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Di, 31.07.2012

Britta Heidemann gewinnt Olympia-Silber

Für Britta Heidemann holt die dritte Medaille bei den dritten Olympischen Spielen – und die erste für das Deutsche Team in London.

Britta Heidemann

Riesiger Erfolg für Britta Heidemann: Bei den Olympischen Spielen in London gewann die Degenfechterin des TSV Bayer 04 nach einem an Dramatik nicht zu überbietenden Wettkampftag die Silbermedaille. Olympiasiegerin – und damit Nachfolgerin von Britta Heidemann – wurde die Ukrainerin Jana Schemjakina.


Dabei hatte im ersten Gefecht gegen die Italienierin Bianca Del Carretto 20 Sekunden vor Ende nicht viel auf Edelmetall am Ende des Tages hingedeutet. Drei Treffer hatte die Leverkusenerin zurückgelegen und erst in einem Wahnsinns-Comeback den Spieß noch umgedreht.

Zwei weitere Siege gegen die Chinesin Na Li und die Tunesierin Sarra Besbes bescherten der 29-Jährigen den Einzug ins Halbfinale – und diese Begegnung gegen Lam A Shin (Korea) wird zweifelsfrei in die Geschichtsbücher eingehen. Weniger, weil es Britta Heidemann wieder einmal gelungen war, in buchstäblich letzter Sekunde den Siegtreffer zu landen. Vielmehr brauchte das Kampfgericht eine quälend lange Zeit, um diese Entscheidung nach einer Intervention des koreanischen Verbandes final zu bestätigen.

Im Finale traf die TSV-Sportlerin dann auf Jana Schemjakina und abermals sollte es ein Krimi werden. Während der ersten drei Abschnitte fiel wie schon so häufig keine Entscheidung, der Suden Death musste her. Hier hatte Britta Heidemann dann zwar Vorteil, allerdings war es die Ukrainerin, die den entscheidenden Treffer landete und sich über den Olympiasieg freuen durfte.

Wer nun eine trauernde Britta Heidemann erwartet hatte, musste sich korrigieren lassen. Schon bei der Siegerehrung stand ihr die Freude ins Gesicht geschrieben. Die Freude über die ersehnte dritte Medaille bei den dritten Olympischen Spielen.

Auch TSV-Vorsitzender Klaus Beck war begeistert: „Der Gewinn der Silbermedaille ist eine herausragende Leistung. Auf diesen Erfolg kann Britta Heidemann wirklich stolz sein, und wir sind auch stolz auf sie," erklärte Klaus Beck, der der Bayer-Athletin unmittelbar nach dem Finale per Handy gratuliert hatte.


Uwe Pulsfort

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