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Elfen wollen über Halle ins Pokal-Final4

Die Handball-Elfen treten im Viertelfinale um den DHB-Pokal in Halle an.


Das Ziel beider Kontrahenten ist das selbe: Im Viertelfinale des DHB-Pokals gastieren die Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen am Sonntag (16 Uhr) beim Bundesliga-Schlusslicht SV Union Halle-Neustadt.

Gerade weil es der Pokal ist, sollte man nicht davon ausgehen, dass die Favoritenrolle klar definiert ist. Mit einem Spaziergang werden die Werkselfen das Final4-Turnier, das im Wochenende des 25./26. Mai in Stuttgart ausgetragen wird, sicherlich nicht erreichen. Halle hat sich zuletzt stark verbessert gezeigt, wartet jedoch immer noch auf den ersten Saisonsieg im Kampf um Erstligapunkte. Deutliche Pausenführungen haben die Unionerinnen bereits mehrfach aus der Hand gegeben, so geschehen auch im Meisterschaftshinspiel gegen Leverkusen. "Wir haben die Auftritte des Gegners eingehend analysiert. Dabei fällt auf, dass man dort zwei grundunterschiedliche Gesichter zeigt. Oftmals brechen sie nach der Pause ein, zeigen aber vorher gute Leistungen", erklärt Bayers Trainer Robert Nijdam, der mit seinen Schützlingen zuletzt ein ähnliches Problem hatte.

Gut 35 Minuten lang überzeugten sie sowie in Buxtehude als auch gegen den THC, was jeweils zu wenig war, um zu punkten. In bestimmten personellen Konstellationen konnten die Elfen trotz allen Bemühens nicht entscheidend dagegenhalten. Sicherlich fehlte es in manchen womöglich spielentscheidenden Situationen auch an der nötigen Erfahrung. Zwar werden Jenny Karolius, Naina Klein und Anna Seidel am Sonntag auch weiterhin fehlen, dafür aber wird Mia Zschocke, die zuletzt wegen einer Mandelentzündung pausieren musste, wieder im Kader stehen. "Allerdings müssen wir hier behutsam vorgehen, zumal Mia ja auch Antibiotika nehmen musste. Wir werden sehen, in welchem Umfang wir Mia einsetzen können", so Nijdam, der abschließend klar das Ziel für Sonntag umreißt: “Wir wollen unbedingt ins Halbfinale.”

Derweil wurde in der Bundesliga das Hinspielheimrecht mit der Neckarsulmer SU getauscht. Da dem Gegner im Mai für den geplanten Rückspieltermin keine Halle zur Verfügung steht, wird man nun am Samstag, den 2. Februar (18 Uhr), zunächst in Neckarsulm spielen. Zum letzten Saisonspieltag trifft man sich dann am Samstag, den 18. Mai (18 Uhr), in Leverkusen. Auch das Elfen-Heimspiel gegen Bietigheim wird noch verlegt werden müssen, da zum geplanten Zeitpunkt am Sonntag, den 17. Februar (16 Uhr), die Bayer 04-Bundesligafußballer ebenfalls ein Heimspiel haben. Bis Ende dieser Woche hoffen die Verantwortlichen, hier eine Lösung präsentieren zu können. Aufgrund der internationalen Verpflichtungen von Bietigheim entfällt eine Verlegung auf einen Mittwochabend.

Auch die Juniorelfen sind von Terminverlegungen betroffen. Das eigentlich für kommenden Sonntag angesetzte Heimspiel in der Zwischenrunde der Jugendhandball-Bundesliga gegen Buxtehude wurde auf Samstag, den 26. Januar (17 Uhr), verlegt. Die nächste Zwischenrundenpartie der Juniorelfen bei SF Budenheim wurde auf den 3. Februar (16 Uhr) terminiert und das letzte Heimspiel der Juniorelfen in der Zwischenrunde findet am 24. Februar, 11.30 Uhr, in der Fritz-Jacobi-Halle gegen SG Kappelwindeck/Steinbach statt.

Frank Graf

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