Fechten ist unsere Leidenschaft
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TSV Bayer 04 Nachwuchs beim Training in Tauberbischofsheim

Mi, 07.06.2017

Schüler-Trainingslager in Tauberbischofsheim

Über Pfingsten nach Tauberbischofsheim - eine schöne Tradition für die jüngsten TSV Fechter

 

 

Traditionell fahren die Degen-Fechterinnen und -Fechter im Alter zwischen 9 und 12 Jahren über das Pfingstwochenende ins Trainingslager nach Tauberbischofsheim. In diesem Jahr fuhren zu den neun TSV’lern noch drei junge Fechter vom TV Hoffnungsthal mit. An vier Tagen steht dann Fechten auf dem Programm. Daneben kommen aber auch Spiel und Spaß nicht zu kurz.

Der TSV Bayer 04 Leverkusen nutzt die ausgezeichnete Trainingsumgebung des Olympiastützpunkt Tauberbischofsheim mit großen Fechthallen, Unterkünften, Mensa und Schwimmbad gerne, um den ganz jungen Nachwuchsfechtern ein besonderes Erlebnis zu bieten.

Für viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist es neben der Klassenfahrt in der Schule die erste Reise ohne Eltern. Ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig ist es für die Kinder sicherlich, morgens vor dem Frühstück einen Morgenlauf zu absolvieren. Aber wenn die neun Mädchen und Jungen in ihren rot-schwarzen Trainingsanzügen um 7:15 Uhr loslaufen, dann schweißt das die Gemeinschaft zusammen. Und auch bei den Trainingseinheiten vormittags ist den Kindern anzumerken, dass es anders ist, sich mal länger und intensiver mit den Themen Kondition, Koordination und Beinarbeit auseinander zu setzen. Insbesondere die Tatsache, dass nicht nur die Fechterinnen und Fechter aus Leverkusen den Olympiastützpunkt über Pfingsten besuchen, sondern auch aus anderen Vereinen Trainingslager stattfinden, bringen neue Impulse und Anregungen. Beinarbeit bei einem anderen Trainer? Das ist mal etwas Neues und es fällt frühestens nach der Trainingseinheit auf, dass es viel länger gedauert hat als beim normalen Training in Leverkusen.

Am Nachmittag dann steht das Fechten im Mittelpunkt: Runden, Trainingsturniere und Mannschaftsgefechte sollen den jungen Sportlerinnen und Sportlern Routine für die Wettkämpfe geben. Die größere Auswahl an Gegnern bietet dabei einerseits die Möglichkeit, sich gemeinsam mit noch unbekannten Fechtern zu entwickeln, andererseits ist es eine schöne Gelegenheit, Fechterinnen und Fechter aus anderen Teilen Deutschlands kennen zu lernen. Die nationalen Wettkämpfe, die dies sonst ermöglichen, finden erst ab der B-Jugend statt. Insofern ist auch dieser Umstand etwas, was die Fechter in ihrer Entwicklung stärkt. Trainer Dieter Schmitz ist es zudem wichtig, dass Fechter von Anfang an mit der Situation bei Lehrgängen aufwachsen.

Zeitweise parallel läuft in diesem Jahr ein EM-Vorbereitungslehrgang unter anderen mit den Leverkusenern Fabian Herzberg und Lukas Bellmann. Vielleicht, so mag sich der eine oder andere der Teilnehmer des jetzigen Pfingsttrainingslagers denken, werden sie ja auch mal vom Bundestrainer zu Lehrgängen berufen.

Wer nach so einem langen Sporttag immer noch nicht genug getan hat, der kann nach dem Abendessen noch das Schwimmbad besuchen und sich beim Schwimmen und Planschen die müden Beine entspannen. Oder es werden die mitgebrachten Gesellschaftsspiele ausgepackt und das soziale Miteinander gepflegt. Mit der Nachtruhe gibt es nach diesem sportlichen Tagesprogramm übrigens keine Probleme.

Und bei der Abholung der Kinder in Leverkusen fallen sie glücklich und völlig ausgepowert ihren Eltern in die Arme. Aber auf die Frage, ob sie im nächsten Jahr wieder mitfahren, antworten sie übereinstimmend: selbstverständlich gerne.

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