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Ein Autounfall beendete den EM-Auftritt von Mareike Arndt. Foto: Chai
Ein Autounfall beendete den EM-Auftritt von Mareike Arndt. Foto: Chai

| Leichtathletik

Autounfall stoppt Mareike Arndt bei der EM

Siebenkämpferin Mareike Arndt konnte am Freitagabend bei den Europameisterschaften nicht mehr zum abschließenden 800-Meter-Lauf antreten.


Auf dem Weg vom Stadion ins Hotel war sie in einen Verkehrsunfall verwickelt und wurde in die Charité gebracht.

Vor der Abschlussdisziplin hatte Mareike Arndt auf Platz zwölf gelegen und sich im mit Weltklasse-Athletinnen gespickten und von Olympiasiegerin Nafi Thiam (Belgien) angeführten Feld überaus achtbar gehalten. Am ersten der beiden Wettkampftage bestach die Deutsche Meisterin der letzten zwei Jahre insbesondere mit der persönlichen 200-Meter-Bestzeit von 23,61 Sekunden. Zuvor konnte sie im Kugelstoßen mit 14,65 Metern, der insgesamt drittbesten Weite, ihre Stärke ausspielen.

Im Weitsprung wurden solide 5,91 Meter gemessen, im Speerwurf gute 42,58 Meter. Im Rahmen blieben ihre Leistungen über 100 Meter Hürden (13,64 sec) und im Hochsprung (1,64 m). „Ein bisschen was essen, runterkommen und dann laufen“, hatte Mareike Arndt eingangs der Mittagspause noch gescherzt. „Ich möchte noch einiges von der Stimmung hier mitnehmen, die ist wirklich unglaublich“, so die Athletin von Erik Schneider am Freitagnachmittag. Sie trug eine Gehirnerschütterung davon und wird zur Beobachtung mindestens bis Samstag in der Berliner Charité bleiben müssen.

Harald koken

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