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Di, 25.10.2016

TSV Bayer 04 feiert und ehrt seine Paralympioniken

6x Gold, 6x Silber, 3x Bronze – die Erfolge der Leverkusener Paralympics-Teilnehmer zierten auf einen großen Banner die Wand des Sportinternats.

Die Paralympics-Teilnehmer beim Empfang des TSV Bayer 04 Bild: www.beautiful-sports.com

Der Vereinsvorsitzende des TSV Bayer 04 Leverkusen, Klaus Beck, hatte eingeladen, um die Athleten und Trainer nach ihrer Rückkehr aus Rio de Janeiro in einem lockeren Beisammensein zu feiern. In seiner Begrüßung würdigte Beck den tollen Eindruck, den die TSV-Sportlerinnen und Sportler hinterlassen haben: „Sie haben in Rio eine phantastische Werbung für den Behindertensport gemacht, der nach diesen Spielen auch öffentlich noch enger mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen verbunden ist“, erklärte Beck.

TSV-Geschäftsführerin Anne Wingchen sprach vor Athleten, Partnern und Förderern von einem „historischen Ergebnis“. Der Ehrungsort war bewusst gewählt: Mit Felix Streng, Mathis Tigler und Hannes Schürmann waren gleich drei Athleten bei den Paralympics in Rio de Janeiro, die von dem Sportinternat profitieren oder profitiert haben.

Zunächst ehrten Klaus Beck und Anne Wingchen die 4x100-Meter-Staffel (Rehm, Behre, Streng, Floors), die nur aus Leverkusener Athleten bestand.  Markus Rehm, David Behre und Felix Streng waren auch im Einzel erfolgreich.

Es folgten die Ehrungen der Medaillengewinner Heinrich Popow, Vanessa Low und Irmgard Bensusan. Franziska Liebhardt und Birgit Kober, die beide Gold beziehungsweise Gold und Silber gewonnen hatten, konnten leider nicht anwesend sein.

Von den sechs Leverkusener Sitzvolleyballern waren Lukas Schiwy, Dominik Albrecht, Stefan Hähnlein und Mathis Tigler vor Ort, sie erzählten von der gigantischen Stimmung und wie ihnen in hitzigen Spielen gegen Ägypten und Gastgeber Brasilien der Traum von einer Medaille abhanden gekommen war. Stefan Schu und Jürgen Schrapp waren verhindert.

Die Schwimmer Hannes Schürmann und Tobias Pollap schwärmten ebenfalls von den Spielen – auch wenn Pollap bedauerte, dass er im Training dort zwei Mal Bestzeit geschwommen war, was er nicht auf die Bahn bringen konnte.

Leichtathletik-Trainer Karl-Heinz Düe, der mit den Staffeljungs  David Behre und Felix Streng sowie Heinrich Popow und Irmgard Bensusan gleich an mehreren Erfolgen und Bestleistungen beteiligt war, wurde mit großem und lautem Applaus bedacht, bis er die Tränen nur noch schwer zurückhalten konnte und kaum Worte fand. Eigentlich wollte er schon Ende 2014 pensioniert werden. „Doch um bei Heinrich und David keinen Bruch in die Konstanz zu bringen, die für einen Athleten wichtig ist, hat er weitergemacht“, hob Wingchen hervor.

Als alle Ehrungen vorbei waren, rief die Geschäftsführerin Jörg Frischmann zu sich. „Ohne ihn wären wir alle nicht hier. Ohne ihn gäbe es den Behindertensport in Leverkusen nicht“, sagte Wingchen über den Geschäftsführer der Behindertensportabteilung, der sich um so ziemlich alles kümmert, was im paralympischen Bereich anfällt. Wingchen warnte ihn deshalb: „Ich habe es schon oft gesagt, jetzt sage ich es vor Zeugen, pass’ auf dich auf!“ Dann folgte ein minutenlanger Beifall, der Frischmann berührte.

Jörg Frischmann: „Ich bin begeistert, dass so viele Wegbeleiter dieses Erfolges heute den Weg ins Sportinternat gefunden haben, um gemeinsam mit den Athleten und Trainern diesen Erfolg zu feiern.“

Zu den Gratulanten zählten unter anderem auch Jürgen Beckmann (Sportkoordinator Bayer AG) sowie Michael Scharf (Leiter Olympiastützpunkt Rheinland).
 
Einige der Leichtathleten sind schon wieder ins Training eingestiegen, um sich auf die Weltmeisterschaft im Juli in London vorzubereiten, die Schwimmer fiebern der WM in Mexiko City entgegen. Die Sitzvolleyballer haben am 5. und 6. November mit der Deutschen Meisterschaft in Leverkusen schon das nächste Highlight vor der eigenen Tür, bevor dann im kommenden Jahr die Europameisterschaft ansteht.  

Dann kann die Leverkusener Erfolgsgeschichte gerne fortgeschrieben werden.

Autor: Nico Feißt



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