Für Wissbegierige

| Basketball

Die Weste bleibt weiß

Die Bayer Giants sind einfach nicht zu stoppen.


Die BAYER GIANTS Leverkusen können auch die achte Partie der Saison 2018/19 für sich entscheiden und bezwingen im Spitzenspiel der Südstaffel die FRAPORT SKYLINERS Juniors mit 87:70 (47:34).

100 Zuschauer fanden den Weg in die „Basketball City Mainhattan“ um der Partie zwischen den FRAPORT SKYLINERS Juniors und den BAYER GIANTS Leverkusen beizuwohnen. Gleich zu Spielbeginn konnte der basketballinteressierte Anhänger feststellen, dass GIANTS-Trainer Hansi Gnad Veränderungen an der Starting-Five vorgenommen hatte. Diesmal sollten Nino Celebic, Ron Mvouika, Valentin Blass, Benjamin Nick und Marian Schick den Weg für einen Leverkusener Sieg in Hessen ebnen.

In den ersten Minuten bewiesen beide Mannschaften, dass sie zu den besten der Südstaffel gehörten. Weder die Juniors noch der Rekordmeister konnte sich in der Anfangsphase entscheidend absetzen und es gestaltete sich ein offenes Spiel mit tollen Offensivaktionen. Erstmalig in Führung gingen die „Giganten“ in der dritten Spielminute durch einen erfolgreichen Korbleger von Valentin Blass (8:7). Im Anschluss war es ein 12:2-Lauf, der den GIANTS ein kleines Führungspolster bescherte (23:14 – 9. Spielminute). In dieser Phase der Begegnung fand Frankfurt keine Antwort auf die clever aufspielende Mannschaft von der Dhünn. Der erste Abschnitt endete beim Spielstand von 23:17 für unsere Mannen.

Die kurze Pause nach dem ersten Viertel schien dem Rekordmeister gut getan zu haben, denn BAYER kam mit großem Elan zurück auf das Parkett. Nachdem Nick Hornsby einen Nahdistanzwurf im Korb der Frankfurter unterbrachte, lagen die Leverkusener erstmals zweistellig vorne (27:17 – 11. Spielminute). Die intensive Verteidigung der Rheinländer brachte die SKYLINERS komplett aus dem Konzept, denn immer wieder verloren die jungen Hessen die Kontrolle und beklagten einige Ballverluste. Nachdem die GIANTS die Führung durch zwei erfolgreiche Korbaktionen von Nino Celebic und Hornsby auf 14 Zähler ausbauten (34:20 – 14. Spielminute), waren es die Juniors, die wie aus dem Nichts plötzlich das Spiel bestimmten. Ein 12:2-„Run“ brachte die Jungs von Trainer Sebastian Gleim zurück in das Spiel, doch BAYER ließ sich nicht beeindrucken und kam in Manier einer Spitzenmannschaft zurück. Die GIANTS punkteten weiter zuverlässig und Dank eines 11:2-Laufes zum Ende der ersten Halbzeit, ging es mit einem Vorsprung von 13 Zählern (47:34) in die Kabine.

Nach der fünfzehnminütigen Verschnaufspause ging es weiter hin und her. Punkteten die SKYLINERS, konterte BAYER umgehend und bewies vor allem im Zwei-Punkte-Bereich hohe Effizienz (Anm. d. Red.: 24 erfolgreiche Würfe bei 54 Versuchen – 53 Prozent). Leverkusen gelang es immer wieder in der Offensive Nadelstiche ins Frankfurter Herz zu setzen und dem Gegner zuzusetzen. Ein Mann für solche Momente ist Tim Schönborn, der eine Minute vor Ende des dritten Durchgangs den Ball, nach einem guten Pass von Michael Kuczmann, an der Dreierlinie erhielt und zum 64:52 (29. Spielminute) einnetzte. Die Frankfurter bewiesen Moral, schüttelten sich kurz und blieben nach einem Korbleger von Armin Trtovac zum 64:56 in Schlagdistanz. Die Entscheidung über Sieg und Niederlage war nach dreißig gespielten Minuten noch lange nicht gefallen.
In der Schlussperiode wollte BAYER schnell für Klarheit sorgen, doch natürlich hatten die Gastgeber etwas dagegen. Der Schwede Elijah Clarance „dunkte“ die Frankfurter auf sechs Punkte heran (64:58 – 32. Spielminute) und ließ Hoffnung für das Heimteam aufkeimen. Diese erstickte einmal mehr Tim „El Pistolero“ Schönborn, der von Außen abdrückte und die Führung ausbauen konnte (69:58). Die kommenden Minuten konnten die FRAPORT SKYLINERS aber nicht dafür nutzen wieder heranzukommen, im Gegenteil denn die GIANTS gaben nun den Ton an und trafen im Angriff die richtigen Entscheidungen. Den Sieg konnte der Rekordmeister nach zwei Punkten durch Nick Hornsby endgültig feiern, die Führung betrug nunmehr 16 Zähler (81:65 – 38. Spielminute). Schlussendlich ging die Mannschaft von Hansi Gnad und Jacques Schneider mit einem 87:70-Sieg vom Feld und feierten ihren achten Erfolg im achten Saisonspiel.

Gleich fünf Leverkusener konnten zweistellig punkten, bester Scorer an diesem Abend war Nino Celebic, der auf 16 Punkte kam. Es folgten Tim Schönborn (15), Dennis Heinzmann (11 P. und 11 Rebounds – „Double-Double“), Nick Hornsby (11) und Valentin Blass (10 und 7 Rebounds).
Trainer Hansi Gnad war nach dem Auftritt seiner Jungs sehr zufrieden: „Wir haben gegen Frankfurt ein sehr gutes Spiel gezeigt und haben vor allem in der ersten Halbzeit wichtige Akzente gesetzt. Die Jungs haben genau das umgesetzt was wir uns vorgenommen haben und jeder hat seinen Beitrag zum Erfolg geleistet. Wichtig war, dass wir den Ball so sicher durch die eigenen Reihen haben laufen lassen, die Spieler wissen inzwischen wer wo steht und werfen kann. Die insgesamt nur neun Assists, die wir am Ende auf dem Statistikbogen hatten, kann ich daher nicht nachvollziehen, denn wir haben unglaublich teamorientiert gespielt. Nichtsdestotrotz bin ich überglücklich, wie wir hier bei einem starken Gegner aufgetreten sind! Nun gilt es sich konzentriert auf Würzburg vorzubereiten.“

Am kommenden Samstag, den 17.11.2018 um 20:00 Uhr, geht es für die GIANTS nochmal in die Fremde. Gegner ist dann die TG s.Oliver Würzburg.

Christopher Kwiotek

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