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Finalgefecht Deutsche Meisterschaften Herrendegen Junioren in der Smidt-Arena Leverkusen / Foto: Herrig

So, 02.12.2012

Degen-Junioren verpassen nur knapp Bronze

Bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften im Herrendegen in Leverkusen verpasste der TSV Bayer 04 eine Medaille nur denkbar knapp mit einem Treffer.

Julia Morawietz sicherte sich Einzel-Bronze bei der Deutschen Meisterschaft der Juniorinnen / Foto: Herrig

Bronze sicherte sich an diesem Wochenende in Waldkirch die Leverkusenerin Julia Morawietz.

96 Nachwuchsfechter gingen am Samstag auf die Planche in der Leverkusener Smidt-ARENA. In der Einzelkonkurrenz stellte Gastgeber Bayer Leverkusen beachtliche sechs Teilnehmer, die überwiegend den jüngeren Junioren-Jahrgängen angehören. Das Finale der besten Acht erreichte der in der Nationalen Rangliste bestplatzierte Leverkusener Robert Kreilein, unter anderem mit einem Sieg über den Teamkollegen Robert Styn. Im Viertelfinale unterlag  Kreilein dann dem Esslinger Simon Mangold und belegte damit Rang 7. Der Einzeltitel ging an den Offenbacher Nikolaus Bodoczi.

Im Teamwettbewerb hatten sich die Leverkusener Fechter eine kleine Medaillenchance ausgerechnet. Kreilein, Styn, Lukas Bellmann und Fabian Bürger waren mit einer guten Setzung von der Vorrunde befreit. In der Runde der letzten 16 Teams zeigten sie einen souveräne Leistung mit 45:31 Treffern gegen Böblingen. Auch im Viertelfinale gingen die TSV-Fechter von Beginn an in Führung und siegten klar mit 45:27 gegen Segeberg, mussten aber im Halbfinale gegen die Startgemeinschaft Frankfurt / Offenbach eine 33:45-Niederlage hinnehmen. Die ganze Dramatik des Fechtens bot das kleine Finale um Bronze. Nach zwischenzeitlichem Rückstand gegen die Startgemeinschaft Waldkirch / Rheinfelden gelang Schlussfechter Lukas Bellmann in der letzten Minute der Ausgleich zum 44:44. Im anschließenden „sudden death“ musste er aber 12 Sekunden vor Ende der Zusatzminute den Treffer des Gegners hinnehmen. Den Mannschaftstitel sicherten sich die Fechter des Heidenheimer SB.

TSV-Trainer János Pethes zeigte sich vor allem mit der kämpferischen Einstellung der noch jungen Mannschaft durchaus zufrieden: „Heute haben wir gekämpft und mit einer jungen Mannschaft die Medaille nur knapp verpasst. Dabei haben alle etwas gelernt, vor allem taktisch und psychologisch muss man bei den Junioren auf diesem Niveau schon viel mehr leisten als in der Jugend.“

Zeitgleich zu den Titelkämpfen in der Leverkusener Smidt-Arena wurden die Deutschen Meisterschaften der Juniorinnen in Waldkirch ausgetragen. TSV-Fechterin Julia Morawietz zählte als C-Kader sicher zum Kreis der Mitfavoriten, hatte zuletzt aber bei den Weltcupturnieren in Kiew und Bratislava nicht überzeugen können, möglicherweise auch ein Tribut an den Trainingsrückstand durch eine längere Verletzungspause im Sommer. In die Titelkämpfe in Waldkirch startete sie mit einer am Ende klaren Niederlage und musste direkt in den langen Hoffnungslauf gehen. Vier Siege waren notwendig um die Runde der letzten 32 zu erreichen. Und ab dann machte sie es spannend: drei mal in Folge gewann sie ihre Gefechte mit 15:14 Treffern, im Viertelfinale bezwang sie die Ranglisten-Erste Alexandra Ehler aus Heidenheim. Im Halbfinale unterlag sie dann schließlich der Bonnerin Janna Reimer mit  13:15 Treffern.

Die zweite Leverkusener Starterin Kristina Farkas focht eine gute Vorrunde mit vier Siegen aus sechs Gefechten. Mit zwei weiteren Siegen in der Direktausscheidung erreichte die A-Jugendliche bei der Junioren-Meisterschaft einen guten Rang 29 und verbessert sich damit in der Jugend-Rangliste weiter auf Rang 12.

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