Für Wissbegierige
J.J. Mann reist mit seinen Teamkollegen nach Jena / Foto: Michael Fleschenberg
J.J. Mann reist mit seinen Teamkollegen nach Jena / Foto: Michael Fleschenberg

| Basketball

Farbenstädter wollen Chance als Außenseiter nutzen


Kollektives Aufatmen bei den BAYER-Korbjägern – auf und neben dem Spielfeld!
Nach dem wichtigen 103:65-Erfolg über die Artland Dragons Quakenbrück (wir berichteten) haben sich die „Riesen vom Rhein“ im Kampf um die Playoffplätze eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Freude diesbezüglich war entsprechend gut: „Die Einstellung hat gestimmt, der Gameplan wurde umgesetzt: Es hat all das funktioniert was wir uns im Vorfeld vorgenommen haben“, zeigte sich Coach Hansi Gnad mit der Leistung seiner Mannen zufrieden.

Die Chance einen weiteren Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einzufahren haben die Rheinländer am Samstag (19 Uhr). Auf die Schützlinge von Trainerduo Gnad / Schneider wartet mit Medipolis SC Jena eine Spitzenmannschaft der Liga (Tabellenzweiter mit einer Bilanz von 17 Siegen und acht Niederlagen). Der frühere Leverkusener Jugendtrainer Domenik Reinboth ist seit Sommer 21‘ für die Geschicke der Thüringer an der Seitenlinie verantwortlich und kann auf einen starken Kader zurückgreifen. Mit durchschnittlich 15,0 Punkten pro Spiel ist Julius Wolf, Teamkapitän der Jenaer, der Topscorer seiner Farben. Der 29-Jährige trägt seit 2013 das Jersey von Medipolis SC und ist absoluter Publikumsliebling in der Sparkassen-Arena. Ein weiterer bekannter Akteur in Basketball-Deutschland ist Brandon Thomas. Der US-Amerikaner ist der wohl erfahrenste Spieler bei Science City und war in der easyCredit-BBL u.a. für den FC Bayern Basketball München oder den JobStairs GIESSEN 46ers aktiv. Der inzwischen 37-Jährige hat sich als Leistungsträger in Jena etabliert und erzielt im Schnitt 14,2 Zähler pro Begegnung. Rückkehrer Alex Herrera (13,3 PpS), der frühere Heidelberger Devonte Lacy (11,4) oder Ex-Albatros Clinton Chapmann (11,1) haben sich ebenfalls als gute Scorer bei den Universitätsstädtern hervorgetan. Es wird also eine mehr als schwere Aufgabe für die „Riesen vom Rhein“ werden, dass weiß auch Coach Gnad: „Wir wollen gegen Jena unser bestmöglichstes geben, dass ist logisch. Allerdings wissen wir auch, dass Science City zu den Topklubs der Liga zählt. Für mich sind sie der Favorit Nummer Eins auf den Gewinn der Meisterschaft. Von daher ist es unser Ziel, das Spiel bis zum Ende hin offenzuhalten. Das wird verdammt schwierig, denn Medipolis ist unglaublich tief besetzt. Sei es unter dem Brett, bei den starken Schützen von Downtown und auch bei den Guards: Die Qualität, auf die Domenik zurückgreifen kann, sucht in der ProA seines Gleichen.“

Es ist also alles für eine hochinteressante Partie zwischen zwei guten Mannschaften der Liga angerichtet. Das Spiel wird selbstverständlich auf der Streaming-Plattform „Sportdeutschland.TV“ live und kostenfrei übertagen. Alle Statistiken zur Begegnung gibt es unter www.2basketballbundesliga.de 

Christopher Kwiotek

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