Faustball ist unsere Leidenschaft
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Herren 55

3.Platz für Herren 55 bei DM

 

Da war mehr drin - Männer 55 holen bei der DM die Bronzemedaille

Als sicheren Medaillenkandidaten kann man die Männer 55 des TSV Bayer 04 getrost bezeichnen. Drei Deutsche Meistertitel und zwei Bronzemedaillen wurden in den letzten drei Jahren eingefahren. Auch bei der DM im bayrischen Schweinfurt reichte es wieder für Platz 3. Nach dem sehr knapp verlorenen Halbfinale gegen den Titelverteidiger SV Ruschwedel muss man sich jedoch eingestehen, dass mehr drin gewesen wäre. Udo Mehle, Leo Forstmeier, Peter "Knölle" Kawaters, Rolf Strack, Detlef Cymera, Rainer Cymera, Ralf Frings und Kapitän Frank Schmidt bildeten das Team, nachdem Ralf Vahle aus beruflichen Gründen und Martin "Benny" Pelz verletzungsbedingt absagen mussten.

Im ersten Spiel traf man auf den Norddritten Wardenburger TV, gegen den man sich in der Vergangenheit stets schwer getan hatte. Der Start in dieses Match gelang recht gut. Über 6:2 kann Bayer zu einem beruhigenden 8:3 Vorsprung, doch viele Eigenfehler, insbesondere von Schmidti im Angriff, ließen Wardenburg wieder auf 8:7 herankommen. Beim 10:7 schien die Schwächephase überwunden, aber während des nächsten Ballwechsels verletzte sich Rainer Cymera schwer am Knie. Das führte zu einem Eigenfehler und der folgenden Einwechselung von Ralf Frings. Diese Unterbrechung brachte natürlich eine gewisse Unruhe ins Team und der Satz konnte letztendlich nur mit Mühe mit 11:9 gewonnen werden.

Im zweiten Satz lag Bayer 04 wieder 3:1 in Front. Es folgten jedoch 5 Punkte des Gegners zum 3:6. Beim 7:10 sah Wardenburg wie der sichere Satzgewinner aus. Doch wie schon häufig in kritischen Phasen zeigte das Bayer-Team jetzt seine ganze Kampfkraft. Man holte sich den ersten Satzball zum 11:10. Es folgten noch drei Weitere, bis man den Satz schlussendlich mit 15:14 für sich entscheiden konnte.

Nächster Gegner war der Ausrichter NHV Schweinfurt, für Bayer 04 bisher ein unbeschriebenes Blatt. Beim 11:4 für die Farbenstädter war der Meisterschaftsneuling chancenlos. Im zweiten Satz verkauften sich Schweinfurt zwar etwas besser, aber auch beim 11:8 geriet die Bayer-Fünf nie in Gefahr.

Im dritten Spiel traf mit dem ESV Rosenheim auf einen alten Bekannten. Der Vize-Meister der Männer 60 hatte sich mit Jörg Ramel, einem Hünen von knapp 2 m Größe und mit langjähriger Bundesligaerfahrung, verstärkt. Dieser schenkte dem Bayer-Team mächtig ein, doch die Leverkusener wussten sich zu wehren. Es entwickelte sich ein denkbar knappes Spiel auf hohem Niveau. Im ersten Satz musste sich der TSV mit 10:12 geschlagen geben. Mit etwas mehr Aggressivität im Angriff und beim Service wäre der Satzgewinn drin gewesen. In Satz 2 zog Rosenheim erst einige Bälle davon. Schmidti übernahm die Angabe von Udo Mehle, wodurch man etwas besser ins Spiel kam und sich wieder heran kämpfte. Beim 9:9 hatte Bayer die Chance zur Führung, aber der kurz gespielte Angriffsball touchierte minimal das Band. So kam Rosenheim zu seinem ersten Matchball, den es mit dem nächsten Angriff zum 9:11 gnadenlos ausnutzte.

Im letzten Spiel gegen den TV Wasenbach ging es für den TSV Bayer 04 um den Gruppensieg. Man war gewarnt, denn Wasenbach hatte gegen Rosenheim immerhin ein Unentschieden erkämpft. Doch im letzten Vorrundenspiel hatte der Gegner sein Pulver offensichtlich schon verschossen. Die Farbenstädter zeigten sich von der Niederlage gut erholt und war von Anfang an Chef im Ring. Den ersten Satz holte man sich mit 11:7 und ließ auch im zweiten Satz nichts anbrennen. Mit dem 11:6 sicherte sich Bayer 04 gleichzeitig auch mit 6:2 Punkten mit Gruppensieg.

Am Sonntagmittag stand das Bayer-Team im Halbfinale dem Titelverteidiger SV Ruschwedel gegenüber. Es folgte das nach Meinung vieler Beobachter beste Spiel der Meisterschaft. Bayer 04 startete mit Rolf Strack auf der Vornerechts-Position, da Udo Mehle sich beim Aufwärmen verletzt hatte. Ruschwedel erwischte den besseren Start, aber der TSV ließ sich nicht abschütteln. Den Ausgleich schaffte man jedoch nicht und musste Ruschwedel den Satz mit 9:11 überlassen.

Im zweiten Satz, jetzt mit dem eigenen Ball, kam man deutlich besser in Schwung, während der Ruschwedeler Angriff ein wenig schwächelte. So erkämpfte sich die Bayer-Fünf einen 8:4-Vorsprung. Beim 10:7 stand man ganz dicht vor dem Satzgewinn und musste den Sack nur noch zumachen. Ein Aufschlag-Ass des Gegners und eine eigene Fehlangabe brachten jedoch das 10:9. Die folgende Angabe war nicht druckvoll genug und so schaffte Ruschwedel mit dem nächsten Angriff den Ausgleich. Bayer ging wieder in Front, der Gegner konterte mit einem Ass. So ging es hin und her. Erst beim 14:14 konnte Bayer 04 seine Chance nicht nutzen und musste das unglückliche 14:15 hinnehmen. Der Traum vom Finale war geplatzt.

Im Spiel um Platz 3 war die SG Stern Kaulsdorf aus Berlin der Gegner. Leider hatte sich Kaulsdorfer Schlagmann an der Schulter verletzt und war nur noch bedingt einsatzfähig. So konnte man dem Bayer-Team nicht wirklich Paroli bieten. Mit 11:7 und 11:6 ging der TSV Bayer 04 aus dieser Begegnung als deutlicher Sieger hervor und sicherte sich die Bronzemedaille.

Letztendlich überwog die Zufriedenheit über die gewonnene Medaille, obwohl ein noch größerer Erfolg sicherlich möglich gewesen wäre. Die Männer 55 werden in der Feldsaison wieder angreifen und natürlich mit aller Macht versuchen, den im September gewonnenen Titel zu verteidigen. Dann wird auch Rainer Cymera, dessen Verletzung sich als Meniskusriss herausstellte, hoffentlich wieder mit an Bord sein.

Herren 55

2018-02-18: Männer 55 souverän Norddeutscher Meister

Nicht in Komplettbesetzung, aber mit einem schlagkräftigen 7er - Kader, reiste die M55 des TSV Bayer 04 zur Norddeutschen Hallenmeisterschaft nach Bad Bederkesa, südlich von Cuxhaven.  Rolf Strack, Detlef Cymera, Rainer Cymera, Udo Mehle, Ralf Frings, Peter "Knölle" Kawaters und Kapitän Frank Schmidt waren trotz des aus rheinischer Sicht unmöglichen Termins am Karnevalssamstag fest entschlossen, den Titel zu holen.

Im ersten Spiel traf man auf den TV Brettorf, den Gegner im DM - Endspiel 2016, der auch dieses mal wieder chancenlos war. Ohne große Startschwierigkeiten legte das Bayer - Team los und ließ beim 11:6 nichts anbrennen. Auch im zweiten Satz änderte sich das Bild nicht. Brettorf konnte Bayer 04 zu keinem Zeitpunkt gefährden und so war auch dieser Satz mit 11:4 schnell beendet.

Gegner im zweiten Spiel war der TSV Stelle, der in der Vorwoche noch bei der Norddeutschen Meisterschaft der Männer 60 in Leverkusen angetreten war. Offensichtlich nahm die Bayer - Fünf dieses Spiel ein Wenig auf die leichte Schulter, denn nach anfänglicher Führung kehrte plötzlich der Schlendrian ein. Unnötige Fehler auf der Bayer - Seite sorgten dafür, dass es beim 10:10 noch einmal eng wurde. Die nächsten beiden Punkte verbuchte man dann aber auf der Habenseite und holte sich den Satz mit 12:10. Im zweiten Satz ging man etwas konzentrierter zu Werke, ohne gegen diesen unangenehmen Gegner wirklich zu überzeugen. Letztendlich ging der Satz mit 11:7 an Bayer 04.

Nächster Gegner war der amtierende Deutsche Meister SV Ruschwedel, faktisch eine Stader Bezirksauswahl. Doch im ersten Satz war die Bayer - Fünf klar der Chef im Ring. Die oft kurz gespielten Bälle des Ruschwedeler Angreifers wurden reihenweise "gekratzt" und im Angriff erfolgreich gepunktet. So stand es schnell 11:5. Auch im zweiten Satz zeigte Bayer zunächst eine bärenstarke Leistung und führte schnell mit 8:2. Als alles schon nach einem Debakel für Ruschwedel aussah, riss der Faden auf Seiten von Bayer 04 völlig. Anfängerfehler in der Defensive und Eigenfehler im Angriff sorgten dafür, dass Ruschwedel Punkt um Punkte aufholte. Beim 10:11 sah sich Bayer plötzlich einem Satzball für Ruschwedel gegenüber. Zwar konnte dieser abgewehrt werden, aber es blieb weiter spannend. Erst mit 14:12 konnte das Bayer - Team den Satz doch noch für sich entscheiden.

Im letzten Spiel stand man dem Wardenburger TV gegenüber, mit dem man sich in der Vergangenheit stets enge Matches geliefert hatte. Klar war aber auch, dass bereits ein Satzgewinn zum Erreichen des Meistertitels ausreichen würde. Vielleicht hatte man diese Situation zu sehr im Hinterkopf, denn so richtig konnte man sich im ersten Satz nicht absetzen. Immer wieder kam Wardenburg heran und erst mit 12:10 gelang der mühevolle Leverkusener Satzgewinn. Wardenburg legte sich im nächsten Satz noch einmal richtig ins Zeug, während der TSV Bayer ein Wenig die Zügel schleifen ließ. Resultat war ein 9:11 Satzverlust. Doch damit hatte Wardenburg sein Pulver verschossen. Im Entscheidungssatz punktete nahezu ausschließlich Bayer 04. Man holte sich den Satz mit 11:2 und wurde somit ungeschlagen NORDDEUTSCHER MEISTER.

Die Tatsache, dass man sowohl den Deutschen Meister als auch den 4. Platzierten der letzten DM schlagen konnte, lässt das Bayer - Team positiv in Richtung der DM blicken, die erst am 2. April - Wochenende in Schweinfurt stattfinden wird.

2017-09-23: Herren 55 souverän Deutscher Meister!

Den dritten Platz hatten die Männer 55 des TSV Bayer 04 Leverkusen bei der Deutschen Meisterschaft 2016 erreicht. Mit der Hoffnung auf mehr reiste das Team zum TSV Wiesental, der die Seniorenmeisterschaft bereits zum vierten Mal ausrichtete. Gegenüber dem Vorjahr wurde das Team durch Udo Mehle, Leo Forstmeier und Peter "Knölle" Kawaters verstärkt. Rolf Strack, Detlef Cymera, Rainer Cymera, Ralf Vahle, "Benny" Pelz, Ralf Frings und Kapitän Frank Schmidt waren bereits im letzten Jahr dabei.

Im ersten Spiel traf man auf den Ahlhorner SV, der vor wenigen Wochen bei den Männer 60 im Endspiel stand. Für Bayer 04 stellte sich die Frage, wie das neu formierte Team, das in dieser Saison noch kein gemeinsames Spiel absolvieren konnte, mit dem noch sehr nassen Rasen zurecht kommen würde. Doch evtl. Sorgenfalten erwiesen sich als unbegründet. Gleich die ersten Angabe von Udo Mehle saß und da sich auch die Bayer-Abwehr mit Benny Pelz und Leo Forstmeier von Beginn an sattelfest zeigte, hatte man sich schnell einen komfortablen Vorsprung erspielt. Da auch Ralf Vahle als Zuspieler und Schmidti im Angriff eine solide Leistung zeigten, war der Satzgewinn beim 11:5 nie in Gefahr. Der 2. Satz gestaltete sich dagegen ausgeglichener. Ahlhorn konnte sich steigern und bei Bayer 04 schlichen sich ein paar vermeidbare Fehler ein. Doch in kritischen Momenten gelang es immer, die Zügel noch etwas anzuziehen. Mit 11:9 ging auch dieser Satz letztendlich an die Farbenstädter und der 2:0-Sieg war unter Dach und Fach. Da waren die Starts in der Vergangenheit oft schon deutlich holpriger ausgefallen.

Im zweiten Spiel war die SG Stern Kaulsdorf der Gegner. Die erfahrene Truppe aus Berlin musste als vermeintlich stärkster Kontrahent in der Gruppe eingeschätzt werden. Und entsprechend knapp ging es zu. Zwar lang das Bayer-Team, jetzt mit Zuspieler Ralf Frings und Abwehrspieler "Knölle" Kawaters, im ersten Satz stets in Führung, doch es gelang nicht, sich deutlich abzusetzen. Der 11:9 Satzgewinn war somit schwer erkämpft. Im zweiten Satz lief es etwas besser, aber einen deutlichen Vorsprung konnte sich Bayer 04 auch jetzt nicht erspielen. Als Kaulsdorf auf 8:10 verkürzen konnte, drohte noch einmal brenzlig zu werden, aber ein Angaben-Ass von Udo Mehle zum 11:8 machte alle Kaulsdorfer Hoffnungen zunichte. Mit 4:0 Punkten und 4:0 Sätzen war die Endrunde somit schon fast erreicht.

Das folgende Spiel gegen den VfB Stuttgart geriet dann praktisch zum Spaziergang. Schon beim 11:6 im ersten Satz gab es für die Bayer-Fünf nur wenig Widerstand. Als der VfB im zweiten Satz dann auch noch seinen Schlagmann herausnahm, ging beim 11:3 alles ganz schnell. Nur eine gute Viertelstunde hatte das Spiel gedauert.

Umso schwerer tat Bayer 04 dann im abschließenden Vorrundenspiel gegen die TSG Tiefenthal. Dafür war aber weniger eine starke Leistung des Gegners, sondern eher die Tatsache verantwortlich, dass das Bayer-Team seine schwächste Leistung bei dieser Meisterschaft zeigte. Alle Mannschaftsteile schwächelten und insbesondere Schmidti "glänzte" mit einer Reihe von Eigenfehlern. Hinzu kam, dass der Tiefenthaler Schlagmann in seinen Schlägen eine sehr unangenehme Länge hatte. Den ersten Satz konnte Bayer 04 mit 11:9 knapp für sich entscheiden und insgeheim gingen alle davon aus, dass man im zweiten Satz nun zur bisher gezeigten Leistung zurück finden würde. Doch dem war leider nicht so. Die Eigenfehlerquote blieb zu hoch und der platte Ball des Gegners tat das Übrigen. Wiederum musste Bayer lange kämpfen, um auch diesen Satz mit 11:9 für sich zu entscheiden. Da es erfahrungsgemäß bei jeder Meisterschaft ein Spiel mit einer schwächeren Leistung gibt, war man froh, dieses erfolgreich überstanden zu haben. Der Gruppensieg mit 8:0 Punkten und 8:0 Sätzen gab Anlass zur Hoffnung auf zumindest eine Medaille, denn das Halbfinale war bereits erreicht.

Und in diesem Halbfinale trafen die Farbenstädter am Sonntag wiederum auf die TSG Tiefenthal, die den Vor-jahres-Meister SV Moslesfehn im Qualifikationsspiel knapp geschlagen hatte. Doch in diesem Spiel hatte der gesundheitlich angeschlagene Schlagmann von Tiefenthal offensichtlich sein Pulver verschossen. Das Bayer-Team war im Halbfinale von Anfang an Chef im Ring und ließ Tiefenthal im weiteren Verlauf nicht den Hauch einer Chance. Mit 11:4 und 11:4 war dieses Spiel schnell beendet. So leicht hatte man sich den Einzug ins Finale wahrlich nicht vorgestellt.

In diesem Finale traf Bayer 04 dann auf den TV Elsava Elsenfeld aus Aschaffenburg, dem man im Halbfinale der Hallenmeisterschaft noch den Vortritt lassen musste. Doch diesmal erwischte Bayer 04 den deutlich bes-seren Start. Mit einer starken Defensivleistung konnten Benny Pelz und Leo Forstmeier die Angaben des Gegners ein ums andere Mal entschärfen und man zog auf 6:1 davon. Selbst ein Krampf von Zuspieler Ralf Frings, der seine Auswechselung notwendig machte, konnte den Rhythmus nicht wesentlich stören, da sich Ralf Vahle sofort nahtlos in das Spiel einfügte. Und wenn notwendig, war Udo Mehle mit einer starken Angabe zur Stelle. Zwar kam Elsenfeld beim 9:6 noch einmal etwas heran, aber letztendlich sicherte sich Bayer den Satz mit 11:7.

Auch im zweiten Satz, jetzt auf der rasentechnisch deutlich schlechteren Seite, hatte das Bayer-Team, nun wieder mit Ralf Frings in der Mitte, zunächst die Nase vorn. 4:2 lag man in Front, doch Elsenfeld gelang der Konter zum 5:6. Noch einmal konnte Bayer zurückschlagen und mit 8:7 in Führung zu gehen. Aber dann musste zuerst Ralf Frings wiederum das Feld verletzungsbedingt verlassen und im Anschluss erwischte es auf dem seifigen Rasen auch Benny Pelz. Für ihn kam "Knölle" Kawaters aufs Feld. In der Folge musste Bayer aufgrund der widrigen Platzverhältnisse einige unglückliche Punkte hinnehmen und der Satz ging nach dem 9:9 mit 9: 11 an Elsenfeld.

Im dritten Satz konnte Bayer auf der schlechteren Seite mit dem eigenen Ball starten, was sich als deutlicher Vorteil erwies. Beim 4:3 gab es eine umstrittene Schiedsrichter-Entscheidung zum 5:3 für Bayer 04. Die anschließenden Diskussionen brachten allerdings nur Elsenfeld aus dem Rhythmus. Mit 6:3 wurden die Seiten gewechselt und im Anschuss gelang Elsenfeld mit dem eigenen Ball nur noch ein Punkt. Über 8:3 holte sich das Bayer-Team den Satz mit 11:4 und damit den 2:1-Finalsieg. Groß war die Freude, insbesondere bei den neuen Mannschaftsmitgliedern, über den Titel des Deutschen Faustballmeisters der Männer 55 für den TSV Bayer 04 Leverkusen.

Eine rundherum ausgeglichene Mannschaftsleistung gibt zu der Hoffnung Anlass, dass es nicht der letzte Titel in dieser Altersklasse gewesen sein wird.

Herren 55

Platz Mannschaft Spiele Sätze Punkte
1. TSV Bayer 04 Leverkusen 0 0:0 0:0
Platz Mannschaft Spiele Sätze Punkte
1. TSV Bayer 04 Leverkusen 0 0:0 0:0

03.04.2016: Den Titel verteidigt - Männer 55 wieder Deutscher Hallenmeister

Als souveräner Titelverteidiger kehrten die Männer 55 des TSV Bayer 04 von der Deutschen Hallenmeisterschaft aus dem Stuttgarter Stadtteil Stammheim zurück. Verstärkt durch Rainer Cymera, der die Altergrenze in diesem Jahr erreicht hat, ließ man lediglich ein Unentschieden in der Vorrunde zu. Ansonsten wurden die Spiele zum Teil deutlich gewonnen. Insbesondere für Schlagmann Frank Schmidt scheint Stammheim ein gutes Pflaster zu sein, wurde er doch in der selben Halle bereits vor 21 Jahren Vize-Meister bei den Männern 30.

Im ersten Vorrundenspiel gegen die Sportfreunde Bordelum aus Schleswig-Holstein starte Bayer 04 mit dem Erfolgsteam des Vorjahres. Rolf Strack und Frank Schmidt bildeten den Angriff, Ralf Frings in der Mitte zeichnete für das Zuspiel verantwortlich und Detlef "Müller" Cymera und "Conni" Frömmel standen in der Abwehr. Die Anfangsnervosität der Bayer-Spieler sorgte dafür, dass Bordelum mit seiner gelegentlich unorthodoxen Spielweise zunächst einigermaßen mithalten konnte, aber zum Ende des ersten Satzes dominierte das Bayer-Team klar. So wurde der Satz mit 11:7 gewonnen. Im zweiten Satz, in dem Rainer Cymera für Ralf Frings ins Spiel kam, sorgte man dann schnell für klare Verhältnisse und holte sich diesen mit 11:4.

Nächster Gegner war der TuS Oggersheim um Schlagmann Arved Kraus. Dieser konnte im ersten Satz die Unsicherheiten seiner Abwehr immer wieder durch gefährliche Angaben ausgleichen. So blieb das Spiel lange Zeit ausgeglichen. Als sich Bayer 04 dann ein, zwei Eigenfehler leistete, ging Oggersheim in Führung. Nach drei gegnerischen Punkten durch kurz gespielte Rundschläge musste man letztlich den 9:11-Satzverlust hinnehmen. Hier muss sich das Bayer-Team sicherlich vorhalten lassen, nicht rechtzeitig durch das Vorziehen des Mittelmannes auf diese taktische Situation reagiert zu haben. Wie erfolgreich diese Maßnahme sein kann, zeigte sich im zweiten Satz. Ralf Frings agierte bei den gegnerischen Angaben jetzt rund zwei Meter vor der Grundlinie und der TuS Oggersheim wusste hierauf keine Antwort. Lediglich ein Angabenpunkt gelang ihm noch, während Bayer 04 jetzt unbeirrt seine Kreise zog. Beim 11:3 war der Gegner chancenlos.

Die übliche Pause, in der die andere Vorrunden-Gruppe ihre ersten Spiele absolvierte, nutzten die Bayer-Spieler, um der weiblichen U18 bei ihrer DM im nur 10 km entfernten Schwieberdingen einen Besuch abzustatten. Im Anschluss traf man dann auf den TV Elsava Elsenfeld, dem man in der Vorrunde des letzten Jahres noch einen Satz überlassen musste. Doch dieses Mal ließ das Bayer-Team von vornherein nichts anbrennen. Wurde Schmidti mit der Angabe aus dem Spiel genommen, gelangen Rolf Strack immer wieder schöne Punkte. So war der erste Satz mit 11:5 eine klare Sache. Auch im zweiten Satz mit dem gegnerischen Ball, sonst häufig eine Schwäche im Bayer-Spiel, ließ sich die Mannschaft nicht aus dem Rhythmus bringen und holte sich diesen deutlich mit 11:7.

Da Oggersheim zwischenzeitlich gegen Elsenfeld unentschieden gespielt und Elsenfeld zudem einen Satz gegen Bordelum abgegeben hatte, reichte Bayer 04 im letzten Spiel gegen den TSV Bietigheim bereits ein Satzgewinn zum Gruppensieg. Doch damit gab sich die Bayer-Fünf nicht zufrieden. Der mehr als harmlose Gegner konnte die Abwehr nie in Bedrängnis bringen. So konnte Rainer Cymera die Zuspiele für die Angreifer nach Belieben auf die Leine zirkeln. Für Bietigheim blieb beim 11:4 und 11:2 nur die Opferrolle. Damit war der Gruppensieg perfekt.

Erst zur Mittagszeit ging es am Sonntag ins Halbfinale. Hier traf man wieder auf den TuS Oggersheim, der im Qualifikationsspiel gegen den Wardenburger TV nach verlorenem ersten Satz durch die Verletzung des Wardenburger Schlagmannes letztendlich leichtes Spiel hatte. Bayer 04 machte im Angriff vom Anfang an Druck, doch zeigte "Müller" anfänglich ungeahnte Schwächen in der Abwehr, sodass man sich nie deutlich absetzen konnte. Als sich die Abwehr dann stabilisierte, gelang es, einen Zwei-Punkte-Vorsprung zu erarbeiten, den man dann bis zum 11:9 verteidigen konnte. Wie schon im Vorrundenspiel gab sich das Bayer-Team im zweiten Satz keine Blöße. Unterstützt durch Fehlangaben des Gegners ging man schnell deutlich in Führung. Da auch "Conni" Frömmel seine Ecke gewohnt sauber hielt und Ralf Frings weiterhin solide zuspielte, war das  11:5 die logische Folge. Die Freude über den erneuten Finaleinzug war natürlich groß.

Im Finale wartet der TV "Gut Heil" Brettorf auf das Bayer-Team. Bedingt durch die Verletzung des gegnerischen Schlagmannes hatte sich Brettorf im Halbfinale überraschend gegen den TV Schluttenbach durchgesetzt. Nach den im bisherigen Turnierverlauf gezeigten Leistungen ging Bayer 04 als deutlicher Favorit in das Spiel, zumal man auch den Vergleich bei der Norddeutschen Meisterschaft sicher gewinnen konnte.

Wie erwartet, nahm Brettorf Schmidti mit der Angabe weitestgehend aus dem Spiel. Doch Zweit-Angreifer Rolf Strack machte seine Sache prima und so konnte sich die Bayer-Fünf, jetzt wieder mit Rainer Cymera in der Mitte, von Beginn an deutlich absetzen. Dem Brettorfer Schlagmann gelang es nie, die Bayer-Abwehr ernsthaft unter Druck zu setzen. Über 3:0 und 4:2 konnte man den beruhigenden Vorsprung auf 8:2 ausbauen und sich beim 10:4 gleich sechs Satzbälle erarbeiten. Mit 11:6 wurde der Satz letztendlich sicher nach Hause gebracht.

Auch der Start in den zweiten Satz gelang zunächst nach Maß und Bayer ging mit 4:1 in Führung. So leicht gab sich Brettorf jedoch nicht geschlagen und kam auf 4:3 heran. Beim 6:3 und 7:4 war der Abstand wieder größer, doch mit 7:6 kam Brettorf noch einmal gefährlich heran. Die nächsten beiden Punkte buchte jedoch wieder Bayer 04 und beim 10:7 hatte man sich den ersten Matchball erarbeitet, der auch gleich zum 11:7 genutzt wurde. Damit war es geschafft und der DEUTSCHE MEISTER in der Männer 55 hieß auch 2016 wieder TSV BAYER 04 LEVERKUSEN. Neben der Freude über den Titel schwang auch eine Portion Stolz mit, wurde dem Team doch im Anschluss von vielen Seiten bestätigt, dass die beste Mannschaft die Meisterschaft verdient gewonnen hatte.

Noch größer war die Freude natürlich, als die M55 erfuhren, dass auch die weibliche U18 in einem spannenden 3-Satz-Spiel den TV Eibach bezwingen und den DM-Titel ebenfalls nach Leverkusen holen konnte. Auf der Rückfahrt kam es dann nach einer "Handy-Koordination" auf einem Rastplatz nahe Heilbronn sogar zum emotionalen und laustarken Treffen der DOPPELMEISTER. Bleibt zu hoffen, dass die weibliche U16 bei der Heim-DM am kommenden Wochenende der Sammlung evtl. sogar noch eine weitere Medaille hinzufügen kann.

Herren 55

Platz Mannschaft Spiele Sätze Punkte
1. TSV Bayer 04 Leverkusen 0 0:0 0:0

In der Feldsaison 2015 geht keine Mannschaft an den Start!

Herren 55

Platz Mannschaft Spiele Sätze Punkte
1. TSV Bayer 04 Leverkusen 0 0:0 0:0

29.03.2015: Überraschungserfolg in Elsenfeld - Bayer 04 Deutscher Meister bei den Männern 55!

Mit einem nicht erwarteten Erfolg kehrten die Männer 55 des TSV Bayer 04 von der Deutschen Meisterschaft in Elsenfeld bei Aschaffenburg zurück. War das Team doch erst zu Saisonbeginn neu formiert worden und hatte erst einmal, anlässlich der Norddeutschen Meisterschaft, zusammengespielt. Doch weit mehr als 200 Jahre Faustballerfahrung bedürfen offensichtlich keiner langen Gewöhnungsphase. Insbesondere aufgrund der mannschaftlichen Geschlossenheit holten sich Albert "Bätes" Kötter, Cornelius "Conni"  Frömmel, Detlef "Müller" Cymera, Rolf Strack, Ralf Frings und Frank Schmidt letztendlich verdient den Titel des DEUTSCHEN MEISTERS bei den Männern 55.

Im ersten Spiel traf man auf den Ahlhorner SV, den man bei der Norddeutschen Meisterschaft noch ganz locker im Griff hatte. Doch da mussten die Ahlhorner auf gleich drei Stammspieler verzichten und so stand dieses Spiel gegen den letztjährigen Vize-Meister unter ganz anderen Vorzeichen. Aber das Bayer-Team legte los wie die Feuerwehr und ehe Ahlhorn richtig zur Besinnung kam, stand es schon 11:3 für Bayer 04. Im zweiten Satz kam dann jedoch der berüchtigte Ahlhorner "Flummi" zu Einsatz. Auf Leverkusener Seite tat man sich mit diesem Ball schwer, während der Gegner zunehmend an Sicherheit gewann. "Schmidti" wurde mit der Angabe aus dem Spiel genommen. Durch diese taktische Maßnahme kam Ahlhorn vermehrt zu eigenen Angriffen und konnte diese immer öfter erfolgreich abschließen. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem Ahlhorn letztendlich das glücklichere Ende für sich hatte, sodass Bayer 04 diesen Satz mit 9:11 abgeben musste.

Im zweiten Spiel war die Heimmannschaft des TV Elsava Elsenfeld der Gegner, die sich als sehr geschlossenes, technisch gutes Team ohne echte Schwachpunkte präsentierte. Im ersten Satz lag die Bayer-Fünf jedoch dank solider Abwehrarbeit und druckvoller Angriffe stets in Front und holte sich diesen mit 11:7. Im zweiten Satz schlichen sich dann vermeidbare Fehler ein und da auch die Angaben nicht mehr so effektiv waren, konnte der variable Elsenfelder Schlagmann ein ums andere Mal punkten. Beim 3:8 schienen Hopfen und Malz verloren, doch war dieses annahm, hatte nicht mit dem Kampfgeist des Bayer-Teams gerechnet. Punkt um Punkt kämpften man sich heran und schaffte beim 8:8 tatsächlich den Ausgleich. Leider brachte man sich in der Folge durch vermeidbare Fehler selbst um die Früchte dieser grandiosen Aufholjagd und musste Elsenfeld den Satz mit 8:11 überlassen.

Mit 2:2 Punkten gegen die beiden stärksten Gruppengegner hatte man eine Basis geschaffen, die zwar nicht zur Euphorie Anlass gab, aber doch optimistisch auf die kommenden beiden Partien blicken ließ, die nach einer längeren Pause anstanden.

Nächster Gegner war die Mannschaft aus dem sächsischen Kubschütz, zwischen Dresden und Görlitz gelegen. Schnell wurde die Überlegenheit des TSV Bayer 04 deutlich und das 11:3 und 11:7 war eine klare Angelegenheit.

Ein ähnliches Schicksal ereilte im letzten Vorrundenspiel die ESG Frankonia Karlsruhe. Technisch und taktisch deutlich unterlegen, musste sie Bayer 04 den ersten Satz mit 11:4 überlassen. Als Bayer ein Wenig zurückschaltete, gelang es  Karlsruhe, ein paar Punkte mehr zu ergattern, aber der 11:7 Satzgewinn für das Bayer-Team war nie in Gefahr.

Da Elsenfeld den Ahlhorner SV, auch aufgrund einer Verletzung des Ahlhorner Schlagmannes, sicher bezwingen konnte, lag der TSV Bayer 04 nach der Vorrunde mit 6:2 Zählern auf dem zweiten Gruppenplatz. Nach dem Motto "Samstags durchmogeln und Sonntags nicht mehr verlieren" war somit der Weg zum Erreichen höherer Ziele geebnet.

Viertelfinale-Gegner am Sonntagmorgen war die TSG Tiefenthal, mit der man sich auch bei den Männer 45 schon mehrfach auseinandersetzen musste. Zu Beginn zeigte sich Bayer 04 trotz der Sommerzeit-Umstellung wesentlich ausgeschlafener. Die hauptsächlich kurz oder auf die Vorderleute gespielten Angaben wurden Großteils aufgenommen und die beiden Bayer-Angreifer konnten die sicheren Zuspiele von Ralf Frings in schöne Punkte umsetzen. Tiefenthal hatte in dieser Phase nicht den Hauch einer Chance und der ersten Satz ging mit 11:5 an das Bayer-Team. So hätte es weitergehen können, aber zu Beginn des zweiten Satzes hatte "Schmidti" einen mittelschweren Black out. Einem sehr knappen Leinenball ließ er gleich drei Angabenfehler folgen und nach einem weiteren Angriffspunkt der TSG Tiefenthal lag man plötzlich 0:5 im Rückstand. Nun sollte zur großen Aufholjagd geblasen werden, doch daraus wurde nichts. Kleinen Lichtblicken folgte schnell wieder die Ernüchterung. Insgesamt zeigte Bayer 04 in dieser Phase seine schlechteste Turnierleistung. Der verdiente 7:11 Satzverlust war die Folge. Sollte das Viertelfinale schon das Ende der Meisterschaftsträume bedeuten? Zum Glück gelang es der Bayer-Fünf in der Folge, die eigene Leistung zu stabilisieren. Zwar wuchsen die Bäume auch jetzt nicht in den Himmel, aber die vermeidbaren Fehler konnten abgestellt werden, wodurch man sich ein leichtes Übergewicht erarbeiten konnte. Auch die eigenen Angaben funktionierten wieder besser und so konnte man sich Punkt um Punkt absetzen. Nach dem entscheidenden Ball zum 11:7 fiel allen Bayer-Spielern doch ein Riesenstein vom Herzen. Zwar freute man sich über den Sieg, doch allen war klar: "Das muss besser werden".

Die Sorgen sollten sich glücklicherweise als unbegründet erweisen. Der weitere Verlauf geriet zu einer eindrucksvollen Demonstration der Stärke der Bayer-Mannschaft. Im Halbfinale stand man dem amtierenden Meister TV Schluttenbach gegenüber. Von Anfang an machte Bayer 04 klar, wer Herr im Hause war. Der im gesamten Meisterschaftsverlauf nahezu fehlerfrei "Conni" Frömmel und "Müller", der trotz einer schmerzhaften Achillessehnen-Reizung die Zähne zusammen biss, bildeten ein echtes Abwehrbollwerk und Ralf Frings zeigte eindrucksvoll, dass er der mit Abstand beste Zuspieler des Turnieres war. So konnte "Schmidti" im Angriff nahezu nach Belieben punkten und der Vorsprung wuchs und wuchs. Nach dem 11:4  Satzgewinn für Bayer 04 machte sich in den Gesichtern der Schluttenbacher doch erste Ratlosigkeit breit. Der Gegner hatte sich jetzt vermehrt darauf verlegt, Schmidti mit der Angabe aus dem Spiel zu nehmen, doch Rolf Strack als Zweitangreifer hatte die Anfangsnervosität bei seiner ersten DM-Teilnahme nun endgültig abgelegt und machte die wichtigen Punkte. So ließ sich Bayer 04 auch von einem 3:5-Rückstand nicht verunsichern und holte sich diesen Satz mit 11:6. Einen Sieg gegen den amtierenden Meister in dieser Höhe hätte vor dem Spiel sicher niemand erwartet. Die Silbermedaille baumelte somit schon um den Hals. Jetzt sollte sie noch vergoldet werden.

Im zweiten Halbfinale scheiterte Elsenfeld gegen einen eher schwachen Ahlhorner SV letztendlich an den eigenen Nerven und somit war der ASV der Endspielgegner des TSV Bayer 04. Ahlhorn gelang der erste Punkt, doch ab diesem Zeitpunkt war Bayer 04 Chef im Ring. Die Abwehr stand bombensicher und so rollte einen Angriff nach dem anderen. Über 5:2 erreichte man das 8:4 und damit war die Vorentscheidung in diesem Satz gefallen, der mit 11:5 ganz sicher an Bayer 04 ging. Nun stellte sich die bange Frage: "Wird es wieder einen Einbruch wie im Vorrundenspiel geben?" Doch alle Sorgen sollten sich als unbegründet erweisen. Beim 1:2 erreichte Ahlhorn seine einzige Führung, aber in der Folge gelang es dem Gegner nicht einmal ansatzweise, Risse in das Mannschaftsgefüge des TSV Bayer zu bringen. Beim 6:3 war der Vorsprung schon beruhigend. Zwar verkürzte Ahlhorn noch einmal auf 4:6, doch weitere vier Punkte in Folge zum 10:4 für den TSV Bayer brachten faktisch die Entscheidung. Mit einem Aufschlag-Ass gelang es "Schmidti" dann, den umjubelten Schlusspunkt zum 11:5  zu setzen.

Nach den überragenden Leistungen im Halbfinale und Finale gab es bei keinem Beobachter Zweifel, dass mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen letztendlich die stärkste und ausgeglichenste Mannschaft verdient DEUTSCHER MEISTER geworden ist.

07.03.2015: Herren 55 holt auf Anhieb den Titel!

Die neuformierte M55 konnte bei ihrem ersten Auftritt gleich die Norddeutsche Meisterschaft gewinnen.

Da im Rheinland mangels Meldungen zu keinem Spieltag kam, war unsere neue M55 direkt für die NDM qualifiziert.

Am 07.03.2015 wurden in Hannover die 3 Teilnehmer an der DM in Elsenfeld ermittelt. Da 4 Mannschaften in Hannover an den Start gingen, musste ein Team auf der Strecke bleiben. Bayer musste im ersten Spiel gegen den Ahlhorner SV antreten. Die Niedersachsen traten ersatzgeschwächt an und hatten keine Chance gegen das gut aufgelegte Bayer-Team. Mit 11:2 und 11:7 wurde der Gegner fast deklassiert. Im zweiten Spiel kam Bayer schwer in Gang, vor allem vermeidbare Fehler vom Angriff brachte den Gegner TSV Stelle zur 5:10-Führung. Aber Leverkusen gab nicht auf und drehte das Spiel noch zum 12:10 und 11:6. Damit war man schon für die DM qualifiziert, aber Bayer wollte natürlich auch das letzte Spiel gegen TH 1852 Hannover noch gewinnen. Wieder gab es im ersten Satz einige Eigenfehler, aber Bayer hatte das Spiel letztendlich im Griff und gewann 11:9 und 11:5. Die DM findet am 28./29.03.2015 in Elsenfeld statt.

Es spielten:

Frank Schmidt, Rolf Strack, Ralf Frings, Detlef Cymera, Cornelius Frömmel und Albert Kötter (Betreuer: Udo Mehle)

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