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Auch für WM-Teilnehmerin Jenny Karolius geht es in Richtung Jahres-Endspurt. Foto: Zaunbrecher
Auch für WM-Teilnehmerin Jenny Karolius geht es in Richtung Jahres-Endspurt. Foto: Zaunbrecher

Mi, 27.12.2017 | Handball

Zum zweiten Mal erhält der TSV Bayer 04 Leverkusen von der HBF das Jugendzertifikat

Wenige Tage nach Weltmeisterschaft in Deutschland verlieh die Handball-Bundesliga Frauen (HBF) zum zweiten Mal das Jugendzertifikat.

Neben dem TSV Bayer 04 Leverkusen wurde dieses Gütesiegel vorerst nur an sieben weitere Bundesligisten und vier Zweitligisten verliehen.

„Dass wir zum zweiten Mal das Jugendzertifikat von der Handball-Bundesliga Frauen verliehen bekommen, freut uns ungemein“, sagte Renate Wolf, Geschäftsführerin und Cheftrainerin des TSV Bayer 04 Leverkusen. „Das Jugendzertifikat ist eine weitere Auszeichnung für unsere Jugendarbeit.“

Dreimal in Folge gewann die weibliche A-Jugend des TSV Bayer 04 Leverkusen die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft, 2016 und 2017 musste man sich im Finale jeweils dem Buxtehuder SV geschlagen geben und wurde zweimal Deutscher Vizemeister. Zudem gingen aus der Jugend zahlreiche Bundesligaspielerinnen, wie zum Beispiel Anna Seidel, Vanessa Fehr, Kim Braun, Mia Zschocke oder Amelie Berger, sowie zahlreiche Auswahlspielerinnen hervor.

„Das Jugendzertifikat, angelehnt an das Vorbild der DKB Handball-Bundesliga, ist ein wichtiger Baustein, um die Qualität im Handball der Frauen in Deutschland weiter zu steigern", sagt Christoph Wendt, Leiter der HBF-Geschäftsstelle.

Folgende Vereine haben von der Handball-Bundesliga Frauen (HBF) das Jugendzertifikat für die Spielzeit 2017/2018 verliehen bekommen:

1. Bundesliga: SG BBM Bietigheim, HSG Blomberg-Lippe, Buxtehuder SV, Borussia Dortmund, TSV Bayer 04 Leverkusen, VfL Oldenburg, HC Rödertal, Thüringer HC
                            
2. Bundesliga: Füchse Berlin, SV Werder Bremen, HSG Hannover-Badenstedt, SG H2Ku Herrenberg


Zur Erlangung des Zertifikats werden Kriterien begutachtet, die eine Qualitätssicherung in den Bereichen Mannschaften, Mitarbeiter, Training und Betreuung gewährleisten. Diese Kriterien wurden durch einen Zertifizierungsausschuss geprüft.

Alle anderen Vereine haben das Zertifikat nicht beantragt oder aufgrund nicht erfüllter Kriterien nicht erhalten. Vereine, die das Jugendzertifikat für die jeweilige Spielzeit nicht erhalten oder keinen Antrag gestellt haben, zahlen absprachegemäß in einen Fonds ein. Die Mittel aus diesem Fonds kommen Projekten zu Gute, welche die Nachwuchsarbeit im Handballsport allgemein fördern, z.B. Schulaktionen wie der HBF-Schultag, Kindertrainingsseminare, Jugendveranstaltungen oder Jugendtrainerfortbildungen.

Das Jugendzertifikat stellt ein ligaübergreifendes Gütesiegel dar, welches die Rahmenbedingungen in den Vereinen honoriert, die den Nachwuchsspielerinnen zu Gute kommen. Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung sowie kontinuierliche Fort- und Weiterentwicklung qualitativer Jugendarbeit in den Vereinen, um so die Voraussetzungen auch für deutsche Nachwuchsspielerinnen zu schaffen, in ihren Clubs zu Spitzenspielerinnen zu reifen. Um dies noch besser gewährleisten zu können, haben sich die Vereine der HBF im Januar 2016 auf ihrer Mitgliederversammlung ausdrücklich für das Vergabeverfahren des Jugendzertifikats nach dem Vorbild der DKB Handball-Bundesliga ausgesprochen.

Text: Elfenpresse

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