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Di, 28.11.2017

A-Jugend trifft sich für die Cadet Circuit in Bonn und Heidenheim

Mit sieben Herren und vier Damen in die nationalen CC gestartet, war Svenja Jütten als bestplatzierte Deutsche des Jahrgangs 2004 das einzige Highlight.

In Bonn wurde der Cadet Circuit (CC) der A-Jugend-Herren ausgetragen. Von den insgesamt 222 Startern hatten sich die TSV-Fechter Maximilian Kämereit, Tim Kirchner, Kilian Kolditz, Jannik Mecke, Niklas Prinz, Alexej Schuchart sowie der in der B-Jugend startende Tobias Schulz für dieses Turnier qualifiziert.

Nach zuletzt schwachem Start fand Maximilian Kämereit in einer starken Vorrundengruppe mit 4:2 Siegen einen guten Einstieg ins Turnier in Bonn. Niklas Prinz konnte seine Stärken im Gegenangriff in der Vorrunde nutzen und zog mit gleichem Ergebnis in die Hauptrunde. Durch Freilos kamen beide direkt ins 128er-KO, mit souveränen Siegen dann auch in die nächste Runde. Hier war Kämereit nach Rückstand gezwungen anzugreifen, was dem Fechtstil seines starken italienischen Gegners Di Veroli, der als bester der Vorrunde gestartet war, zu Gute kam. Auch Niklas Prinz, der gegen den langen Österreicher Biro gesetzt war, musste sich an dieser Stelle geschlagen geben. Die damit besten Leverkusener Platzierungen gingen damit mit Rang 49 an Niklas Prinz und 50 an Maximilian Kämereit. Alexej Schuchart startete zunächst mit makelloser Vorrunde ins Turnier, scheiterte aber nach Freilos in seinem ersten KO-Gefecht und beendete somit das Turnier auf Rang 65. Der als letzter Deutscher qualifizierte Jannik Mecke nutze seine Chancen in der Vorrunde, sowie im 256er und beendete auf Rang 106 das Turnier. Kilian Kolditz zeigte mit verpasstem Einstieg ins Turnier Nerven, konzentrierte sich dann aber und erreichte mit 3:3 gewonnenen Gefechten die Hauptrunde. Leider verlor er hier wiederum den Faden und Gefecht und endete damit auf dem 139 Platz. Tim Kirchner und Tobias Schulz konnten je nur ein Gefecht der Vorrunde für sich entscheiden. Aufgrund des besseren Indexes kam Tobias damit gerade noch als 175 in die Direktausscheidung. Dieser Platz stand auch nach chancenlosem Gefecht am Ende des Turniers zu Buche. Kirchner kam nach zuletzt guter Leistung in Budapest leider nur auf einen 183 Rang, da kleinere Fehler diesmal rigoros bestraft wurden.

Bei dem CC der Damen in Heidenheim hatten sich im Feld der 234 startberechtigten, internationalen Nachwuchs-Degenfechterinnen auch vier Starterinnen des TSV Bayer 04 Leverkusen qualifiziert.

Neben den drei A-Jugendlichen Lara Goldmann, Constanze Kottusch und Marie Zur Mühlen freute sich insbesondere die noch in der B-Jugend startende Svenja Jütten auf diesen großen Wettkampf. Die nervliche Anspannung war den Fechterinnen anzumerken, so konnte Goldmann an ihre zuletzt gezeigten Leistungen nicht anknüpfen und Zur Mühlen musste in der Vorrunde direkt vier Gefechte unglücklich mit einem Trefferstand 4:5 verloren geben. Auch für Constanze Kottusch war in ihrem ersten Jahr A-Jugend und ersten internationalen Wettkampf nicht viel mehr zu gewinnen als Erfahrungen und so verpassten alle drei Fechterinnen die Direktausscheidung. Einzig Svenja schaffte es, mit zwei Siegen in der Vorrunde in die Hauptrunde einzuziehen und konnte dort das erste KO-Gefecht gegen die Wuppetalerin von Prondzinski mit 15:8 gewinnen. Bereits in der nächsten Runde traf sie aber auf eine stark fechtende Russin, verlor das Gefecht und erreichte somit als jüngste Teilnehmerin vom TSV und dem 125 Platz die beste Platzierung der Leverkusenerinnen und der gesamten deutschen Starterinnen ihres Jahrganges.

Heike Bernstein

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