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Konstanze Klosterhalfen verpasst das 1500-Meter Finale - trotz guter Leistung!

Im Halbfinale war für Konstanze Klosterhalfen Schluss. Foto: Chai
Im Halbfinale war für Konstanze Klosterhalfen Schluss. Foto: Chai

Di, 16.08.2016 | Leichtathletik

Konstanze Klosterhalfen verpasst das 1500-Meter Finale - trotz guter Leistung!

Als Zehnte in ihrem Halbfinale beendete die Neunzehnjährige ihre ersten Olympischen Spiele.

Zwei Olympische Rennen, zweimal hinterließ Konstanze Klosterhalfen einen starken Auftritt in Rio. Als Zehnte in ihrem Halbfinale beendete die Neunzehnjährige ihre ersten Olympischen Spiele.

Es war ein sehr schwieriges Rennen, dass von Runde zu Runde immer schneller wurde. Konstanze Klosterhalfen musste oft weite Wege gehen, um sich aus dem Pulk zu befreien. Sie konnte ihren langen Schritt nicht wie gewohnt ziehen, da sie oftmals durch ziemliches Gerangel ausgebremst wurde. Am Ende haben ihr die zusätzlichen Meter nach außen sehr viel Kraft gekostet und sie konnte auf der Schlussrunde den Favoritinnen aus Kenia und Äthiopien nicht mehr folgen. Trotzdem kämpfte sie Meter zu Meter, um die Finalteilnahme. Am Ende lieferte sie in 4:07,26 Minuten, nur knapp über ihrer Bestzeit, ein starkes Halbfinale über 1500 Meter ab.

„Das war sicher nicht das perfekte Rennen für mich. Ich hätte es gerne anders gehabt, ich hätte länger warten sollen mit dem Rausgehen, aber ich mag es ja eh nicht so gerne hinten zu laufen. Es war richtig viel Gerangel, das hatte ich so noch nie, das merkt man auch am Ende. Ich muss trotzdem zufrieden sein“, sagte Konstanze Klosterhalfen nach ihrem Halbfinale.
Mit einem strahlenden Gesicht fügt sie hinzu: „Immerhin habe ich Usain Bolt im Call-Room gesehen. Nein, ein Foto habe ich nicht gemacht, ich dachte, das kann ich jetzt nicht bringen – man darf ja auch keine elektronischen Geräte bei sich haben. Es war schon viel Pensum diese Saison, einmal laufe ich aber noch, ein Rennen auf der Überdistanz. Zum Schluss möchte ich noch alle zuhause grüßen und danke sagen dafür, dass sie aufgeblieben sind, um das Rennen anzusehen!“

Trainer Sebastian Weiß ist mit ihrer Leistung sehr zufrieden. „Das Rennen war sehr aufwändig. Konstanze musste weite Wege gehen, um sich Platz zu verschaffen. Dafür war die Zeit echt noch gut und mit der Platzierung können wir auch sehr zufrieden sein. Es war eine sehr gute Erfahrung und es werden in Zukunft noch weitere Highlights für Konstanze kommen, vielleicht dann auch mit etwas mehr Glück beim Rennverlauf, sagte ihr Trainer Sebastian Weiß, der vor Ort im Stadion mitfieberte.

Konstanze Klosterhalfen kann mit einer unglaublich guten Leistung nach Leverkusen zurückkehren. Über die gesamte Saison hielt sie ihre mehr als starke Leistung, stellte deutsche Rekorde ein, gewann so gut wie jedes Rennen und zeigte der Weltelite bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, dass sie mit ihren neunzehn Jahren nicht zu unterschätzen ist.

Maureen Luginger

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