Für Wissbegierige
Auch Kobe Langley konnte die Niederlage der BAYER-Korbjäger nicht abwenden / Foto: Uwe Pulsfort
Auch Kobe Langley konnte die Niederlage der BAYER-Korbjäger nicht abwenden / Foto: Uwe Pulsfort

| Basketball

GIANTS steigen in die ProB ab


Trotz eines über 40 Minuten umkämpften Spiels musste BAYER-Headcoach Michael „Mike“ Koch die Niederlage seiner GIANTS anerkennen: „Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen. Wir haben den Kampf angenommen und fünf Minuten vor Schluss geführt. Am Ende war Wolmirstedt die cleverere Mannschaft und hat in der Schlussphase die besseren Entscheidungen getroffen. Glückwunsch an Trainer Zazai und sein Team zum verdienten Sieg und dem Klassenerhalt.“

Der Spielverlauf: Wolmirstedt schlägt abgezockt zu!

Leverkusen und Wolmirstedt lieferten sich über weite Strecken eine ausgeglichene Partie mit mehreren Führungswechseln. Die GIANTS hatten dabei nicht nur den Sieg, sondern auch den direkten Vergleich im Blick. Nach dem ersten Viertel lag BAYER mit 17:14 in Front.
Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Vor allem Daivien Williamson (19 Punkte) und Michael Hughes II (16 Punkte, 13 Rebounds) fanden immer wieder Lücken in der Leverkusener Defensive. Ein 12:0-Lauf brachte Wolmirstedt erstmals deutlicher in Führung (32:41, 19. Minute). Kurz vor der Pause verkürzten die GIANTS den Rückstand jedoch noch einmal – mit 38:41 ging es in die Kabine.

Nach der Pause erwischten die Gäste den besseren Start. Nigel Pruitt sorgte für die erste zweistellige Führung der Wolmirstedter (40:50, 23. Minute). Doch die GIANTS hielten dagegen, antworteten mit einem 15:0-Lauf und drehten die Partie (55:50, 27.). Mit einer knappen 55:56-Führung für die Gäste ging es in den Schlussabschnitt.
Dort hatte BAYER zunächst alle Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden. Fünf Minuten vor dem Ende lag Leverkusen in einer offensiv zähen Phase mit 65:60 vorne. In den folgenden Minuten jedoch verloren die GIANTS den Rhythmus und blieben über 3:30 Minuten ohne Punkte. Wolmirstedt nutzte diese Phase konsequent aus. 14 Sekunden vor Schluss stellte Daivien Williamson per Freiwurf auf 70:75 und sorgte für die Vorentscheidung. Am Ende unterlag Leverkusen mit 70:77.

Die statistischen Gründe für die Niederlage sind vermutlich an der Freiwurflinie bzw. von „Downtown“ zu finden: BAYER konnte nur 63 Prozent der Freiwürfe (15 von 24) im Korb des Gegners unterbringen. Lediglich sieben Dreier traf Leverkusen – 25 verfehlten ihr Ziel. Die SBB Baskets dagegen kontrollierten den Rebound (49:38) und behielten am „Charitystripe“ (Freiwurf) die Nerven (75 Prozent Trefferquote).

Koch: „Werden keines der restlichen Spiele ohne Gegenwehr abgeben“

Aufgrund der Siege von Tübingen und Paderborn am Tag zuvor ist der Klassenerhalt für die „Riesen vom Rhein“ nicht mehr möglich. Bis zum Saisonende stehen für Sebastian Brach, Luca Finn Kahl & Co. dennoch zwei Begegnungen auf dem Programm.

Am kommenden Wochenende (Samstag, 25.04.2026) empfängt man an der Bismarckstraße die Bozic Estriche Knights aus Kirchheim (<< hier geht es zu den Tickets >>). Für Koch ist klar, dass man die letzten beiden Partien nicht herschenken möchte: „Wir werden sicherlich das eine oder andere an der Rotation ändern. Vor allem die jungen Spieler, welche in diesem Jahr hart im Training gearbeitet haben, haben sich ihre Minuten verdient. Dennoch kann ich allen Fans und Unterstützern der GIANTS versichern, dass wir kein Spiel ohne Gegenwehr abgeben werden. Unser letztes Heimspiel in 2025/26 möchten wir selbstverständlich gewinnen.“

Scoring BAYER GIANTS (vs. SBB Baskets): Kobe Langley (15 Punkte), Lök Wur (14), Dennis Heinzmann (14), John Williams Jr. (10), Sebastian Brach (7), Donte Nicholas (7), Ricardo Lynch (3), Luca Finn Kahl, Sören-Eyke Urbansky, Calin Nita, Jug Bogdan (DNP) und Lars Kremer (DNP)

Christopher Kwiotek (CK)

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