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Die Bayer-Leichtathleten nach der Rückkehr aus London
Die Bayer-Leichtathleten nach der Rückkehr aus London

Di, 25.07.2017

Bayer-Leichtathleten kehren mit acht WM-Medaillen zurück

Müde aber zufrieden kamen die Leichtathleten des TSV Bayer 04 Leverkusen am Dienstag von der Para-Weltmeisterschaft in London zurück.

Müde aber zufrieden kamen die Leichtathleten des TSV Bayer 04 Leverkusen am Dienstag von der Para-Weltmeisterschaft in London zurück.

Nachwuchstrainerin Sara Grädtke hatte einen Empfang mit Gebäck und alkoholfreiem Kölsch für Irmgard Bensusan, Johannes Floors, Markus Rehm, Léon Schäfer, Tom-Sengua Malutedi, Trainer Karl-Heinz Düe und Nationalmannschafts-Teammanager Jörg Frischmann vorbereitet.


Mit acht Medaillen – davon fünf in Gold, zwei in Silber und eine in Bronze – waren die Leverkusener Athleten ein Medaillengarant für den Deutschen Behindertensportverband. „Es war eine herausragende WM“, sagte Frischmann, der beim TSV Bayer 04 Geschäftsführer der Parasport-Abteilung ist: „Und man darf nicht vergessen, dass uns im Vergleich zu den Paralympics in Rio sechs Goldmedaillengewinner gefehlt haben.“


Weitsprung-Paralympicssieger Heinrich Popow musste ebenso auf London verzichten wie die Rio-Staffelsieger David Behre und Felix Streng. Franziska Liebhardt hatte ihre Karriere beendet, Birgit Kober und Vanessa Low den Verein verlassen.


„Positiv ist, dass viele Athleten Medaillen gewonnen haben, die in Rio noch leer ausgegangen sind“, resümierte Bundestrainer Willi Gernemann. Johannes Floors blieb bei den Paralympics eine Einzelmedaille verwehrt. In London wurde er mit Gold über 200 Meter, 400 Meter und mit der 4x100-Meter-Staffel sowie Silber über 100 Meter zu einem der erfolgreichsten Athleten der Weltmeisterschaften. Léon Schäfer gewann mit Bronze im Weitsprung seine erste Medaille bei den Senioren und ließ dann zusammen mit Neuling Tom-Sengua Malutedi als Ersatz für Streng und Behre noch Staffel-Gold folgen. Markus Rehm ist weiter seit 2011 bei großen Para-Meetings ungeschlagen und erneut Weitsprung-Weltmeister. Irmgard Bensusan schnappte sich nach drei Mal Silber in Rio den 400-Meter-Titel und wurde über 200 Meter Zweite, obwohl sie im Vorfeld lange Zeit nur alternativ trainieren konnte.


Während die meisten Bayer-Athleten nun eine Pause einlegen, steht für die jüngeren Bayer-Athleten Leonie Düring und Moritz Raykowski am ersten August-Wochenende das Saisonhighlight an. Bayer- und Nationaltrainerin Helena Pietsch hat sie für die erste IPC-Junioren-Weltmeisterschaft im schweizerischen Nottwil nominiert. 

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