Volleyball ist unsere Leidenschaft
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Mo, 16.03.2015

„Eins verloren, eins gewonnen“

So hieß es am Sonntagabend nach dem Doppelspieltag für die Bayer-Damen.

Laura Schneider und Caroline Kießling, TSV Bayer 04 Leverkusen Volleyball Bundesliga
Foto: www.mowy.de

Am Doppelspieltag-Wochenende holten die Volleyballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen vier von sechs möglichen Punkten. Am Samstagabend ging es vor heimischer Kulisse in der Smidt-Arena gegen die Stralsunder Wildcats (17:25, 25:22, 25:22, 15:25, 6:15), die bereits im Hinspiel um jeden Punkt kämpften und es dem Leverkusener Team mit einem 2:3 aus Stralsunder Sicht nicht leicht machten.

Auch am Samstag erwischten die Gegner den besseren Start und setzten die Bayer-Damen mit guten Aufschlägen und cleveren Angriffen ganz schön unter Druck, war es für die Mannschaft des TSV jedoch auch eine ungewohnte Situation, denn noch nie standen sie diese Saison mit dieser Konstellation auf dem Feld. Auf drei sehr erfahrene Stammspielerinnen, wie Katharina Molitor, Isabel Schneider und Teresa Mersmann, musste an beiden Tagen verzichtet werden, da diese sich in Trainingslagern auf deren Saison im Beachvolleyball und Speerwurf vorbereiten. Dennoch war die neue Formation heiß auf das Spiel und wollte die bisherige „weiße Weste“ in der Smidt Arena aufrechterhalten.

Aber es kam anders als erwartet. „Im ersten Satz waren wir noch nicht richtig im Spiel und es war alles sehr hektisch auf dem Feld“, erläuterte Trainer Zhong Yu Zhou nach dem Spiel und hoffte das sich der Spielverlauf in den folgenden Sätzen bessern würde. Im zweiten Satz wurden die TSV-Damen dann etwas ruhiger und die Nervosität legte sich. Zwar wurde es immer wieder spannend während des Satzes, dennoch konnten sie diesen auf ihrem Konto verbuchen und zum 1:1 ausgleichen. Der dritte Satz verlief ähnlich und blieb bis zum letzten Punkt spannend, ehe die Hausherren den Satz mit 25:22 für sich entschieden. Hierbei konnte sich vor allem Gwen Lake immer wieder mit präzisen Angriffen gegen den guten Stralsunder Block durchsetzen und wurde nach dem Spiel zur besten Spielerin Leverkusens gewählt. Die Mannschaft startete hochmotiviert in Satz Nummer 4, welcher natürlich gewonnen werden wollte, um den Sieg einzufahren. Aber die Mannschaft der Wildcats lies dies nicht zu und stellten die Bayer-Damen vor teils unlösbare Aufgaben. Durch druckvolle Aufschläge konnte kein schnelles Spiel auf Bayerseite stattfinden und dann wartete auf den Außenpositionen schon der hohe Block der Gegner, den man zum Teil nicht durchdringen konnte. Somit stand es 2:2 und es ging in den alles entscheidenden Tie-Break. Doch auch in diesem war die Luft raus und durch den guten Start der Gastmannschaft konnte man die hohe Führung (8:2) beim Seitenwechsel nicht mehr aufholen. „Wir haben am Ende leichte Fehler gemacht und nicht bis zum Ende gekämpft“, waren sich Trainer Zhou und Co-Trainer Meusel einig. „Dennoch müssen wir das Spiel abhaken“, steht bereits am Sonntagnachmittag das nächste Spiel gegen den VCO Schwerin auf dem Programm.

Bei diesem hatte das TSV-Team noch eine Rechnung offen, schließlich musste man sich in Schwerin mit einer 3:2-Niederlage geschlagen geben. Das Spiel fand dieses Mal nicht in der Smidt-Arena statt und musste in die Karl-Fischer Sporthalle nach Erkelenz verlegt werden.

Hierbei bedanken wir uns recht herzlich, dass uns diese Halle zur Verfügung gestellt wurde und bei allen Zuschauern, die uns eine tolle Heimspielatmosphäre, wie in eigener Halle, beschert haben. Ein großes Dankeschön gilt auch allen Helfern, die bereits schon morgens nach Erkelenz gereist sind, um alles aufzubauen und auf die Beine zu stellen!

Die Anspannung war der Mannschaft und den Trainern anzumerken, wollte man doch wenigstens an diesem Tag die drei Punkte eintüten. „Wir müssen heute bis zum Schluss kämpfen und dürfen zu keinem Zeitpunkt aufgeben“, gab Zhong Yu Zhou den Spielerinnen eine klare Anweisung mit auf das Spielfeld. Und dies gelang der Mannschaft zu Beginn des ersten Satzes einwandfrei. Die druckvollen Aufschläge von Franka Galeazzi konnten auf Schweriner Seite nicht kontrolliert werden und die TSV-Damen bauten einen großen Vorsprung aus. Alles lief super, dank Libera Julia Lambertz, der „Chefin in Annahme/Abwehr“ konnte die Mannschaft um Kapitänin Sarah Wolnizki ein variables Spiel aufziehen und Zuspielerin Kerstin Conrady hatte alle Möglichkeiten ihre Angreifer perfekt einzusetzen. Immer wieder gab es Ein-Block-Situationen auf gegnerischer Seite, sodass die Schweriner Abwehr keine Chance hatte. Auch unsere Mittelblockinnen Lisa Schreiner, Laura Walsh und Carolin Kißling setzten sich gut gegen den Block vom VCO durch und erzielten einige Blockpunkte. Somit dominierten wir das Spiel von Beginn an und holten den 3:0-Sieg (25:12, 25:14, 25:18). Das Trainergespann Zhou/Meusel war sehr zufrieden und lobte das Team: „Das war eine super Mannschaftsleistung. Alle haben mit Kampfgeist gespielt“.

Somit konnten sich am Ende, trotz des unglücklichen Samstagabends, doch noch alle über vier Punkte an zwei Tagen freuen. Nun heißt es einen Tag pausieren und dann bereitet sich die Mannschaft auf das kommende Spiel gegen den SCU Emlichheim vor.

Laura Schneider (Nr. 10 – Außenangriff)

für TSV Bayer 04 / Volleyball 1. Damenmannschaft

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