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Alexandra Ndolo freut sich über die EM-Silbermedaille. Foto:  Bizzi
Alexandra Ndolo freut sich über die EM-Silbermedaille. Foto: Bizzi

Mi, 21.06.2017 | Fechten

EM-Silber für Alexandra Ndolo

Bei der EM in Tbilisi, Georgien, wurde die Degenfechterin Alexandra Ndolo Vize-Europameisterin.

Auch mit der Mannschaft konnte sie einen guten sechsten Platz erzielen. Die Leverkusener Herren Fabian Herzberg und Lukas Bellmann erreichten mit der Mannschaft sogar das Halbfinale und beendeten ihre Teilnahme bei der EM auf einem sehr erfreulichen vierten Rang.

Die 30-jährige Leistungssportlerin Alexandra Ndolo setzte sich im gesamten Turnierverlauf souverän und selbstbewusst gegen ihre Gegnerinnen durch und startete nach makelloser Vorrunde vom 5 Platz in die Direktausscheidung. Auch dort konnte sie jedes Gefecht mit einem klaren Trefferstand für sich entscheiden. Im Halbfinale traf sie auf die nach der Vorrunde an eins gesetzte Julia Beljajeva aus Estland und gewann mit dem Punktestand 15:12. Lediglich das Finale gegen Violetta Kolobova verlor Alexandra Ndolo. Überglücklich teilte Ndolo ihre Gefühle mit Freunden und Fans in den sozialen Netzen: „Einfach nur happy. Vielen lieben Dank an alle, die die Daumen gedrückt haben.“

Beim Mannschaftswettbewerb belegten die Damen, ebenfalls mit der Fechterin Alexandra Ndolo, den sechsten Platz. Obgleich sie lange mithalten konnten verloren sie gegen die späteren Vize-Europameisterinnen aus Russland mit einem Trefferstand von 33:43. Beim folgenden Gefecht um die Platzierungen fünf bis acht konnten sich die Damen gegen die Ukrainerinnen ein weiteres Mal durchsetzen, mussten sich dann aber gegen Polen mit dem sechsten Platz zufriedengeben.

Bei den Herren nahmen neben Rafael Steinberger (Solingen) und Richard Schmidt (Offenbach) auch die beiden Fechter des TSV Bayer 04 Leverkusen Fabian Herzberg und Lukas Bellmann am Einzelwettbewerb der EM teil. Herzberg erreichte als bester Deutscher den 25. Platz, Lukas Bellmann belegte am Ende Platz 52.

In der Mannschaftskonkurrenz konnten sich die Herren dann selbstbewusst und erfrischend gegen Israel (45:40) und Frankreich (45:43) durchsetzen und erreichten damit überraschend das Halbfinale. Dort ging das Mannschaftsgefecht für Herzberg, Bellmann und Co. gegen die Degenherren aus Russland, an denen bei dieser EM kein Vorbeikommen war. Im kleinen Finale um Rang drei mussten sich die Herren dann leider in einem dramatischen Gefecht mit 22:23 geschlagen geben und verpassten damit knapp den Bronzetitel. Bundestrainer Mario Böttcher meinte hierzu, dass „der vierte Platz ein sehr gutes Ergebnis“ sei, und die Herren die Außenseiterchance entsprechend genutzt hätten. Sein Dank ging dabei auch ausdrücklich an die Heimtrainer für die gute EM-Vorbereitung.

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