte auf der Habenseite – Rang fünf. „Die 60 Meter waren mit der Bestleistung richtig gut. Wir haben sehr viel an der Schnelligkeit gearbeitet. Im Weitsprung konnte ich die noch nicht richtig umsetzen und hatte Probleme mit dem Anlauf. Das gleiche gilt für den Hochsprung. Auch die 1.000 Meter waren für mich richtig gut. Ich bin das erste Mal unter drei Minuten gelaufen. Damit sollte ich im Sommer über die 1.500 Meter auch unter fünf Minuten laufen können“, erklärte Lennard Biere zufrieden.  

Mareike Brischke

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