Judo ist unsere Leidenschaft
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Sa, 20.05.2017

Miryam Roper meldet sich mit Paukenschlag zurück

Gold beim Grand Slam in Russland

Miryam Roper gewinnt die Goldmedaille bis 57 kg beim Judo-Grand-Slam in Ektarinenburg für Panama (Foto: IJF)
Miryam Roper gewinnt den Judo-Grand-Slam in Ektarinenburg (Foto: IJF)

 

 

Da wird sich der Deutsche Judobund im Nachhinein wohl doch noch ärgern.
Im Zuge der Umstellung bei den Bundestrainern des Deutschen Judobundes wurden auch einige „ältere“ Athletinnen aussortiert um den Nachwuchs stärker zu fördern.
Dieses Schicksal traf leider auch unser TSV Bayer 04 Top-Kader Mitglied  Miryam Roper. Nur nebenbei, Mimi ist übrigens jünger als Serena Williams, würde hier jemand auf die Idee kommen sie links liegen zu lassen??

Das auf jeden Fall kam auch für M. Roper für ihren Heimatverein nicht in Frage, Abteilungsleiter Rainer Fischer und Geschäftsführerin Anne Wingchen waren sich schnell einig die ehemalige Nr. Eins der Weltrangliste auch bei einem Nationenwechsel zum Heimatland ihres Vaters, Panama, weiter zu fördern.
Und jetzt wurden sie mehr als deutlich bestätigt. Schon der fünfte Platz bei den kontinentalen Meisterschaften den Panamerikanischen Spielen war ein Richtungsweiser. Nun aber ein grandioses Ergebnis beim Grand Slam in Ekaterinburg in Russland. Das Turnier war mit hochkarätigen Gegnerinnen nur so gespickt. Immerhin sammelten diese schon einen Olympiasieg, zwei Weltmeister-und einen Vizeweltmeistertitel.

Im ersten Kampf stand der Leverkusenerin die Kanadierin Beauchemin-Pinard, 5. der Weltmeisterschaften gegenüber, die in weniger als drei Minuten vorzeitig von der Matte geschickt werden konnte. Irina Zabludina der ehemaligen Juniorenweltmeisterin nützte auch die lautstarke Unterstützung des Heimpublikums nichts und Mimi konnte den direkten Vergleich nun wieder mit 6:5 zu ihren Gunsten verschieben. Im Halbfinale wartete die junge Mongolin die die französische Weltranglistenzweite zuvor ausgeschaltet hatte. Das beeindruckte die erfahrene Roper gar nicht denn mit zwei Wertungen in 39 Sekunden und damit dem vorzeitigen Sieg war der schnelle Finaleinzug perfekt. Hier stand ihr keine geringere als die japanische Weltmeisterin gegenüber, die ihrerseits die amtierende Olympiasiegerin aus Brasilien schlagen konnte. Mit der Aussicht hier viele Punkte für die Weltrangliste zu ergattern wurden noch mal Kräfte mobilisiert und auch gegen die Sportlerin aus dem Mutterland des Judo gab es einen vorzeiteigen Sieg und 1000 Punkte womit sich Mimi wieder in die Top Ten der Welt katapultierte!

IJF-Interview mit Mimi Roper (englisch)

Quelle: Weyres

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