Für Wissbegierige
Nino Celebic erzielt in Würzburg 21 Punkte. Foto: Fleschenberg
Nino Celebic erzielt in Würzburg 21 Punkte. Foto: Fleschenberg

| Basketball

Giants bleiben auf der Siegerstraße

Auch nach dem 9. Spieltag sind die BAYER GIANTS Leverkusen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ungeschlagen.


Der Rekordmeister bezwang die TG s.Oliver Würzburg mit 86:76 (46:36) und bleibt somit auch Tabellenführer der Südstaffel.

Trainer Hansi Gnad gestaltete seine Starting-Five im Vergleich zum Erfolg in Frankfurt um: Mit Nino Celebic, Tim Schönborn, Valentin Blass, Nick Hornsby und Marian Schick wollte der 55-Jährige gleich in den ersten Minuten für Furore sorgen, doch es kam anders. Die Gastgeber fanden besser in die Partie und führten, nach einem erfolgreichen Korbleger durch Jonas Weitzel, nach vier gespielten Minuten mit 6:3. Die „Giganten“ brauchten einige Minuten um sich der Umgebung in Würzburg anzupassen, viele Fehlwürfe verhinderten einen positiven Spielfluss. Dennoch gelang es unseren Jungs im Anschluss, angeführt von US-Amerikaner Nick Hornsby, nicht nur die Führung zu erobern sondern auch, dank eines 13:3-„Run“, auszubauen. Zum Ende des ersten Abschnitts sorgte Ron Mvouika mit zwei erfolgreichen Freiwürfen für den 25:17-Viertelendstand.

Auch der zweite Durchgang war nichts für Freunde des Offensiv-Basketballs, denn beide Mannschaften hatten mit sich selbst zu kämpfen. Die Würfe wollten einfach nicht durch die Reuse des jeweiligen Gegenüber gehen, dafür stieg die Zahl der Ballverluste signifikant an. Nach drei Minuten konnte Ron Mvouika aus der Nahdistanz erstmalig für BAYER punkten. Die Leverkusener waren in der Folge allerdings die bessere Mannschaft und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Nino Celebic sorgte in der 16. Minute per erfolgreichen Wurf aus der Mitteldistanz für eine deutliche Führung der GIANTS (42:24). Die Würzburger steckten jedoch nicht auf und kämpften sich Punkt um Punkt an BAYER heran. Zwar lag die Führung der Farbenstädter zur Halbzeit noch im zweistelligen Bereich (46:36), diese war jedoch trügerisch, denn die TG schien in der Schlussphase des Viertels über großes Selbstvertrauen zu verfügen.

Im dritten Viertel begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Immer wenn es so schien als würden sich die GIANTS nach mehreren erfolgreichen Korbaktionen von den Würzburgern absetzen können, kamen die Franken zurück und verkürzten die Punktedifferenz. BAYER war dennoch das abgeklärtere Team, es schien in der gesamten Partie keinen Moment zu geben, in dem die Zuschauer im TGW-Sportzentrum Feggrube das Gefühl hatten, dass der Rekordmeister verlieren würde. Ein ereignisarmer Durchgang endete beim Spielstand von 62:54 für die „Gnadisten“.

Zu Beginn der Schlussperiode konnten die Würzburger Fans das Gefühl haben, dass sich das zuvor Geschehene wiederholt: Leverkusen versuchte nach erfolgreichen Korbaktionen davonzuziehen und Würzburg reagierte. Doch dieses Mal kamen die Gastgeber nach einem 7:0-Lauf gefährlich Nahe an die GIANTS heran (68:63 – 34. Spielminute). Coach Gnad reagierte mit einer Auszeit und versuchte in der kurzen Pause seine Mannen wieder in die Spur zu bringen – mit Erfolg!

Gleich mit dem ersten Angriff brachte Nino Celebic einen Dreier im Korb der Franken unter. Der Serbe sorgte auch im Anschluss per Lay-Up für weitere Zähler und BAYER wirkte gefestigt. Nach einem erfolgreichen Distanzwurf von Alexander Blessig zum 82:73 (53 Sekunden vor Spielende), war die Begegnung entschieden. Die „Giganten“ bezwangen die TG s.Oliver Würzburg mit 86:76.

Topscorer unserer Farben war Nino Celebic, der mit 21 Punkten einen tollen Tag in der Offensive erwischte. Ebenfalls zweistellig punktete Alexander Blessig (15), Nick Hornsby (13 / 9 Rebounds) und Dennis Heinzmann (10 / 8 Reb. und 4 Block-Shots).

Coach Hansi Gnad zeigte sich nach der Begegnung nicht ganz zufrieden: „Dass wir gegen Würzburg gewonnen haben ist das einzige Positive, das wir von diesem Abend mitnehmen. Es war ein extrem zerfahrenes und nicht sehr ansehnliches Spiel, bei dem es beiden Mannschaften an einem guten Wurfrhythmus mangelte. Die TG hatte einige leichte Ballverluste (Anm. d. Red.: Insgesamt 22), die wir nicht ausnutzen konnten, weil wir selber mit unserer schwachen Wurfquote zu kämpfen hatten, aber sei es drum: Der Sieg ist wichtig für uns und nun gilt es sich mit voller Konzentration auf das Topspiel am kommenden Sonntag zuhause gegen Schwenningen vorzubereiten. Hier hoffe ich auf die lautstarke Unterstützung der GIANTS-Anhänger!“

Die nächste Partie gegen die wiha Panthers Schwenningen findet am Totensonntag, den 25.11.2018 um 18;00 Uhr, in der Ostermann-Arena (Bismarckstraße) statt.

Christopher Kwiotek

 

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