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Die Handball-Elfen empfangen am Sonnstag Oldenburg zum Dauer-Schlager. Foto: Dembinski
Die Handball-Elfen empfangen am Sonnstag Oldenburg zum Dauer-Schlager. Foto: Dembinski

| Handball

Der HBF-Dauerbrenner: Elfen gegen Oldenburg

Leverkusen gegen Oldenburg, das ist das ewige Duell in der Handballbundesliga der Frauen.


Keine Partie hat es häufiger gegeben. Während die Werkselfen seit der ersten Bundesligasaison 1975/76 als einziges Team ununterbrochen im Oberhaus dabei sind, bestreiten die Grün-Weißen aus Oldenburg mittlerweile ihre 36. Saison und rangieren in der ewigen Bundesligatabelle hinter Bayer 04, Leipzig und Buxtehude auf Rang vier.

Von einem 4. Platz ist man an der Hunte derzeit relativ weit entfernt. Den bisherigen Saisonverlauf könnte man als durchwachsen bezeichnen. So überraschte das jüngste Team der Liga positiv, als man dem Meister aus Bietigheim daheim einen Punkt abknöpfen konnte. Doch zuletzt gab es zwei negative Überraschungen mit den klaren Niederlagen in Göppingen (21:30) und daheim in der EWE Arena gegen Bad Wildungen (18:33).

Trotz dieser beiden negativen Erlebnisse wird man beim Tabellenneunten in Oldenburg nicht nervös, sondern plant, den eingeschlagenen Weg als Ausbildungsverein konsequent weiter zu bestreiten. Und das schließt Trainer Niels Bötel mit ein. Der Vertrag des bald 33-jährigen A-Lizenzinhabers wurde unlängst bis zum 30. Juni 2022 verlängert. „Wir müssen unsere Fehler aufarbeiten und abstellen. Es geht nicht um Schönspielerei, sondern darum, Punkte zu sammeln und das wollen wir machen“, so Bötel, der in seiner ersten Saison +mit dem VfL 2018 den Deutschen Pokal gewinnen konnte.

Auf Seiten der Gastgeberinnen kann man mit einem Erfolgserlebnis in die Partie am Freitag (19.30 Uhr, Ostermann Arena) gehen. Der deutliche 31:20-Erfolg beim Aufsteiger aus Mainz hat den Werkselfen Auftrieb verliehen. „Da gab es wenig zu beanstanden. Aber einige Dinge, besonders im Angriff, werden im Training weiter Thema sein. Dort gilt es, die komplexen Abläufe weiter zu verfestigen“, so Bayer-Trainerin Renate Wolf, an deren Seite Michael Biegler sein Heimdebüt geben wird.

Das soll möglichst ebenso erfolgreich ablaufen, wie der Saisoneinstand in Mainz. Ziel des Tabellensechsten ist ganz klar, den vierten Heimsieg einzufahren und so den Anschluss an die Plätze fünf und vier nicht zu verlieren.


Die Gesamtbilanz Elfen – VfL:
Heim: 35 Spiele – 27 Siege, 1 Unentschieden, 7 Niederlagen.
Auswärts: 34 Spiele – 15 Siege, 7 Unentschieden, 12 Niederlagen.
Gesamt: 69 Spiele – 42 Siege, 8 Unentschieden, 19 Niederlagen.

Anwurf: Fr., 24.01.2020, 19.30 Uhr, Ostermann Arena, Leverkusen
SR: Christoph Immel/Ronald Klein (Erkelenz/Mettmann)

TV: Der Onlinesender sportdeutschland.tv überträgt per livestream
https://handball-deutschland.tv/hbf/hbf-tsv-bayer-04-leverkusen-vfl-oldenburg

Knut Kleinsorge

 

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