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Mateusz Przybylko steht im WM-Finale am Sonntagabend. Foto: Chai
Mateusz Przybylko steht im WM-Finale am Sonntagabend. Foto: Chai

Fr, 11.08.2017 | Leichtathletik

Mateusz Przybylko springt ins WM-Finale

Hochspringer Mateusz Przybylko hat sich am Freitagmittag bei der Leichtathletik-WM in London souverän für das Finale am Sonntagabend qualifiziert.

Der Deutsche Meister hievte sich im zweiten Versuch über die für die sichere Teilnahme am Hauptwettkampf geforderten 2,31 Meter.

Leicht und locker nahm Mateusz Przybylko zunächst die Anfangshöhe von 2,22 Meter im ersten Versuch. Bei 2,26 Meter touchierte der 25-Jährige im ersten Versuch die Latte mit dem Schulterblatt. Im zweiten Anlauf nahm der Athlet von Hans-Jörg Thomaskamp die Höhe ohne Probleme. Ähnlich der Ablauf bei 2,29 Meter. Nach einem Patzer im ersten Durchgang durfte der Sportsoldat dann aber jubeln und die Fäuste ballen.

Doch dies langte nicht wie zunächst erhofft schon zum Einzug ins Finale. Denn noch 15 andere Mitbewerber übersprangen 2,29 Meter, nur 12 werden für den Hauptwettkampf zugelassen. Mateusz Przybylko blieb also nichts anderes über, als 2,31 Meter zu nehmen, was wieder im zweiten Versuch gelang.

Nach 2015 in Peking sind es für Mateusz Przybylko die zweiten Weltmeisterschaften. Ende Juni konnte er seine persönliche Bestleistung auf 2,35 Meter steigern. Damit ist  ist der gebürtige Bielefelder Nummer zwei der Welt und Nummer eins Europas. Für das WM-Finale am Sonntag gilt das WM-Bronze von Raul Spank (Dresden) 2009 in Berlin als Maßstab, aber auch der deutsche Rekord von Carlo Thränhardt, der 1984 2,37 Meter überquerte.

Harald Koken

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