Fechten ist unsere Leidenschaft
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Die B-Jugend-Mannschaft des TSV Bayer 04 Leverkusen mit Trainer Paul Kakoschke-Schwietz.
Die B-Jugend-Mannschaft des TSV Bayer 04 Leverkusen mit Trainer Paul Kakoschke-Schwietz.

So, 04.06.2017 | Fechten

Deutsche B-Jugend-Meisterschaft wird zur Hitzeschlacht

"Heiße Gefechte" lieferten sich die Nachwuchssportler des TSV Bayer 04.

Tobias Schulz wurde bei der Florett-DM Siebter.
Tobias Schulz wurde bei der Florett-DM Siebter.

Bei den Deutschen Meisterschaften der B-Jugend-Damen in Neheim konnte die Nachwuchs-Degenfechterin Svenja Jütten als beste Fechterin des Landesverbands mit Platz 6 ihre Leistungen der Saison als Ranglistenerste Nordrhein des jüngeren Jahrgang 2004 bestätigen. Im älteren Jahrgang 2003 erreichte Pauline Koch den 18. Platz. Im Mannschaftswettbewerb konnte die Mannschaft Nordrhein (NR) 2 mit den Bayer 04 Fechterinnen des jüngeren Jahrgang Svenja Jütten, Fiona Müller, Nele Prinz sowie Annika Eitner aus Wuppertal als beste Mannschaft des Landesverbands den Platz 7 erzielen. Auch in Halle bei den Deutschen B-Jugend-Meisterschaften konnte Tobias Schulz einen siebten Platz erreichen. Der Degenfechter startete hier im Herrenflorett.

Der Einzelwettkampf startete für alle neun Fechterinnen des TSV Bayer 04 trotz der dem sonnigen Wetter geschuldeten fast unerträglichen Hitze in der Halle zunächst gut; alle kamen in die Zwischenrunde. Die Direktausscheidung im älteren Jahrgang erreichten schließlich die Fechterinnen Pauline Koch, Katharina Bernstein und Svea Gonano, im jüngeren Jahrgang ging es für Svenja Jütten, Marie Schulz und Nele Prinz in das 32er-KO. Hier mussten jedoch alle Fechterinnen entweder direkt oder nach einem Auftaktsieg in den Hoffnungs- bzw. Verliererlauf. In teils dramatischen Gefechten konnten sich die Nachwuchsfechterinnen des TSV Bayer 04 aber nicht wie gewohnt durchsetzen. Einzig Svenja Jütten gelangte bis ins Viertelfinale, musste sich dort aber Anne Sophie Bulland aus Berlin geschlagen geben und erreichte einen für diese Rahmenbedingungen guten sechsten Platz. TSV-Trainer Paul Kakoschke-Schwietz meinte zum ersten Wettkampftag: „Die Hitze in der Halle hat unsere Fechterinnen extrem in ihrer Konzentration beeinträchtigt und dazu geführt, dass die zum Teil deutlichen Führungen verspielt wurden.“

Die Platzierungen im Einzel: Jahrgang 2003: Pauline Koch Rang 18, Svea Gonano Rang 19, Katharina Bernstein Rang 25, Constanze Kottusch Rang 43; Jahrgang 2004: Svenja Jütten Rang 6, Nele Prinz Rang 15, Marie Schulz Rang 21, Fiona Müller Rang 36, Greta Leenen Rang 45.

Der Mannschaftswettkampf in der B-Jugend am nächsten Tag wurde als sogenannter Länderpokal ausgetragen. Das bedeutete für die an diesem Tag zehn TSV-Fechterinnen, dass sie in vier Mannschaften des Landesverbandes Nordrhein (NR) verteilt wurden. Die Vorrunde bei ähnlichen Temperaturen und für Fechter durchaus unüblichen Bedingungen überstanden, starteten alle Fechterinnen mit ihren Teams in die Direktausscheidung der besten 16 Mannschaften. Dort wurden sie zwar nicht gegen einander gesetzt; trotzdem konnten sich nur die Mannschaften NR1 mit Pauline Koch und NR2 mit ausschließlich Fechterinnen des jüngeren Jahrgangs 2004 Jütten, Prinz, Müller und Eitner aus Wuppertal ins Viertelfinale gegen die Mannschaften der anderen Landesverbände durchsetzen. Hier trafen NR2 auf die späteren Meisterinnen aus Württemberg, die ausschließlich aus Heidenheimer Fechterinnen bestanden, mussten sich nach anfänglich ausgeglichenen Gefechten schließlich mit 30:45 geschlagen geben und erreichten Rang 7. NR1 traf auf die späteren Vize-Meisterinnen aus Westfalen, der auch die deutsche Meisterin 2017 im jüngeren Jahrgang Joelle Courouble angehört, und beendeten ihren Wettkampf mit 36:45 auf dem achten Platz. Das Resumee des Trainers zu den Deutschen Meisterschaften lautet hierzu: „Die TSV´ler haben gemerkt, dass sie mithalten können und im Vergleich genauso viel bzw. sogar mehr leisten können als die meisten anderen. Ziel für die nächste Saison ist es daher, die schon gute Technik und Taktik auch unter starker körperlicher Anstrengung und Leistungsdruck abzurufen.“

Zeitgleich zu den Meisterschaften im Degen starteten auch die Florettfechter in Halle zur Deutschen B-Jugend-Meisterschaft. Der Nachwuchs-Degenfechter Tobias Schulz konnte sich in der laufenden Saison für diesen Wettbewerb der Florettfechter qualifizieren und startete im jüngeren Jahrgang. Hier erreichte er einen siebten Platz und war damit in seinem Jahrgang bester Florettfechter aus Nordrhein.

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