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Die Handballelfen wollen in die nächste Runde des DHB-Pokal. Foto: Kardes
Die Handballelfen wollen in die nächste Runde des DHB-Pokal. Foto: Kardes

| Handball

Elfen reisen in den Norden

Die Handballelfen treten am Samstag in der zweiten Runde des DHB-Pokals beim Zweitligisten TSV Nord Harrislee an.


Nach ein paar Tagen Regeration ist auch für die Jungnationalspielerinnen Anna Seidel, Amelie Berger und Mia Zschocke wieder der Handball-Alltag eingekehrt. Am Samstag steht eine Reise in den Hohen Norden an, denn die Werkselfen gastieren in der zweiten Runde des DHB-Pokals beim Zweitligisten TSV Nord Harrislee in Schleswig-Holstein (19 Uhr).

Der Club aus der direkt an der deutsch-dänischen Grenze gelegenen 11.000 Einwohner-Gemeinde hat durchaus Handball-Tradition. Die Damen spielten sogar einige Jahre lang in der Ersten Liga, letztmals in der Saison 1995/96. Bayers Geschäftsführerin Renate Wolf kann sich noch an den einen oder anderen Trip hoch in den äußersten Norden der Republik erinnern: "Es war immer schön, dort zu spielen. Die Halle war immer voll, die Stimmung richtig gut." Aktuell steht Harrislee als Aufsteiger mit 2:6-Punkten im unteren Drittel der Zweitligatabelle. Dem ersten Sieg (26:23 bei Werder Bremen) folgte eine mehr als unglückliche 20:24-Heimniederlage gegen die Füchse Berlin vor 400 Zuschauern. Mit insgesamt 15 Treffern ragte Merle Carstensen in beiden Begegnungen heraus. Auch auf Franziska Peters, die immer für fünf, sechs Tore gut ist, werden die Leverkusenerinnen ein Auge werfen müssen. "Wir werden die Aufgabe mit dem nötigen Ernst und Respekt angehen, dafür werde ich sorgen. Nichtsdestotrotz sind wir natürlich klarer Favorit und wollen unbedingt die nächste Runde erreichen. Abwarten muss man auch, wie wir die lange Busfahrt wegstecken", erklärt Elfen-Coach Robert Nijdam, der auf unbestimmte Zeit auf das Talent Naina Klein verzichten muss. Die 18-Jährige, die in Doppellizenz auch für den TuS Lintfort in der Zweiten Liga spielberechtigt ist, zog sich am Wochenende einen Kreuzbandriss zu. "Das ist natürlich ganz bitter für sie. Ich wünsche ihr schnelle Genesung!", so Nijdam.

Frank Graf

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