Bayer-Sitzvolleyballer spielen in Neapel um den Champions Cup
Von Freitag bis Sonntag spielt der TSV Bayer 04 Leverkusen in Neapel um den Champions Cup, das wichtigste Vereins-Turnier im europäischen Sitzvolleyball. Bayer-Trainer Jürgen Schrapp sieht „gute Chancen aufs Halbfinale“, muss aber auf einen ganz wichtigen Spieler verzichten.
Dominik Albrecht muss sich einer Operation unterziehen und fehlt dem deutschen Rekordmeister beim Kampf um Europas Krone. Dennoch ist die Mannschaft mit etlichen deutschen Nationalspielern gespickt, im Vorjahr holten sich die Leverkusener beim Heimspiel in der Herbert-Grünewald-Halle Champions-Cup-Bronze.
Damals scheiterten sie im Halbfinale an SKISO Sinovi Bosne Lukavac aus Bosnien-Herzegowina, die im Finale ihren Landsmännern von Serien-Sieger OKI Fantomi unterlagen. Das Team aus der Hauptstadt Sarajevo gewann die bisherigen vier Auflagen des Champions Cup und ist auch 2026 Favorit.
In der PalaVesuvio im Stadtteil Ponticelli wollen aber sieben Teams dafür sorgen, dass die Bosnier es in Neapel schwer haben werden. Für die Leverkusener startet das Turnier in der Gruppe B am Freitag um 12.15 Uhr gegen Kyiv Ukraine VC, um 17.15 Uhr warten die Kroaten von IOK Zagreb und am Samstag um 12.15 Uhr das bosnische Team vom KSO Spid Sarajevo.
In der Gruppe B treffen die Gastgeber von I Santi Ortopedie Nola, Aluron CMC Paravolley Zawiercie aus Polen, Karaman Özel Idare SC aus der Türkei und Titelverteidiger OKI Fantomi aufeinander. „Wir müssen in der Gruppe unter die Top 3, um im Viertelfinale nicht auf Favoriten OKI Fantomi aus Sarajevo zu treffen“, sagt TSV-Trainer Jürgen Schrapp: „Wenn das gelingt, haben wir gute Chancen aufs Halbfinale.“
Die Viertelfinal-Spiele steigen dann am Samstagnachmittag im Überkreuz-Modus, am Sonntag werden dann die Medaillen ausgespielt. Bei der ersten Ausgabe 2022 hatte der TSV Bayer 04 Leverkusen hinter OKI Fantomi Silber gewonnen und landete somit bei beiden Teilnahmen auf dem Podest.
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