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Dominik Berkel war in Helsinki bester Deutscher Fechter. Foto: Herrig
Dominik Berkel war in Helsinki bester Deutscher Fechter. Foto: Herrig

Di, 07.02.2017 | Fechten

EM und WM ohne Leverkusener Nachwuchsfechter

Beim Weltcup in Helsinki verpassten die Junioren-Fechter des TSV Bayer 04 die Qualifikation zu den Welt- und Europameisterschaften knapp.

Rund 230 Fechter aus der ganzen Welt waren in der finnischen Metropole an den Start gegangen. Unter ihnen auch Dominik Berkel, René Jordan und Marco Brinkmann vom TSV Bayer 04 Leverkusen.

Bester deutscher Fechter auf dem Weltcup wurde TSV-Athlet Dominik Berkel. Nach einer Vorrunde mit vielen knappen Gefechten wurde er für den Direktausscheid auf Platz 29 gesetzt, erhielt ein Freilos und konnte so direkt unter den letzten 128 Athleten fechten. Gegen den Italiener Daniel De Mola gewann er sicher mit 15:9 und zog so ins 64er Tableau ein. Dort traf er auf Gianpado Buzzacchino, dem er mit drei Treffern unterlegen war. Mit dieser Leistung wurde Dominik Berkel 45ster und bester deutscher Fechter auf diesem Turnier.

Mit vier Siegen in der Vorrunde war René Jordan auf Rang 79 gesetzt und erhielt ein Freilos für das erste KO-Gefecht. Dort traf er auf den Italiener Giacomo Paolini, ebenfalls ein Freilos bekommen hatte. Für beide Fechter war es also das erste Gefecht im Direktausscheid. Leider verlor René Jordan das Gefecht mit 15:10 und landete am Ende nur auf Platz 92.

Für Marco Brinkmann war es die letzte Chance, sich noch für die Europa- und Weltmeisterschaften im Herrendegen zu qualifizieren. Nach der Vorrunde war er lediglich auf Platz 145 gesetzt. Zwar gewann er im ersten KO gegen den Finnen Rufus Panelius mit acht Treffern Vorsprung, konnte sich gegen den auf Platz 17 gesetzten Tschechen Jakub Jurca aber nicht durchsetzen. Somit belegt Marco Brinkmann Rang 125 und hat nicht genügend Punkte um an der kommenden EM/WM teilzunehmen.

Trainer Michel Colling war nach dem Turnier enttäuscht, blickt aber bereits nach vorne: „Dass sich keiner unser drei Fechter für die EM/WM qualifizieren konnte, ist natürlich schade. Aber es geht weiter. René Jordan ist kommendes Jahr noch Junior und er hat dann wieder gute Chancen sich zu qualifizieren.“


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