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Für die BAYER GIANTS gab es in Heidelberg nichts zu holen. Foto: Fankhauser
Für die BAYER GIANTS gab es in Heidelberg nichts zu holen. Foto: Fankhauser

| Basketball

GIANTS gehen in Heidelberg leer aus

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben am 16. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihre insgesamt sechste Niederlage hinnehmen müssen


Der Rekordmeister unterlag bei den MLP Academics Heidelberg überaus deutlich mit 75:103 (32:49).

Mit den angeschlagenen Grant Dressler und Sheldon Eberhardt sowie dem Vaterfreuden entgegenblickenden J.J. Mann an Bord reisten die „Giganten“ nach Baden-Württemberg, um einen möglichen achten Saisonsieg einzufahren. Doch schnell wurde deutlich, dass dieses Unterfangen nur schwer umzusetzen sein würde. Begegneten sich beide Mannschaften in den ersten fünf Spielminuten zunächst auf Augenhöhe, gelang es den Hausherren sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Daran war vor allem Jordan Geist beteiligt, der GIANTS-Headcoach Hansi Gnad nach einem 9:2-„Run“ und dem daraus resultierenden 20:9 aus Sicht der Heidelberger zu einer Auszeit zwang. Doch auch nach der kurzen Verschnaufspause wurde es für den 14-maligen Deutschen Meister nicht besser. Die Leverkusener haderten mit ihrer schwachen Wurfquote von außerhalb der Dreipunktelinie, während den Hausherren offensiv so ziemlich alles gelang. Der Viertelendstand von 13:24 sorgte bei den BAYER GIANTS für erste Ernüchterung.

In der Anfangsphase des zweiten Durchgangs fanden die „Riesen vom Rhein“ besser ins Spiel. Dabei erwiesen sich die beiden Center Marko Bacak und Dennis Heinzmann als wichtige Eckpfeiler, die immer wieder in Brettnähe für Zähler sorgten. Doch was aus der Nahdistanz gut funktionierte, war von „Downtown“ leider nicht der Fall. Die GIANTS erspielten sich einige offene Dreipunktwürfe, doch es war wie verhext: Der Ball wollte einfach nicht durch die Reuse der MLP Academics fliegen. Diese spielten weiter munter auf und zeigten sich in der Offensive als besonders treffsicher. Kurz vor Ende der ersten Spielhälfte sorgte Evan McGaughey für die erste 20-Punkte-Führung der Heidelberger, welche Grant Dressler zwar umgehend konterte, dennoch ging der Halbzeitstand von 49:32 aus Sicht der Heimmannschaft in Ordnung.

Die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren fiel dann in den ersten Minuten der dritten Spielperiode. Die GIANTS versuchten noch einmal das Blatt zu wenden und vor allem der im Angriff gut arbeitende Marko Bacak war es, der für seine Farbe wichtige Zähler markierte. Doch an diesem Sonntag erwischte BAYER einen vollkommen gebrauchten Tag. Es wäre zu einfach zu sagen, dass es nur an der Wurfquote von der Dreierlinie lag. Auch die Freiwurfquote (14 von 24 – 58 Prozent) und die Zahl an Ballverlusten (16:10) machten es den Rheinländern nicht einfacher. Dennoch gaben sich die „Giganten“ nicht auf. Sie versuchten Schritt zu halten gegen gut agierende Heidelberger, die an diesem Nachmittag sicherlich jedes Team der ProA vor große Probleme gestellt hätten. Nach dreißig Spielminuten leuchtete das Ergebnis von 57:76 auf der Anzeigetafel am Olympiastützpunkt Heidelberg auf.

Im Schlussabschnitt rotierte GIANTS-Trainer Hansi Gnad durch und gab jedem seiner Schützlinge Minuten um sich zu beweisen. So erhielt auch Thomas Fankhauser zum zweiten Mal in der Saison 2020/21 Einsatzzeit, um zusätzliche Erfahrung zu sammeln. An der drohenden Niederlage konnte aber auch der engagiert auftretende Youngster nichts ändern. Am Ende fuhren die Heidelberger einen eindeutigen 103:75-Sieg ein und setzten sich so in der Spitzengruppe der ProA fest. Für die „Roten“ lief am 16. Spieltag 2020/21 leider nicht viel zusammen und so heißt es den Fokus auf das kommende Wochenende zu richten, wenn die RÖMERSTROM Gladiators Trier in der Ostermann-Arena zu Gast sind.

Scoring BAYER GIANTS Leverkusen: Marko Bacak (18 Punkte), Dennis Heinzmann (11), Haris Hujic (10), Grant Dressler (9), Wyatt Lohaus (9), Sheldon Eberhardt (9), J.J. Mann (5), Michael Kuczmann (4), Valentin Blass, Eddy Edigin Jr. und Thomas Fankhauser.

Christopher Kwiotek

 

 

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