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Die Handball-Elfen sind aus dem EHF-Pokal ausgeschieden. Foto: Dembinski
Die Handball-Elfen sind aus dem EHF-Pokal ausgeschieden. Foto: Dembinski

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EHF-Pokal: Werkselfen - Raus mit Applaus

Der Ausflug nach Europa ist für die Werkselfen in dieser Saison beendet, doch vom Publikum gab es zum Abschied aufmunternden Applaus.


Die 750 Zuschauer in der Ostermann Arena brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, bekamen sie beim Rückspiel im EHF-Cup zwischen den Handballfrauen des TSV Bayer 04 Leverkusen gegen das ungarische Topteam DVSC Schaeffler ein kurzweiliges Handballspiel geboten.

Zwar ging nach der 27:35-Niederlage am vergangene Wochenende auch die Rückpartie mit 31:34 verloren, doch überwog bei allen Leverkusenern ein positiver Gesamteindruck. „Bayer hat schnell und diszipliniert gespielt, sie haben ein gutes Team“ lobte dann auch Debrecens Trainer Vilmos Köstner nach der Partie die Gastgeber.

Die Werkselfen begannen wie vor eine Woche konzentriert schwungvoll und standen in der Abwehr geordnet. Beide Teams neutralisierten sich bis zur Pause, sodass wie vor einer Woche mit einer 16:15-Führung des Gastgebers die Seiten gewechselt wurden.

Eine weitere Parallele zum Hinspiel war die erste Phase der zweiten Hälfte. Die Bayer-Sieben startete furios und baute den Vorsprung bis zur 36. Minute sogar auf 20:17 aus. Doch bevor die ersten Elfenfans schon von einer Überraschung träumen konnten, zeigten die Gäste aus dem Nordosten Ungarns welch Klasseteam sie sind.

Innerhalb von acht Minuten machte der DVSC aus dem 20:17 ein 20:24 und konnte so einen Haken hinter das Weiterkommen in Runde drei des EHF-Cups machen. Robert Nijdam nahm postwendend eine Auszeit und wechselte in der Folge das halbe Personal aus.

„Jede der Spielerinnen hatte verdient, ihre Erfahrungen auf internationalem Parkett zu sammeln. Das ist auch wichtig für die weitere Entwicklung der Spielerinnen, besonders der jüngeren natürlich“, so der niederländische Coach, der mit dem Auftritt seines gesamtes Kaders zufrieden war: „Sie haben das alle gut gemacht, besonders die Disziplin mitsamt Rückzug haben heute gestimmt. Wir haben nicht so viele Konter bekommen, wie noch in Ungarn.“

Nach zwei englischen Wochen ist jetzt erst einmal Regeneration angesagt, bevor es nach der Länderspielpause weiter geht mit der Achtelfinalpartie im DHB-Pokal beim Westrivalen Borussia Dortmund. Anwurf an Allerheligen ist um 19.30 Uhr in der Sporthalle Wellinghofen.

Die Spielstatistik:
TSV Bayer 04 Leverkusen – DVSC Schaeffler 31:34 (16:15)
Leverkusen: Fehr (ab 45.), Kurzke; Thomaier (2), Jurgutyte (3), Seidel (3), Zschocke (4), Souza (2), Bruggeman (2), Kinlend (3), Einarsdottir (1), Huber (5/2), Adams (2), Joanna Rode (1), Jennifer Rode (3), Elaine Rode; Trainer: Robert Nijdam.

Debrecen: Triffa, D. Szabo; Varsanyi, Poczetnyik (1), Tovizi, Vantara-Kelemen, Bordas (3), Bulath (5), Karsten (5), Kovács (5), Vamos (3), P. Szabo (1), Petrus (2), Arany (2), Karnik (4), Despotovic (3); Trainer: Vilmos Köstner.


SR: Hofer/Schmidhuber (Österreich). – Z: 750. – Zeitstrafen: 8:6 Minuten (Jennifer Rode/zweimal, Einarsdottir, Adams – Karnik/zweimal, Bordas). – Siebenmeter: 2/2:6/6. – Spielfilm: 2:0 (3.), 2:3 (6.), 5:5 (20.), 8:8 (17.), 11:11 (22.), 13:13 (26.), 16:14 (29.), 16:15 (30.) – 17:15 (31.), 20:17 (36.), 20:24 (44.), 25:27 (51.), 27:29 (54.), 30:32 (55.), 30:34 (60.), 31:34 (EN).

Knut Kleinsorge

 

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