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Amelie Berger überzeugt bei EM-Auftaktsieg

Mit einem 33:32-Sensationserfolg über den Titelfavoriten Norwegen sind die Deutschen Handball-Frauen in die EM gestartet.


Sie zeigte dabei eine extrem konzentrierter und vor allem in der Offensive bärenstarke Leistung. Mitten drin die 19-jährige Flügelspielerin Amelie Berger vom TSV Bayer 04 Leverkusen. Sie spielte die zweite Halbzeit gegen den dreimaligen Weltmeister komplett durch und erzielte dabei zwei blitzsaubere Tore, für sie typische Treffer von der Rechtsaußenposition. Ein weiteres Tor nach einem Konter wurde ihr aberkannt, da ein Fuß angeblich bereits den Kreis berührt haben soll, bevor der Ball ihre Hand verließ. Zudem war sie an zwei weiteren Toren unmittelbar beteiligt

Kein Wunder, dass die Leverkusenerin im Anschluss beinahe durchgehend strahlte: “Das waren unglaubliche Momente, angefangen bei der Nationalhymne vorher. Ich war zunächst etwas nervös, aber das legte sich, als mich Bundestrainer Henk Groener direkt zum zweiten Durchgang schon brachte. Ein Sieg gegen solch eine starke Mannschaft ist natürlich ein perfekter Auftakt, ich bin sehr stolz.” Vor den großen Namen ihrer norwegischen Gegenspielerinnen hatte sie jedenfalls keinen Respekt. Bereits kurz nach ihrer ersten Einwechslung musste Amelie wegen eines Schubsers am Kreis für zwei Minuten raus. “Ich war mir sicher, dass ich mich auch danach auf Amelie verlassen kann”, meinte Henk Groener in der Nachbetrachtung. Eine gute Entscheidung, zumal die ehemalige Elfe Marlene Zapf zuvor nur ansatzweise überzeugte.

Derweil feuerte die zweite Werkselfe im deutschen Kader, Mia Zschocke, das Team von der Bank aus begeistert an. Zum Einsatz kam die Rückraumspielerin diesmal nicht. Am morgigen Montag steht für das deutsche Team ab 18 Uhr das zweite Gruppenspiel gegen Rumänien an (live auf sportdeutschland.tv und Eurosport).

Frank Graf

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