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Die Handball-Elfen haben eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel verpasst.
Die Handball-Elfen haben eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel verpasst.

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EHF-Pokal: Werkselfen unterliegen 27:35 in Debrecen

Im Hinspiel der 2. Runde im EHF-Cup haben die Handballfrauen des TSV Bayer 04 Leverkusen beim ungarischen Vertreter DVSC Schaeffler mit einer 27:35-Niederlage (Halbzeit:15:16) eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Sonntag verpasst.


Vor 1.800 stimmgewaltigen Fans in der Halle des ungarischen Tabellenzweiten aus Debrecen hielten die Werkselfen bis kurz nach dem Seitenwechsel, zur Halbzeit führten die Gastgeberinnen mit 16:15, gut mit, ehe der Faden total riss. Der Treffer in der 32. Minute von Mia Zschocke aus dem Rückraum zur 17:16-Führung sollte für lange Zeit der letzte der Rheinländerinnen bleiben.

Sechs Minuten bleiben die Bayermädels in der Folge ohne Treffer, sechs Minuten in denen die Ungarinnen mit sechs Treffern in Folge aus einem 16:17 eine komfortable 22:17-Führung machten. Erst Hildigunnir Einarsdottir stoppte mit einem beherzt verwandelten Abpraller den Lauf des Heimteams.

„Wir haben uns in der 1. Halbzeit gut präsentiert, haben gut dagegen gehalten. Aber diese sechs Tore nach der Pause, davon vier Gegenstöße, haben uns aus dem Rhythmus gebracht. Dann wird es auch mental schwer dran zu bleiben“, so Elfentrainer Robert Nijdam.

Zwischenzeitlich lagen die Werkselfen sogar mit elf Treffern (31:20, 50. Minute) im Rückstand, doch einige Paraden von Nele Kurzke und konzentriertere Abschlüsse brachten des TSV Bayer wieder näher heran. Am Ende sprechen dann acht Tore Abstand allerdings eine deutliche Sprache zugunsten des Tabellenzweiten der ungarischen Liga.

„Debrecen ist ein Topteam und noch ungeschlagen in der Liga. Wir müssen für die kommenden Partien aus den guten Sachen die nötige Kraft schöpfen. Wir müssen geduldiger um Angriff sein und dürfen uns von den Fehlern nicht direkt verunsichern lassen und in Hektik verfallen. Ich werde das jetzt in Ruhe analysieren“, so der niederländische Coach der Elfen.

Bevor es am kommenden Sonntag um 16.00 Uhr in der Ostermann Arena zum Rückspiel kommt, steht für die Werkselfen am kommenden Mittwoch noch eine Aufgabe in der Frauen-Bundesliga auf dem Programm. Um 19.30 Uhr sind dann die Kurpfalz Bären zu Gast in Leverkusen. Der Aufsteiger aus Ketsch kommt mit der Empfehlung des ersten Saisonsieges, einem 30:27 gegen Bad Wildungen, an den Rhein.

Die Spielstatistik:

DVSC Schaeffler - TSV Bayer 04 Leverkusen 35:27 (16:15)

Debrecen: D. Szabo, Triffa; Varsanyani (4), Poczetnyik, Tovizi (3), Vantara-Kelemen (3), Bordas (1), Bulath (7), Karsten (1), Kovács (6), Vamos (3), P. Szabo, Petrus, Arany (1), Karnik, Despotovic (6); Trainer: Vilmos Köstner.

Leverkusen: Fehr, Kurzke.; Thomaier, Jurgutyte (2), Seidel (2), Zschocke (3), Souza, Bruggeman, Kinlend (2), Einarsdottir (5), Huber (6/5), Adams (1), Joanna Rode (2), Jennifer Rode (4), Elaine Rode; Trainer: Robert Nijdam.

SR: Anatshev/Musatov (Russland). – Z: 1.800. – Zeitstrafen: 12:8 Minuten (Karnik/zweimal, Bulath, Vamos, Despotovic, Disqualifikation Despotovic/60. - Seidel, Souza, Bruggeman, Jennifer Rode). – Siebenmeter: 2/2:6/5 (Triffa hält gegen Huber/60.) – Spielfilm: 0:1 (2.), 2:3 (5.), 4:3 (6.), 5:5 (8.), 7:8 (12.), 9:9 (14.), 11:10 (17.), 13:10 (20.), 14:11 (24.), 15:12 (27.), 16:13 (29.), 16:15 (30.) – 16:17 (32.), 22:17 (38.), 22:18 (39.), 23:19 (39.), 28:19 (44.), 28:20 (45.), 31:20 (48.), 32:22 (50.), 32:25 (56.), 34:25 (59.), 35:26 (60./EN).

Knut Kleinsorge

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