Faustball ist unsere Leidenschaft
Faustball ist unsere Leidenschaft

Herren 35

stehend v. links:

S. Müller, Th. Jezoreck, P. Reiter, J. Müller, M. Schierholz

hockend v. links:

K. Baum, Ch. Steffens, S. Pynappel 

Herren 35 (45)

Platz Mannschaft Spiele Sätze Punkte
1. Leichlinger TV M45 4 8:1 8:0
2. B. 04 Leverkusen M35 4 7:2 6:2
3. Dahlerauer TV M35 4 2:6 2:6
4. TKD Duisburg M45 4 0:8 0:8

Herren 35

Platz Mannschaft Spiele Sätze Punkte
1. B. 04 Leverkusen 2 4:0 4:0
2. Dahlerauer TV 2 0:4 0:4
Platz Mannschaft Spiele Sätze Punkte
1. TSV Bayer 04 Leverkusen 4 8:1 8:0
2. TSV Bocholt 4 5:5 4:4
3. Dahlerauer TV 4 1:8 0:8

Herren 35

Platz Mannschaft Spiele Sätze Punkte
1. TSV Bayer 04 Leverkusen 2 4:1 4:0
2. TSV Bocholt 2 1:4 0:4

Herren 35 Feld

Platz Mannschaft Spiele Sätze Punkte
1. Bayer Leverkusen 6 10:3 10:2
2. TSV Bocholt 6 9:6 8:4
3. DJK Odenkirchen 6 7:8 6:6
4. SpVgg Schaephuysen 6 3:12 0:12

Herren 35

Platz Mannschaft Spiele Sätze Punkte
1. TSV Bayer 04 Leverkusen 2 2:2 2:2
2. TSV Bocholt 2 2:2 2:2

Herren 35

Platz Mannschaft Spiele Sätze Punkte
1. TSV Bocholt 4 7:2 6:2
2. TKD Duisburg 4 5:5 4:4
3. TSV Bayer 04 Leverkusen 4 2:7 2:6

23.03.2014: Deutsche Meisterschaft der Herren 35 Bredstedt!

Die Herren 35 startete mehr als holprig in den Spielbetrieb der zweiten Gruppe. Nachdem man gegen den SZ Ohrstedt mit eigenem Ball den ersten Satz ach anfänglichen Schwierigkeiten doch mit 11:7 für sich entscheiden konnte, lief im zweiten Satz in der Anfangsphase nicht viel mit des Gegners Ball zusammen. Schnell erspielte sich Ohrstedt einen Vorsprung von vier Punkten, die auch ins Ziel gerettet werden konnten. Unter dem Strich war es ein gerechtes Ergebnis.

Nach einem Durchgang Pause sollte nun der erste Sieg für die Bayerjungs her, der Gegner hieß Heidenau, aus dem Osten der Republik. Im ersten Satz zeigte man eine souveräne Leistung und gewann locker mit 11:9! Im zweiten Satz sollte eigentlich nichts mehr schief gehen, doch beim Stand vom 10:5 und fünf Matchbällen war es vorbei mit der Souveränität. Nach unerklärlichen Fehlern sowohl in Abwehr als auch Angriff stand es plötzlich 10:10 und am Ende hat man für alle in der Sporthalle überraschend den zweiten Satz mit 12:14 verloren.

In der folgenden Spielpause von 7 Durchgängen hieß es dann, alle Kräfte zu bündeln und sich nicht noch lange mit dem ärgerlichen Satzverlust zu beschäftigen.

Holprig wurde es auch in der Begegnung gegen den Gastgeber Bredstedt. Mit eigenem Spielgerät konnte sich Leverkusen am Ende etwas glücklich mit 11:7 durchsetzen. Im zweiten Satz fand Bayer nicht mehr statt. Durch zwei Eigenfehler direkt in Rückstand geraten, fand man zu keinem Zeitpunkt zurück in die Partie und verlor den Satz am Ende sang und klanglos mit 5:11!

Um sich für die Endrunde zu qualifizieren, musste nun im letzten Spiel gegen den NLV Vaihingen unbedingt ein Sieg her. Entsprechend motiviert, aber auch nervös ging man auf das Spielfeld. Aber schnell war zu erkennen, dass die Truppe wohl diesen Druck braucht um gut Faustball zu spielen. In überzeugender Manier ließ man dem Gegner keine Chance und konnte mit dem letzten Spiel des Tages den Sieg mit 2:0 nach Hause bringen. Als Gruppenzweiter muss nun der TV Haibach in der Qualifikation bezwungen werde, um ins Halbfinale vorzustoßen.

Wieder wurde es ein Nervenspiel, kam man doch recht zäh in die Begegnung. Die Unsicherheit, wo man leistungsmäßig steht, war allen Protagonisten anzusehen. Schnell lag das Team mit 2:8 im Hintertreffen, doch dann platzte der Knoten und holte Punkt um Punkt auf. Beim Stand von 9:9 wurde wiederum über guten Spielaufbau die erste Führung erzielt und gleich der erste Satzball saß. Im zweiten Satz mit eigenem Ball ließ man dem Gegner keine Chance mehr. Eine schnell erspielte 5:1 Führung wurde kontrolliert bis zum Ende durch gezogen und siegte glatt mit 11:5!

Nun musste man im ersten Halbfinale gegen den VFK Berlin antreten. Eine Mannschaft mit starkem Angriff und Sascha Ball in der Abwehr, einem gestandenen Nationalspieler. Es entwickelte sich ein spannendes und hochklassiges Spiel, welches von beiden Angriffsreihen dominiert wurde. In einer Angabenschlacht entschied Leverkusen den ersten Satz mit 15:14 für sich. Der zweite Satz wurde durch den langsameren Ball des Gegners mit längeren Ballwechseln für die Zuschauer belohnt. Am Ende gewann Berlin diesen Satz dank der etwas besseren Defensiv Abteilung mit 11:6! Im Entscheidungssatz konnte Bayer leider keine Führung bis zum Seitenwechsel erspielen. Beim Stand von 4:6 wechselte man die Seite und den Ball. Die etwas bessere Mannschaftsleistung der Berliner gab am Ende den Ausschlag für deren Sieg. Der Satz wurde mit 8:11 verloren.

Der Gegner im Spiel um Platz 3 hieß TK Hannover, eine Mannschaft, die man bereits auf der Norddeutschen Meisterschaft besiegen konnte. Direkt zu Beginn des ersten Satzes lief man einem 2 Punkte Rückstand hinterher. Die Abwehrreihe tat sich schwer mit den Rundangaben des Gegners und man hatte keine Mittel dagegen. Der Satz ging verloren. Im nächsten Durchgang hatte man nicht mehr das Gefühl, man könne dem dynamischen Spiel von Hannover noch etwas entgegen setzen. Der Satz und somit die Chance auf den dritten Platz wurde zum Ende hin mehr oder weniger ab geschenkt.

Als Fazit kann man festhalten, dass man mit den Großen gut mithalten kann, man aber immer zu 100 % Einsatz zeigen muss. In der Abwehr muss zur kommenden Feldsaison nach gelegt werden, wenn man auch dort bestehen möchte.

16.02.2014: Jubel bei der Männer 35 - Qualifikation für die DM in Bredstedt geschafft!

Natürlich hatte sich die M35-Mannschaft des TSV Bayer 04 berechtigte Hoffnungen auf die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in Bredstedt gemacht. Hatte sich doch ein Großteil des Teams in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich in der 2. Bundesliga geschlagen. Aber nach Erreichen des Ziels waren die Erleichterung und die Freude doch sehr groß.

Der Einstieg in die Norddeutsche Meisterschaft geriet zunächst etwas holperig. Zwar machte "Toddy" Jezoreck mit der Angabe viel Druck, aber in den anderen Mannschaftsteilen hakte es doch noch an der einen oder anderen Stelle. Diese Findungsphase führte dazu, dass der erste Gegner TSV Bardowick anfänglich überraschend gut mithalten konnte. Erst in der Verlängerung ging der erste Satz mit 13:11 an die Farbenstädter. Doch dann kam der Bayer-Express richtig ins Rollen und holte sich den zweiten Satz mit 11:3.

Auch der nächste Gegner SG Coesfeld-Nottuln, der mit einer M45-Truppe angereist war, wusste nicht so recht, wie ihm geschah. Mit 11:3 und 11:3 wurde er aus der Halle gefegt. Dem HV Wöhren erging es nicht wesentlich besser. Zwar konnte er beim 11:7 und 11:7 ein paar Punkte mehr ergattern, aber letztendlich war auch er gegen die Power-Angriffe von Jörg Müller chancenlos, zumal auch Sven Müller und "Großvater" Frank Schmidt eine solide Abwehrleistung zeigten und Christian Steffens gewohnt sicher zuspielte. Ein gelungener Einstieg ins Team gelang Karsten Baum, der- vom Volleyball kommend, ein paar tolle Paraden in der Abwehr zeigte. Als souveräner Gruppenerster hatte sich Bayer 04 direkt für das Halbfinale qualifiziert. Hier sollte dann die Stunde der Wahrheit schlagen, denn die andere Vorrundengruppe hatte sich als die deutlich stärkere erwiesen.

Und in diesem Halbfinale wartete am Sonntagmorgen die mit ehemaligen Nationalspielern gespickte Mannschaft des TK Hannover. Die hatte sich u.a. mit Phillip Meiners von Ahlhorner SV verstärkt und auch noch den früheren Bundestrainer Udo Schulz "einfliegen" lassen. Doch im ersten Satz gab ganz klar Bayer 04 den Ton an. Die Rundschlagangaben der Hannoveraner konnten aufgenommen werden und im Angriff gelangen mit dem eigenen, schnellen Ball reihenweise schöne Punkte. Logische Folge war das 11:7 für das Bayer-Team. Würde es im zweiten Satz mit dem stumpfen Hannoveraner Ball so weitergehen? Diese Sorgen schienen anfänglich völlig unbegründet. Bayer spielte weiter groß auf. Unterstützt von gegnerischen Eigenfehlern sah man beim 7:2 schon wie der sichere Sieger aus. Doch dann gab es einen Bruch im Bayer-Spiel. Zwar konnten viele gegnerische Angriffe aufgenommen werden, doch das Zuspiel ließ in dieser Phase ein wenig zu wünschen übrig. Dadurch stieg die Eigenfehlerquote im Angriff und der TKH kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Da es auch der Angabe an Druck mangelte, zog Hannover vorbei und konnte gleich den ersten Satzball zum 9:11 verwandeln. Jetzt war auf Seiten von Bayer 04 Moral gefragt. Beim Seitenwechsel versuchte der verletzte Michael von Capitaine das Team wieder aufzurichten. Und offensichtlich hatte er die richtigen Worte gefunden. Zwar lief zunächst mit dem Ball des Gegners nicht alles nach Wunsch, aber beim neuerlichen Ball- und Seitenwechsel hielt sich der Rückstand mit 4:6 in den erhofften Grenzen. Dann folgte eine eindrucksvolle Demonstration der Leverkusener Stärke. Hannover gelang in der Folge nur noch ein Punkt. Beim 11:7 musste man letztendlich anerkennen, dass Bayer 04 an diesem Tag die stärkere Mannschaft war.

Das für die DM-Qualifikation bedeutungslose Endspiel gegen den TSV Hagen 1860 war dann das absolute Highlight dieser Meisterschaft. In einer dramatischen Partie auf absolutem Erstliga-Niveau schenkten sich die Teams von Anfang an nichts. "Jahrhundert-Faustballer" Dirk Schachtsiek gab im Hagener Angriff wie gewohnt mächtig Gas, doch Jörg Müller hielt scheinbar mühelos dagegen. Insgesamt zeigte Bayer anfänglich die geschlossenere Mannschaftsleistung und holte sich den Satz in dieser Höhe unerwartet mit 11:6. Doch so leicht gab sich der TSV Hagen nicht geschlagen. Obwohl Bayer 04 nicht merklich nachließ, schaffte es Hagen, sich ein leichtes Übergewicht zu erspielen. Am Ende der oft sehenswerten Ballwechsel hatte Hagen häufiger das bessere Ende für sich und holte sich den Satz mit 7:11. Der entscheidende dritte Satz war dann an Dramatik kaum noch zu überbieten. Ständig stand das Spiel auf Messers Schneide. Zunächst konnte sich kein Team entscheiden absetzen. Immer wieder gab es Szenenapplaus für die gelungenen Aktionen auf beiden Seiten. Beim 8:10 hatte Hagen dann seine beiden ersten Matchbälle. Doch Bayer konnte noch einmal kontern und zum 10:10 ausgleichen. 11:10 ging Bayer 04 in Führung, Hagen konnte ausgleichen und ging seinerseits wieder in Front. Beim 14:14 musste dann der nächste Punkt die Entscheidung bringen. Hier hatte Hagen dann das glücklichere Ende für sich und gewann diesen Satz mit 14:15 und damit das Spiel. Standing Ovations begleiteten die beiden Teams vom Feld.

Mit dieser Leistung braucht man auf der Deutschen Meisterschaft am 22. und 23. März im schleswig-holsteinischen Bredstedt sicher keinen Gegner zu fürchten. Doch bei dem zu erwartenden Stelldichein ehemaliger National- und Bundesligaspieler wird man schon eine sehr konzentrierte Leistung zeigen müssen, um bei der Medaillenvergabe eventuell ein Wörtchen mitreden zu können.

Platz Mannschaft Spiele Sätze Punkte
1. TSV Bayer 04 Leverkusen 4 8:1 8:0
2. TSV Bocholt 4 5:5 4:4
3. TuS Oberbruch 4 1:8 0:8
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