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Für die Die Bayer Giants hat sich die Reise nach Würzburg absolut gelohnt. Foto: Fleschenberg
Für die Die Bayer Giants hat sich die Reise nach Würzburg absolut gelohnt. Foto: Fleschenberg

Mo, 13.11.2017 | Basketball

Wichtiger Sieg in Würzburg

Die BAYER GIANTS Leverkusen konnten am 9. Spieltag der Saison 2017/18 ihren zweiten Erfolg in der Fremde feiern:

Das Team um Mannschaftskapitän Götz Twiehoff gewann bei der TG s.Oliver Würzburg mit 82:74 (35:37).

Im TGW-Sportzentrum Feggrube erwartete den Rekordmeister eine schwere Aufgabe. Zwar standen die Würzburger vor der Partie mit einem Sieg aus acht Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz im Süden,  jedoch waren die GIANTS gewarnt.
Denn in der Vorwoche unterlag die TG den Dresden Titans nur knapp mit 55:61. Die Schützlinge von Trainer Liam Flynn gingen trotz der schlechten Tabellenposition hochmotiviert in die Begegnung.

Würzburgs Neuzugang Garrett David-Alex Jackson gab in den ersten Minuten den Ton an. Der US-Amerikaner erzielte die ersten sechs Zähler seines Teams und brachte die Franken in Front (2:6 – 2.Spielminute).
Die Leverkusener aber waren von diesem Start nicht beeindruckt und blieben dran. Die „Giganten“ ließen sich nicht abschütteln und übernahmen, durch einen Dreier von Marvin Heckel, in der 7. Spielminute erstmalig die Führung (18:17).
Doch der Rekordmeister hatte in den folgenden Aktionen ein wenig Pech, sei es mit den Würfen aus der Distanz oder mit dem Ballvortrag. Die Würzburger nutzten diese Schwächephase und setzten sich ab.
Mit 20:25 verlor BAYER das erste Viertel. Es sollte der einzige Durchgang bleiben, in dem unsere Mannschaft das Nachsehen hatte...

Im zweiten Abschnitt zündete Leverkusen den Turbo und kam mit hoher Treffsicherheit zurück ins Spiel. Vor allem Götz Twiehoff war in dieser Phase von der Würzburger Verteidigung nicht zu bremsen. Der 32-Jährige steuerte fünf Punkte beim 7:0-Lauf seiner Farben bei. Dies bedeutete im Umkehrschluss eine 27:25-Führung für die Farbenstädter nach 23 gespielten Minuten.
In der Folge begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Die Wurfquote sank auf Seiten der Gastgeber und der GIANTS rapide. Es gelang somit keinem Team sich entscheidend abzusetzen.
Mit einem knappen Vorsprung von zwei Zählern für Würzburg ging es beim Spielstand von 37:35 in die Kabine zur fünfzehnminütigen Halbzeitpause.

Die Ruhephase schien den „Riesen vom Rhein“ gut getan zu haben, denn BAYER kam mit einem 8:2-„Run“ (43:39 – 23. Spielminute) zurück aus der Kabine.
Marvin Heckel und Alexander Blessig gingen zusammen auf den Guard-Positionen aufs Feld und sorgten für mächtig Wirbel. Während Heckel als Scorer für Gefahr sorgte, zeichnete sich Blessig als Vorlagengeber aus.
Nachdem Marvin Heckel in der 26. Spielminute mit zwei erfolgreichen Freiwürfen für das 48:47 aus Sicht des Rekordmeisters sorgte, ahnte noch keiner der rund 200 Zuschauer in der Halle, dass BAYER diese Führung nicht mehr abgeben würde.
Würzburg fand keine passende Antwort auf den Leverkusener Sturmlauf und als auf der Anzeigetafel nach dreißig Minuten ein 61:56 aus GIANTS Sicht aufleuchtete, war das Trainergespann Kuczmann / Gnad / Schneider mit der Leistung ihrer Jungs zufrieden.

Im Schlussdurchgang ließ der ProB-Meister von 2013 nichts mehr anbrennen. Souverän und abgezockt spielten die GIANTS auf. Zwar ergaben sich die Würzburger zu keinem Zeitpunkt der Begegnung, allerdings schienen die Franken dem hohen Spieltempo seinen Tribut zu zollen.


Donovon Jack, der bis zur 35. Minute einen eher gebrauchten Tag in der Offensive erwischte, legte plötzlich den Schalter um und war für die nächsten acht Punkte seiner Mannschaft verantwortlich. Zähler sieben und acht erzielte der US-Amerikaner per spektakulärem Dunk, welcher die Zuschauer im Sportzentrum Feggrube von den Stühlen riss.
Am Ende gingen die BAYER GIANTS mit einem verdienten 82:74-Sieg vom Parkett.


Headcoach Achim Kuczmann fasst die Partie wie folgt zusammen: „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Es war unser Plan von Beginn an konzentriert aufzuspielen und die Bretter zu beherrschen. Beides ist uns gegen Würzburg gelungen. Auch unsere ausgeglichene Punkteverteilung zeigt, dass wir als Mannschaft nur schwer auszurechnen sind und wir uns Woche für Woche weiterentwickeln. Dieser Erfolg war ganz wichtig für uns im Hinblick auf die Positionierung im Kampf um die Playoffplätze!“

Topscorer der Begegnung waren Tim Schönborn und Marvin Heckel, die mit jeweils 16 Zähler glänzten.
Schönborn traf sechs seiner insgesamt 12 Feldwürfe und markierte in entscheidenden Phasen wichtige Zähler.
Marvin Heckel war an alter Wirkungsstätte der effektivste Spieler seiner Mannschaft (Anm. d. Red.: Effektivität 18). Neben seinen 16 Punkten kam der Aufbauspieler auf gute fünf Rebounds.
Weiterhin zweistellig scorten Donovon Jack (12) und Götz Twiehoff (11).

Doch es gab am Sonntagabend auch schlechte Nachrichten: Kapitän Götz Twiehoff knickte im 3.Viertel mit dem Fuß um und konnte nicht mehr am Spielgeschehen teilnehmen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch keine genaue Prognose über einen möglichen Ausfall gemacht werden.  Erst muss sich der Brettspieler weiteren Untersuchungen unterziehen. Benjamin Nick sprang für den verletzten Twiehoff in die Bresche und machte seine Sache mit fünf Zählern und sieben Rebounds mehr als gut.


Trainer Achim Kuczmann über den Ausfall seines Führungsspielers: „Ich glaube ich muss nicht erwähnen, wie wichtig Götz für unser Team ist. Er hat gegen Würzburg einmal mehr bewiesen, dass er dieser Mannschaft unheimlich viel geben kann. Am Montag wird er in Merheim untersucht, dann erfahren wir mehr über die zugezogene Verletzung.“

Weiter geht es für unsere Jungs am kommenden Sonntag, den 19.12.2017 um 16:00 Uhr. Gegner in der Ostermann-Arena sind dann die Fraport Skyliners Juniors aus Frankfurt.

Scoring BAYER GIANTS Leverkusen (Punkte / Rebounds / Assists)
Marvin Heckel (16/5/2), Tim Schönborn (16/4/2), Donovon Jack (12/4/0), Götz Twiehoff (11/2/1), Michael Kuczmann (9/6/0), Bruce Beckford (7/5/4), Benjamin Nick (5/7/1), C.J.Oldham (4/3/0), Alexander Blessig (2/1/8), Daniel Merkens (0/1/0), Jacob Engelhardt (0/0/0 – DNP) und Olegas Legankovas (0/0/0 – DNP)

Christopher Kwiotek

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